Private Krankenversicherung

Ich würde gerne in eine PKV wechseln. Ich würde einen Rundumschutz bevorzugen, da die Tarife dennoch günstiger sind als bei einer GKV. Allerdings interessiert mich die jährliche Beitragsanpassung! Hat ja jemand besonders gute bzw. schlechte Erfahrungen gemacht, Wenn ja, welche Gesellschaften stehen dahinter. ich habe mir Tarife von der Allianz, HUK, Central, Debeka, DKV angesehen. Bis auf das HUK Produkt hört sich alles gut an. Eigentlich fast jeder „Premiumtarif“ der Gesellschaften. Dennoch möchte ich nicht, dass das irgendwann in unerträgliche Höhen steigt.

Was mir bei der Allianz aufgefallen ist, ist der Rückgang der Versicherten. Das gibt mir zu denken. Kann isch jemand dazu äußern?

Danke!

Ich würde gerne in eine PKV wechseln. Ich würde einen
Rundumschutz bevorzugen, da die Tarife dennoch günstiger sind
als bei einer GKV.

In der Solo Situation - ich würde hier unter Berücksichtigung der zukünftigen Lebensplanung eine ausführliche Beratung durch einen qualifizierten Versicherungsmakler empfehlen! Die PKV hat Vorteile, aber auch Nachteile!

Allerdings interessiert mich die jährliche
Beitragsanpassung!

Die der Vergangenheit ist nicht relevant, die der Zukunft kennt keiner. Neben negativen und positiven Spiraleffekten, die immer nur temporär sind, sind der Versicherungsschutz, die Wirtschaftlichkeit und etwaige intelligente Steuerungselemente dafür verantwortlich. Das kann man bewerten - aber nicht aus vergengenen Entwicklungen. Entscheidend ist, dass der Tarif heute eine hiohe Zuführung besitzt, also in Relation zu den Leistungen nicht zu günstig ist!

Hat ja jemand besonders gute bzw. schlechte
Erfahrungen gemacht, Wenn ja, welche Gesellschaften stehen
dahinter.

Wie gesagt, die Vergangenheit hat wenig Aussagekraft, die Meinung von Laien keine!

ich habe mir Tarife von der Allianz, HUK, Central,
Debeka, DKV angesehen. Bis auf das HUK Produkt hört sich alles
gut an.

Danke, einer der gelesen und verstanden hat - mein Kompliment!

Eigentlich fast jeder „Premiumtarif“ der
Gesellschaften.

Bennene bitte die Premiumtarife der Gesellschaften, die Dich interessieren! Premium ist kein definierter Begriff!

Dennoch möchte ich nicht, dass das irgendwann
in unerträgliche Höhen steigt.

Das möchte keiner - aber die Kosaten für Behandlung steigen, überwiegend durch den medizinischen Fortschritt, aber auch durch steigende Kosten (Inflationsausgleich!) und durch Veränderungen des Bestandes! Der Anteil des Einkommens, der für KV ausgegeben wird, wird steigen, oder die leistungen müssen senken - in der GKV durch den Gesetzgeber (nennt sich Gesundheitsreform) in der PKV geht das nicht!

Was mir bei der Allianz aufgefallen ist, ist der Rückgang der
Versicherten. Das gibt mir zu denken.

Das ist bedingt durch wenig Neuzugang bei hoher Todes- und Stornorate! Das ist ein klassischer negativer Spiraleffekt, der die Allianz in den alten tarifen getroffen hat. Was aus den ganz neuen Produkten wird, ist nicht vorhersehbar! Insgesamt traue ich der APKV aber einen Neustart zu!

Kann isch jemand dazu
äußern?

Reicht das?

Danke!

Thorulf Müller

P.S.: Bitte Beratung in Anspruch nehmen - individuell durch Profis, nicht allgemein durch Laien!

Ich würde gerne in eine PKV wechseln. Ich würde einen
Rundumschutz bevorzugen, da die Tarife dennoch günstiger sind
als bei einer GKV. Allerdings interessiert mich die jährliche
Beitragsanpassung!

Schau doch mal bei der Stiftung Warentest vorbei. Die hat neulich erst viele Tarife unter die Lupe genommen. Da wurden sowohl Leistungen und Preise miteinander verglichen, als auch die Tariftreue in der Vergangenheit. Das Verhalten der Versicherungen in der Vergangenheit ist zwar keine Garantie für die Zukunft, gibt aber dennoch natürlich gute Anhaltspunkte, wie gut oder schlecht die Versicherungen bisher mit dem Geld ihrer Kunden umgegangen sind.

