Premiummarken Elektrowerkzeuge

Hallo,

bin mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin, aber die Kategorie, die passen würde, gibt es nicht.

Bin auf der Suche nach echter Qualität bei Elektrowerkzeugen. Da man im Baumarkt oder im Fachhandel kaum eine objektive Beratung bekommt, möchte ich hier an dieser Stelle einfach Leute fragen, die oft mit diesen Geräten arbeiten und aus eigener Erfahrung davon berichten können.

Ich möchte mir einen richtig guten und auch teuren Bohrhammer zulegen. Ich schwanke zwischen den Marken Bosch Professional, Makita und Metabo.

Gibt es zwischen diesen Herstellern messbare und relevante Qualitätsunterschiede oder ist es letztlich reine Geschmackssache, für welche Marke ich mich entscheide?

Besten Dank!

Karl

Hallo wenn es um einen super Bohrhammer geht gibt es nur Hilti . Den gibt es aber im Baumarkt nicht . Makita hat auch super Geräte , die bezahlbar sind . Das sind Profigeräte und rentieren sich eigentlich nur wenn sie laufend im Einsatz sind .
viele Grüße noro

Hallo,

das sind alles gute Geräte.

Persönlich würde ich Makita nehmen.

Hallo Karl,

Hilti ist halt der Rolls Royce, hat aber auch die entsprechende Qualität, Service und Preis.
Rentabel ist das aber nur, wenn man damit sein Geld verdient. Wenn man täglich ein paar hundert Löcher bohrt machen 10s pro Loch einen Unterschied. Und wenn das Teil ausfällt kommen da schnell ein paar zusätzliche Arbeitsstunden zusammen.

Profiqualität findest du im Baumarkt eigentlich nicht!

Von Makita gibt es auch eine Heimwerkerlinie unter „Maktec by Makita“!
Also genau schauen, was drauf steht.

MfG Peter(TOO)

@ Karl
Was heißt denn „Echte Qualität“? Qualität ist eine Anspruchs-Leistungs-Entsprechung.
Um hier eine belastbare Antwort zu erhalten, mußt du erst einmal deine Ansprüche definieren. Konkret: Was soll der Hammer können? Unter welchen Bedingungen? Und für wie viele Betriebsstunden?
Grundsätzlich ist Profiwerkzeug besser geeignet für die Anforderungen im Arbeitsalltag, als Heimwerkerwerkzeug.

Platzierung nach meiner Meinung
1: Bosch
2: Makita
3: Metabo

Weitere Möglichkeit evtl. " Einhell "

Hallo,

interessant. Angeblich soll Einhell ein Billigheimer sein. Keine Ahnung.
Billig muss nicht unbedingt minderwertig sein und teuer nicht unbedingt hochwertig. Sonst wäre es ja einfach…

Hallo,
das klingt logisch. Ich kann es aber gar nicht so genau definieren, in welchem Umfang ich das Gerät brauche. Sicher nur für den Hausgebrauch, also ab und zu mal. 5 Mal im Jahr oder so.
Ich denke mir halt, selbst wenn ich für diesen Zweck kein Profigerät bräuchte, kann es sicher nicht schaden, trotzdem eins zu haben.
Ich kann das Teil bei guter Pflege in 20 oder vl. sogar in 30 Jahren auch noch nutzen und dann relativiert sich der Kaufpreis von z. B. 700 € sehr stark.
Qualität kann nie schaden.
Also Normalo kann man aber leider sehr schwer beurteilen, was Qualität ist und worin sie besteht.
Was macht eine Metabo oder Makita so teuer? Die verwendeten Materialien? Die hochwertige Verarbeitung? Die Entwicklungskosten? Marketing? Markenname?
Was ist bei einem Billiggerät schlechter? Theoretisch könnte es sein, dass das was hier schlechter ist, für mich sowieso nicht relevant ist. Ich weiß es aber nicht.

„Qualität kann nie schaden.
Also Normalo kann man aber leider sehr schwer beurteilen, was Qualität ist und worin sie besteht.“

Sorry, aber ich habe den Eindruck, daß du einen Begriff verwendest, ohne seine Bedeutung zu kennen.
Nochmal: Qualität ist eine Anspruch-Leistungsenstprechnung. Man kann sie messen, in Prozent.
Beispiel: Für ein Bauteil wird ein Maß definiert und eine Toleranz. Wenn sämtliche gefertigten Bauteile in der Toleranz liegen, so hast du 100% Qualität.
Und wenn du die Toleranz verkleinerst und damit den Anspruch erhöhst, so bleibt die Definition dennoch gleich. Und es kann nicht besser als 100% werden.

