Hallo,
wer hat Erfahrungen als „Privat“-Versicherter mit einer stationären Zusatzkrankenversicherung als Patient gemacht?
Halten diese Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Kranken-
versicherung im Ernstfall was sie versprechen?
Schon jetzt mal „danke“ für alle Antworten.
Gruß
Gladys
Hallo Gladys,
Du schließt einen Vertrag ab und da stehen die Leistungen drin und was die Voraussetzungen sind… ??? Damit ist eigentlich alles geklärt.
Oder konkretisiere doch einfach mal die Frage.
Andreas
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hallo, Gladys
es gibt meines Wissens keine Gesellschaft, die Stress macht.
Doch um Missverständnissen vorzubeugen, solltest Du auf folgendes achten:
- wähle eine Versicherung, die keine Begrenzung auf die Gebührenverordnung für Ärzte (GOÄ) hat. Dann kannst Du den Arzt nehmen, der für Dein Leiden am besten geeignet ist.
- Achte darauf, dass der Tarif eine Vor- und eine Nachuntersuchung beinhaltet. Grund: Du bist GKV-versichert. Diese zahlt nur etwa den 1,5-fachen Satz der GOÄ. Triffst Du auf einen Arzt, der den … 5-fachen Satz nimmt, müsstest Du den Rest selbst löhnen. Denn diese Untersuchungen sind ambulant.
- Ebenso sollte der Tarif beinhalten, dass die Mehrkosten bei freier Krankhauswahl übernommen werden. Erklärung: wenn Dich Dein Arzt in Dein örtliches Kreiskrankenhaus überweist (sagen wir mal: 500,- DM Mehrbett-Tagessatz) und Du in ein Krankenhaus gehst, das nicht das nächstgelegene, medizinisch geeignete ist (z.B. Du in Untergrauweiler, KH in München „Rechts der Isar“, Tagessatz 700,- DM (?)), dann musst Du die Differenz aus eigener Tasche zahlen. Das sollte der Tarif übernehmen.
Zwei sehr preiswerte und trotzdem sehr gute Tarife haben die ARAG und die VEREINTE. Beide sind auch noch recht preiswert.
Grüße
Raimund