Eine qualifizierte Beratung empfehle auch ich Dir. Allerdings solltest Du dafür nur Personen wählen, die neben dem Fachwissen auch in Deinem Interesse arbeiten. Darunter fallen nicht Personen, die von dritter Stelle (den Versicherungen) für Vertragsabschlüsse bezahlt werden. Der beste Weg wäre neben dem zu den Verbraucherzentralen und eigener Lektüre, der zu einem Berater, den Du bezahlst (Beratungshonorar) und der kein Geld für eventuelle Abschlüsse von den Versicherungen bekommt. So kannst Du ausschließen, daß er nicht in Deinem, sondern in seinem eigenen Interesse handelt (nämlich Geld von den Versicherungen zu bekommen). Solche Berater gibt es auch in Deutschland, allerdings sind sie recht selten.

Benni

Was mir bei der Allianz aufgefallen ist, ist der Rückgang der
Versicherten. Das gibt mir zu denken. Kann isch jemand dazu
äußern?

Was willst Du denn wissen ? Wegen der aktuellen Gesetzgebung wird wohl bei allen PKV-Gesellschaften in der nächsten Zeit die Anzahl der versicherten Personen sinken. Das wird nicht nur bei der Allianz so sein.

Ich würde gerne in eine PKV wechseln. Ich würde einen
Rundumschutz bevorzugen, da die Tarife dennoch günstiger sind
als bei einer GKV. Allerdings interessiert mich die jährliche
Beitragsanpassung!

Schau doch mal bei der Stiftung Warentest vorbei.

Ja, als Kontraindikator durchaus nutzbar. Ansonsten stehen da aber auch sinnvolle Sachen drin, z.B. welche Tarife es sonst noch so gibt am Markt. Mehr aber auch nicht. Die Bewertungskriterien sind einfach schnullimäßig für einen PKV-Vergleich. Weiß gar nicht ob das scon mal erwähnt wurde hier :wink:

Eine qualifizierte Beratung empfehle auch ich Dir. Allerdings
solltest Du dafür nur Personen wählen, die neben dem
Fachwissen auch in Deinem Interesse arbeiten.

Richtig!

Darunter fallen
nicht Personen, die von dritter Stelle (den Versicherungen)
für Vertragsabschlüsse bezahlt werden.

Frechheit! Ich wehre mich gegen diese Anschuldigung. Als Makler stehe ich für die Beratung gerade, wenn ich also Leistungslücken verkaufe, halte ich den Kopf dafür hin. Hört endlich auf mit diesen Parolen!

Frank Wilke

Was willst Du denn wissen ? Wegen der aktuellen Gesetzgebung
wird wohl bei allen PKV-Gesellschaften in der nächsten Zeit
die Anzahl der versicherten Personen sinken.

Da halte ich gerne dagegen! :wink:

Ist ja schon einmal etwas. Mit Premiumtarif meine ich den „besten“ aus dem Angebot. Also bei Central z.B. EKN oder central.comfort oder bei der Allianz dann aktimed-best usw.

Das mit dem „einer der gelesen und verstanden hat“ bzgl. der HUK verstehe ich nicht so ganz. Ich habe nicht eine sehr große Anzahl von Privatversicherten. Aber die meisten sind bei der HUK und sehr zufrieden. Besonders bei der Abwicklung! Aber der Grund, warum ich nicht die HUK wählen werde ist wie folgt:

  1. junge Sparte, noch keine Erfahrung mit „älteren Versicherten“, die höhere Kosten verursachen
  2. komischerweise sehr geringe Verwaltungskosten und „keine Mitarbeiter“ in der KV-Sparte. Keine Ahnung wie die das machen, interessiert mich auch nicht. Ich habe das so verstanden und da passt mir das nicht so ganz.

zu 1. möchte ich noch sagen, dass ich schon glaube, dass die HUK das meistern wird. Hat ja dafür genug Erfahrung in den anderen Sparten sammeln können. Dennoch werde ich bei solchen Sachen nicht mit von der Partie sein. Bin aber mit anderen HUK Produkten sehr zufrieden!

So, das ist meine Meinung und die muss nicht richtig sein. Aber ich möchte meinem Gefühl trauen und das sagt eben nein zur KV der HUK.

Eine Info zu mir. Keine Familienplanung, nicht jetzt und auch nicht in Zukunft!

