Ich suche eine günstige private Haftpflichtversicherung. Von der Allianz wurde mir abgeraten, die HUK Coburg hingegen gelobt. Und dann gibt es Leute, die sagen ganz was anderes.
Also, was meint Ihr, welche Versicherung ist am günstigsten?
bei der Haftpflicht würde ich einen günstigen Versicherer nehmen, da im Schadensfall nicht der Versicherte die Probleme hat.
Ansonsten ist die Haftpflicht eine Versicherung mit niedrigen Prämien (80 - 200 DM/Jahr) und es stellt sich die Frage, ob die Unterschiede eine lange Recherche rechtfertigen.
Falls Du keine Kombinationen mit anderen Policen brauchst, solltest Du eine Direktversicherung nutzen.
Achtung! Auf kurze Vertragslaufzeiten achten.
Ciao
Uwe
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bei der Haftpflicht würde ich einen günstigen Versicherer
nehmen, da im Schadensfall nicht der Versicherte die Probleme
hat.
Das ist ein Trugschluss! Du bist dem Geschädigten Schadenersatzpflichtig. Wenn die Versicherung meint, lt. ihrer Bedingungen muss sie nicht zahlen, der Geschädigte aber Recht bekommt und Du wirst gerichtlich zur Zahlung verurteilt, musst Du den Schaden begleichen - also entweder aus eigener Tasche oder DU streitest mit der Versicherung rum, nicht der Geschädigte.
Hallo,
dass ist grundsätzlich kein Trugschluß. Die private Haftpflichtversicherung tritt dann ein, wenn der Versicherte der Rechtssprechung nach zur Leistung von Schadenersatz verpflichtet ist. Bedingungen im Vertrag, die dass ausschließen sind unwirksam. Somit wird sich im Streitfall auch die Versicherung der Sache annehmen. Die Fälle, in den Leistungen lt. Vertrag ausgeschlossen sind, sind meist in der Rechtssprechung umstritten (z. B. Leihen). Eine grundsätzliche Ausnahme ist die Schädigung von Mietsachen.
Also, wenn ich eine Selbstbeteiligung habe, dann kann ich auch gleich auf das Ding verzichten. SB von 500 DM ist ja wohl eine grobe Frechheit, denn es gibt auch eine Haftpflicht ohne SB für knapp 80 DM als Single.
alf
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Die billigste Haftpflichtversicherung ist deshalb gut genug.
Auch eine Selbstbeteiligung von ein paar hundert Mark dürfte sinnvoll sein. Das senkt die Prämie beträchtlich, Bagatellschäden bringen den Versicherten nicht aus dem wirtschaftlichen Gleichgewicht und für Winzigschäden lohnt sich der ganze Aufwand mit Schadenmeldung und Darstellung des Ereignisses nicht.
de Haftpflicht, die ich meine, ist
für Familien. Die Versicherungssumme
10.000.000.-. Da ist die Selbstbeteiligung
doch gering. Soll Bagatellschäden ausgrenzen.
Gruß C.
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Eine grundsätzliche
Ausnahme ist die Schädigung von Mietsachen.
Nicht ganz richtig… für gemietete Dinge, die aufgrund einer Wohnungsmiete gemietet werden, so sind sie doch versichert.
kleines Beispiel:
die Einbauküche ist von deinem Vermieter: dann musst du für den Schaden, den du möglicherweise anrichtest geradestehen. Und dann würde aber die PHV leisten… nachzulesen in den AHB Besondere Bedingungen PHV
Für Personen mit einem ‚normalen‘ Einkommen trifft das zu. Ein Eigenanteil von z.B. DM 500.- trifft einen BAFÖG abhängigenen Studenten schon ziemlich kräftig im Schadensfall. Man muß das Ganze schon situationsabhängig bewerten.
Für Personen mit einem ‚normalen‘ Einkommen trifft das zu. Ein
Eigenanteil von z.B. DM 500.- trifft einen BAFÖG abhängigenen
Studenten schon ziemlich kräftig im Schadensfall. Man muß das
Ganze schon situationsabhängig bewerten.
