Im Juli 2008 kaufte ich ein Haus, in welchem ich bereits seit Dezember 2007 zur Miete wohnte.
Den Telekom-Telefonanschluß habe ich vom Verkäufer übernommen.
Nun (im März 2010!) bekam ich ein Schreiben vom damaligen Hausverkäufer mit der Information, dass ein Preselection-Telefonvertrag besteht (Festnetz und Handy kombiniert) und seit Dezember 2007 entsprechende Festnetzbeträge von über 200 EUR angefallen sind, die bisher er über seine Handyrechnung beglichen hat. Nun will er die Beträge von mir zurückhaben.
Kann er diese Betrage seit Dezember 2007 noch einfordern oder sind da evtl. schon irgendwelche Fristen abgelaufen, so dass er zumindest nicht mehr den kompletten Betrag zurückverlangen kann?
Hätte er mich nicht über diese Preselection informieren müssen, so dass ich selber entscheiden könnte, ob ich diese weiterführe? Ich hatte darüber ja gar keine Kenntnis. Immerhin hab ich bei der Telekom ja 120 Freiminuten und war in der Annahme, dass ich diese auch nutze)
Er sagte, er wäre aus dem Vertrag nicht herausgekommen, von daher konnte er erst jetzt die Rechnungen schicken, aber hätte er nicht zum Hausverkauf von einem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen können oder zumindest mich schon mal eher über das Vorliegen eines solchen Vertrages informieren müssen?
Ich denke eher, er hat eine frühere Möglichkeit zur Kündigung einfach verschusselt und sich nun gewundert, dass er da jedesmal noch dafür zahlt.
Nur muss ich denn dafür nun diese Beträge zahlen, obwohl diese durch die Freiminuten bei der T-Kom (und einem von mir vermuteten normalen Vertrag ohne Preselect-einstellung)normalerweise garnicht angefallen wären.
Vielen Dank für alle Antworten