Abschließend das Wichtigste. Wie nennen sich denn die angesprochenen Berater? Bräuchte dazu noch einen kleinen Hinweis, damit ich weiß wie ich suchen kann… Gibt es da eine Orientierung, was so eine Beratung kosten wird?

Ach so, und irgendwelche Empfehlungen werde ich wohl nicht aus euch rauskitzeln können, oder??

Das mit dem „einer der gelesen und verstanden hat“ bzgl. der
HUK verstehe ich nicht so ganz. Ich habe nicht eine sehr große
Anzahl von Privatversicherten. Aber die meisten sind bei der
HUK und sehr zufrieden.

Weil Sie noch keine Leistungen in Anspruch genommen haben? Service ist zwar nettes Beiwerk, aber Leistungen und Beitragsstabilität sind auch nicht zu verachten.

zu 1. möchte ich noch sagen, dass ich schon glaube, dass die
HUK das meistern wird. Hat ja dafür genug Erfahrung in den
anderen Sparten sammeln können.

Wer gut ist in Sach, ist auch gut in PKV?
Wer gut ist beim Reparieren von Autos, kann auch Atomkraftwerke reparieren?
Wer gut ist beim Brötchen backen, der kann auch kochen?
Die Stamm-Sparten der HUK und die PKV sind zwei verschiedene Paar Schuh!

So, das ist meine Meinung und die muss nicht richtig sein.
Aber ich möchte meinem Gefühl trauen und das sagt eben nein
zur KV der HUK.

Und das find ich persönlich ebenso gut wie viele Kollegen. Das Gerede von wegen „jaja, die bezahlen Euch ja keine Provision“ könnt Ihr Euch sparen. Mein Bruder arbeitet für die HUK und daher bleibt’s in der Familie wieder gleich.

Eine Info zu mir. Keine Familienplanung, nicht jetzt und auch
nicht in Zukunft!

Glaskugel gemietet? :wink:

Abschließend das Wichtigste. Wie nennen sich denn die
angesprochenen Berater? Bräuchte dazu noch einen kleinen
Hinweis, damit ich weiß wie ich suchen kann… Gibt es da eine
Orientierung, was so eine Beratung kosten wird?

Honorarberater! Einfach im Branchebuch suchen und fragen. Oder einen Makler testen, die Benni so böse findet. Ich kenne welche die den Kunden beraten und nicht nur ihr Konto pflegen.

Ach so, und irgendwelche Empfehlungen werde ich wohl nicht aus
euch rauskitzeln können, oder??

Nein! Nicht öffentlich!

FRank Wilke

Das mit dem „einer der gelesen und verstanden hat“ bzgl. der
HUK verstehe ich nicht so ganz. Ich habe nicht eine sehr große
Anzahl von Privatversicherten. Aber die meisten sind bei der
HUK und sehr zufrieden. Besonders bei der Abwicklung! Aber der
Grund, warum ich nicht die HUK wählen werde ist wie folgt:

  1. junge Sparte, noch keine Erfahrung mit „älteren
    Versicherten“, die höhere Kosten verursachen
  2. komischerweise sehr geringe Verwaltungskosten und „keine
    Mitarbeiter“ in der KV-Sparte. Keine Ahnung wie die das
    machen, interessiert mich auch nicht. Ich habe das so
    verstanden und da passt mir das nicht so ganz.

Also gelesen oder gehört und verstanden!

zu 1. möchte ich noch sagen, dass ich schon glaube, dass die
HUK das meistern wird.

Nicht die HUK, die Kunden, weil alles was vorne zu wenige gezahlt wird, fehlt hinten im Alter und muss von den Kunden nachgezahlt werden!

Hat ja dafür genug Erfahrung in den
anderen Sparten sammeln können.

Die hilft nicht in KV!

Dennoch werde ich bei solchen
Sachen nicht mit von der Partie sein. Bin aber mit anderen HUK
Produkten sehr zufrieden!

Da behaupte ich auch nicht das gegenteil, obwohl es auch hier andere Meinungen gibt: www.captain-huk.de

Eine Info zu mir. Keine Familienplanung, nicht jetzt und auch
nicht in Zukunft!

Das sind optimale Voraussetzungen!

Abschließend das Wichtigste. Wie nennen sich denn die
angesprochenen Berater? Bräuchte dazu noch einen kleinen
Hinweis, damit ich weiß wie ich suchen kann… Gibt es da eine
Orientierung, was so eine Beratung kosten wird?

Also Versicherungberater, Honorarmakler, Versicherungsmakler! Mehrere Antworten Dir hier!

