Hallo!
Bei Immobilienkäufen hört man ja öfters, daß die Preise nach Verhandlungen noch erheblich gesenkt worden sind. Nun meine Frage: wie weit kann man versuchen zu gehen bei den Verhandlungen? Beispiel: Haus für 200.000 Euro das seit ca. 1 Jahr zum Verkauf steht.
MfG
Brigitte
Versuchs doch mal für dei kosten der Eigentumsübertragung zu kriegen.
ein Haus das keiner kennt kann man nicht beurteilen. Biete doch mal 220 000 oder 25 euro, jeder Tipp ist gleich miserabel.
gruss
Hallo Brigitte,
Die Frage die sich hier stellt lautet; Mit welchem Preis hat der Verkäufer begonnen zu verkaufen? Informiere Dich beim Gutachterausschuss in deiner Stadt nach den aktuellen Richtwerten. Diese werden durch die Zahl der verkauften (vergleichbaren) Häuser ermittelt. Frage zwei: Was ist Dir das Haus wert ? Wie wichtig ist es für dich ?
Aber handeln lohnt sich immer. Mein Tipp: Geben doch einfach ein Angebot ab und warte. Mal sehen wie der Verkäufer reagiert.
Viel Erfolg
Jens Erdmann
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Brigitte,
Du solltest erstmal klären, was Du tatsächlich zu zahlen bereit wärest und was üblich ist. Wenn Dies mit dem Verkaufspreis übereinstimmt, kannst Du trotzdem versuchen, was runterzuhandeln. Dabei spielt eventuell auch der Makler und sein Vertrag eine Rolle.
Ich habe in dieser Situation vor zwei Jahren 165.000 statt 199.000 geboten. Beim nächsten mal würde ich mit 150.000 rangehen und abwarten. Aber das hängt alles sehr von der individuellen Situation ab. Aber in der Größenordnung ist ein Abschlag von 30 % als Angebot durchaus möglich, auch wenn das nicht am Ende rauskommen wird.
Wir hatten uns damal auf 172.000 geeinigt, obwohl die 199.000 schon ein recht gutes Angebot waren.
Viel Erfolg
Schattenfax