Und ein Tipp: Für 5x im Jahr brauchst du kein Profiwerkzeug. Z.B. Bosch, grüne Serie, reicht aus und schont den Geldbeutel.

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Einhell ist ein Importeur von in Fernost produzierten Geräten.
Ich habe mir notgedrungen „auf Montage“ einen Einhell Bohrhammer im Baumarkt gekauft.
Hat genau eine Baustelle gehalten (vielleicht 200 Löcher 6mm in Beton).

Moin,

die von dir genannten Marken bauen Geräte für den gewerblichen Einsatz.

Du wirst bei allen dreien bei üblichem Privateinsatz sehr lange Freude haben.

Natürlich muss das Gerät zum Zweck passen.
Wer stets 6mm Löcher für Dübel bohrt, braucht nicht mehr als einen Hammer der „2kg Klasse“, etwa Bosch GBH2-20D. Sinnvoll ist eine Umschaltung der Funktionen, also Hammerbohren, Bohren, Stemmen.

Wer dicke Löcher machen muss, braucht ein größeres Gerät - aber mit einem solchen will man nicht über Kopf Dübellöcher machen müssen.

Für den engagierten Heimwerker sollte ein Bohrhammer der 2kg-Klasse ausreichend sein.

Für den fast-nie-in-Stein Bohrenden: Hier reicht auch eine Schlagbohrmaschine. Aber für Löcher in Stein oder Beton braucht man dann halt Geduld und Ohrenschutz.

Bohrhämmer haben Bohrfutter, in denen sich das Werkezug bewegen kann, die Regel ist SDSplus - was übrigens von Bosch und nicht von Hilti entwickelt wurde.
Man kann diese Bohrfutter bei vielen Modellen wechseln, z.B. gegen ein Zahnkranzbohrfutter. Das ist sinnvoll, wenn diese Maschine im reinen Bohrbetrieb - ohne Schlag - eingesetzt werden soll.

Wir haben einen "blauen"Bosch Bohrhämmer und sind sehr zufrieden.
Unser makita akkuschrauber hat sich auch bewährt, ebenso wie die hilti kettensäge.
Bei Motorsensen würde ich nichts anderes nehmen als hilti.

Fazit: ich entscheide für jedes gerät einzeln, welche Marke ich wähle. Nach Preis, Einsatz Intensität, Leistung, Wichtigen features.

Hallo,
ist nachvollziehbar.
Aber wenn man nicht genau weiß, was man vielleicht irgendwann mal mit dem Teil machen will, dann kann es nicht schaden, wenn er etwas mehr kann, auch wenn man es nicht gleich braucht. Man hat so ein Gerät ja viele Jahre.
Was meinst Du, wo konkret die Unterschiede zwischen einem Billiggerät und einem Premiumgerät liegen? Beim verwendeten Material? bei der Verarbeitung? Was macht ein Premiumgerät teuer?
Kennst Du Dich da aus?
Karl

Bei meinem „Notkauf“ eines Baumarkt-Bohrhammers stellte ich fest:

  1. deutlich geringerer Bohrfortschritt gegenüber meiner sonst benutzten Bosch, trotz gleicher Daten
  2. Getriebeschaden nach ca. 200 Löchern

Wo wird gespart?
Vermutlich überall.
Die Drehzahlregelung war hakelig, bei geringer/kurzzeitiger Überlastung sofort merkliche Erhitzung und Gestank, Bohrfutter unpräzise, Leitungsknickschutz aus viel zu hartem Material, …
Da war eigentlich nichts mit dem 2,5mal teurerem Gewerbe-Modell vergleichbar.

Jeder weiß, dass ein 650W Motor auch mal 1000W leistet, auch mal deutlich mehr.
Und das kommt praktisch auch vor, da muss nur mal der Bohrer schwergänig sein oder gar festsitzen.
Dann muss halt Mechanik und Elektrik passend überdimensioniert sein.
Aber so ein stärkerer Drehzahlsteller kostet bestimmt 2€ mehr. Und etwas mehr Kupfer in der Wicklung auch.
Und warum sollte man ein Zahnrad, was bei 650W 12NM aushalten muss, aus Metall kaufen?
Dann würde es ja 25NM Drehmoment aushalten. Da reicht auch Kunststoff, was 12NM aushält.

Qualität ist relativ und man kann das nicht einfach so beurteilen. Das kommt darauf an was du mit den Geräten machen willst.

Für den gewerblichen Einsatz sind alle genannten Marken gut. Für die privaten Einsatz wo man das Gerät vielleicht 5x im Jahr braucht reichen auch günstige Geräte.