Ach so, und irgendwelche Empfehlungen werde ich wohl nicht aus
euch rauskitzeln können, oder??

Nein, weil die VVV für uns gilt - eine Empfehlung ist laut Gesetz das Ergebnis der Analyse von Wünschen und Bedürfnissen!

Thorulf Müller

Allianz AktiMed Best - beachte die Gesundheitsfragen, Privatkliniken nur nach vorheriger schriftlicher Leistungszusage, etc. - schau Dir den Antrag an - ansonsten sehr gutes Produkt, sehr gutes Konzeot und guter Versicherer!

HUK - Hilfsmittelkatalog, Transportkosten, Tagegeld - überall sind die Regelungen für den Kunden im Sinne eines Leistungsanspruchs eher unter dem Marktdurchschnitt! Wirtschaftlichkeitswerte 8wichtig für Limitierung) sind ebenfalls eher niedrig!

Central - eher überdurchschnittlich - auch im comfort

Debeka - Gesundheitsafragen, Hilfsmittelkatalog, Tagegeldregelungen und Regelungen zur erstattungsfähigkeit von Arztrechnungen sind zu beachten

DKV - welcher Tarif???

Mir fehlen hier mindestens 4-5 Tarife und Gesellschaften - alle Produkte sind kaum vergleichbar, weil die Leistungseinschränkungen sehr unterschiedlich sind. DEshalb wende Dich an jemanden hier - einer macht das, was Benni empfiehlt, die anderen machen das als Versicherungsmakler absolut korrekt, auch wenn sie Courtagen bekommen!

Thorulf Müller

Schau doch mal bei der Stiftung Warentest vorbei.

Kann man machen.

Die hat

neulich erst viele Tarife unter die Lupe genommen.

Richtig müsste es heißen: „versucht zu beurteilen“

Das Verhalten der

Versicherungen in der Vergangenheit ist zwar keine Garantie
für die Zukunft, gibt aber dennoch natürlich gute
Anhaltspunkte, wie gut oder schlecht die Versicherungen bisher
mit dem Geld ihrer Kunden umgegangen sind.

Diese Auffassung teile ich!

Allerdings - obwohl meine Gesellsch. in den Bewertungen bei StWa/FT meistens sehr gut bis gut abschneidet, teile ich Deine Euphorie nicht! Speziell in Sachen PKV scheint die StWa/FT, wie auch schon in der Vergangenheit schlicht und einfach überfordert zu sein. In diesen Tests werden Gewichtungen vorgenommen (wer macht die eigentlich?) die meiner Meinung nach hanebüchen sind (wenn Du und ich jetzt 2 Stunden Zeit hätten, könnte ich Dir´s mal in Ruhe erklären).
Es ist halt ein Unterschied, ob ich Zahlen vergleiche oder Bewertungen über Krankenversicherungen vornehme. Allerdings hilft´s der Auflage dramatisch!

Natürlich lasse ich auch den schlagwortverdächtigen Spruch von ThM nicht zu, denn NICHT alles, was der Kunde zu wenig gezahlt hat, muss der Kunde zum Schluss nachzahlen - zu übertriebene Kosten sind unwiderbringlich weg! Auf die in Frage stehende Gesellschaft trifft die Aussage aber zu (hier hat sich z.B auch die Struktur noch nicht normalisiert).

Eine qualifizierte Beratung empfehle auch ich Dir. Allerdings
solltest Du dafür nur Personen wählen, die neben dem
Fachwissen auch in Deinem Interesse arbeiten. Darunter fallen
nicht Personen, die von dritter Stelle (den Versicherungen)
für Vertragsabschlüsse bezahlt werden.

Das ist z.B. Maklern u.a.(ich bin keiner) gegenüber HÖCHST UNFAIR! Das ist eine bösartige Unterstellung, dass Personen, die nicht zu Deiner unten genannten Kategorie gehören, grundsätzlich NICHT im Interesse des Kunden handeln. Merke Dir bitte: Dass z.B. ein Mitarbeiter einer Bank oder einer Versicherung (bzw. ein „freier Mitarbeiter von mehreren Versicherungen“, z.B.Makler)von diesen bezahlt wird, schließt nicht aus, dass sie A U C H IM INTERESSE DES KUNDEN HANDELN!