Natürlich sollte die Höhe eines Eigenanteils an die persönliche Situation angepaßt sein, wie im übrigen alles, was mit Versicherungen zu tun hat. Aber grundsätzlich - nicht nur bei der Haftpflichtversicherung - senkt ein Eigenanteil die Jahresprämie. Die Prämienminderung liegt meist in der Größenordnung der Selbstbeteiligung. Deshalb ist es unabhängig vom Einkommen vernünftig, das Versicherungsverhältnis - wiederum egal welche Versicherungsart - von Bagatellfällen frei zu halten. Diese Aussage stimmt aber nur aus der Sicht des Versicherten, denn der Versicherer läßt sich die Kleinkram-Rundum-Vollkaskoabsicherung königlich bezahlen.
Wenn man sich die Prämiengestaltung ansieht - im Internet ist das doch einfach möglich - erkennt man sowohl bei Sach- als auch bei Krankenversicherungen, daß das Wort „Selbstbeteiligung“ eigentlich irreführend gewählt ist. Wer die Selbstbeteiligung im Schadenfall nicht will, zahlt just diesen Betrag auch ohne Schadenereignis Jahr für Jahr ZUSÄTZLICH. Das ist unabhängig vom Einkommen zu leisten, also auch vom von Dir bemühten Bafög-Empfänger. Kleinschadenrisikozuschlag wäre hinsichtlich der Prämie ohne Selbstbeteiligung deshalb viel treffender.
Bei der privaten Haftpflichtversicherung geht es nur um vergleichsweise geringe Jahresbeträge. Bei der Vollkasko für’s Auto oder der privaten KV wird es schon deutlicher. Da kann man leicht richtiges Geld sparen, wenn man die Honorarrechnung für die Spritze in den Hintern selbst überweist. Aber das ist ein anderes Thema.
eine Frage wurde hier nicht gestellt und auch nicht beantwortet. Willst Du im Fall der Fälle (Schadenfall) einen direkten Ansprechpartner „vor Ort“ haben, so solltest Du Dich einmal in Deinem Bekanntenkreis umhören, wer was für seine Haftpflichtversicherung bezahlt.
Bist Du bereit, im Schadenfall alles selbst zu regeln oder auch auf einen eventuellen Formulierungshinweis eines Spezialisten zu verzichten, dann empfiehlt sich neben der bereits angesprochenen HUK-Coburg auch die Haftpflichtkasse Darmstadt.
Ok, Familienhaftpflicht Deckung 10 Mill. ohne SB ca. 155 DM, bedeutet gleich in 6 Jahren einen Schadensfall ist der Beitragsunterschied wieder drin und jeder weiß was 500 DM SB im Schadensfall für jeden bedeuten, wenn man die auf einen Schlag hinlegen muß. SB in der Haftpflicht heißt für mich sparen am falschen Ende oder Erbsenzählerei.
alf
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Ich versuche es jetzt mit der HUK-Coburg. Die bieten für Angehörige des öff. Dienstes 108,- DM / Jahr bei unbegrenzter Schadensfallsumme. Für Nicht-öff.-Dienstler sind es 138,- DM / Jahr.
Bitte nicht verallgemeinern. Die Debeka ist zwar im Prinzip ein Idiotenclub, gezahlt haben die bisher immer und zwar kommentarlos und schnell.
Mein Lieblingsbeispiel: Mir wurde auf Teneriffa mein Portemonnaie gestohlen - uuups…geraubt - die Debeka hat anstandslos den Geldbetrag gezahlt, der im Portemonnaie war. Plus Gebühren für neu ausgestellte Dokumente bis hin zum neuen Portemonnaie. Betrifft allerdings Hausratversicherung. Ich denke, das hängt immer vom Sachbearbeiter, vom Betrag und con der Art der Schadensmelung ab.