Der beste Weg wäre

neben dem zu den Verbraucherzentralen und eigener Lektüre, der
zu einem Berater, den Du bezahlst (Beratungshonorar) und der
kein Geld für eventuelle Abschlüsse von den Versicherungen
bekommt. So kannst Du ausschließen, daß er nicht in Deinem,
sondern in seinem eigenen Interesse handelt (nämlich Geld von
den Versicherungen zu bekommen).

Eigene Lektüre in Sachen Krankenversicherung ist Nonsens. Nach der ersten Seite weiß er nicht mehr, wo unten und oben steht. Außerdem weiß er nicht, ob das objektiv ist. Es gibt tausende Machwerke, die die PKV als optimal darstellen - genauso wird auch von vielen Autoren das System der GKV angepriesen!

Honorarberater: Es gibt Honorarberater in denen sich eigene Meinungen VERANKERT haben (mehr will ich dazu nicht sagen). Erwischt ein Kunde dann einen von den fünfen in Deutschland (spassig formuliert)und der ist z.B. auf GKV-Schiene, kann der Kunde machen, was er will, irgend ein Haken für die PKV wird der HB immer finden (oder umgekehrt).

Solche Berater gibt es auch

in Deutschland, allerdings sind sie recht selten.

In der Tat und auch nicht immer hilfreich, wie leider auch oft die Verbraucherzentralen (fachlich meistens nicht durchgestylt, handeln das Thema viel zu allgemein ab)!

Benni

C.

Hallo,

Hab mir damals Folgendes überlegt:

  • Wieviel Beitrag kann ich mir leisten auch wenn es mir finanziell schlechter gehen sollte (Angestellt die Hälfte)?
  • Wieviel Selbstbehalt wäre jedes Jahr möglich? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich jährlich immer den kompletten SB ausschöpfe? Würde ich unbedingt reinnehmen, kann man auch den AG dran beteiligen. Und man spart ordentlich Beiträge.
  • Brauche ich wirklich eine Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer und zahl dafür jeden Monat ordentlich drauf? Oder könnte ich mir diese Zusatzkosten ggf. auch im Ernstfall als Zuzahlung aus eigener Tasche leisten? Krankenhäuser sind da wie Hotels… :smile:
  • Wie sieht es mit Wünschen für die Zähne aus? Lohnt es sich in Beiträge zu investieren oder reicht z.B. „nur“ 50% Erstattung?
  • Wie ist Dein Riskio einzustufen? Kann gut sein, dass die versuchen, Dir wegen jeder Kleinigkeit Zuschläge draufzuhauen…

Wenn Dir darüber im Klaren bist, dann mach Dir eine Tabelle, wo möglichst alle wichtigen vergleichbaren Punkte der Versicherer drin sind. Trage dort alle Tarife ein, die in Frage kommen. Such auch mal auf den Homepages der Anbieter. Manchaml kann man da schon „rumspielen“.
Hat mir damals sehr geholfen. Von Maklern/Vertretern kamen ja teilweise Angebote, die waren jenseits von Gut&Böse und völlig an meinem Bedarf vorbei - obwohl ich den vorher klip und klar dargelegt habe…

Zum Thema Beitragsteigerung: ich bin überzeugt, dass das Ganze in der Gesetzlichen genauso teuerer werden wird wie in der Privaten. Ich sag mir halt: das jetzt gesparte Geld sinnvoller investieren und später dann vielleicht mietfrei wohnen, etwas auf der hohen Kante haben o.ä. Dann klappt es auch mit den Versicherungsbeiträgen - falls es diese Form der Versicherung in 20-30 Jahren überhaupt noch gibt.

Gruß
Andrea

Zum Thema Beitragsteigerung: ich bin überzeugt, dass das Ganze
in der Gesetzlichen genauso teuerer werden wird wie in der
Privaten.

Werden wird? Wie wäre es mit einer konkreten Zahl - durchschnittliche Entwicklung des Höchstbeitrags in der GKV seit 1970 bis heute? Sensationelle 6,24% bei drastischen Leistungskürzungen, ohne Kapitalstock!
Und schlimmer wird’s sowieso - man munkelt für den einheitlichen Beitragssatz in 2009 von irgendwas über 15%.

Ansonsten: Gute Denkweise, Respekt!

Frank Wilke

Bemessungsgrenzen
… die Steigerungen dabei, dürfen imho auch nicht vergessen werden…

Gruß
Andreas

… die Steigerungen dabei, dürfen imho auch nicht vergessen
werden…

Deswegen schrieb ich ja: Höchstbeitrag! Der steigt mit den Bemessungsgrenzen, ist also schon drin.
6,24% p.a.

Frank Wilke