Schau doch mal bei der Stiftung Warentest vorbei.
Kann man machen.
Die hat
neulich erst viele Tarife unter die Lupe genommen.
Richtig müsste es heißen: „versucht zu beurteilen“
Das Verhalten der
Versicherungen in der Vergangenheit ist zwar keine Garantie
für die Zukunft, gibt aber dennoch natürlich gute
Anhaltspunkte, wie gut oder schlecht die Versicherungen bisher
mit dem Geld ihrer Kunden umgegangen sind.
Diese Auffassung teile ich!
Allerdings - obwohl meine Gesellsch. in den Bewertungen bei StWa/FT meistens sehr gut bis gut abschneidet, teile ich Deine Euphorie nicht! Speziell in Sachen PKV scheint die StWa/FT, wie auch schon in der Vergangenheit schlicht und einfach überfordert zu sein. In diesen Tests werden Gewichtungen vorgenommen (wer macht die eigentlich?) die meiner Meinung nach hanebüchen sind (wenn Du und ich jetzt 2 Stunden Zeit hätten, könnte ich Dir´s mal in Ruhe erklären).
Es ist halt ein Unterschied, ob ich Zahlen vergleiche oder Bewertungen über Krankenversicherungen vornehme. Allerdings hilft´s der Auflage dramatisch!
Natürlich lasse ich auch den schlagwortverdächtigen Spruch von ThM nicht zu, denn NICHT alles, was der Kunde zu wenig gezahlt hat, muss der Kunde zum Schluss nachzahlen - zu übertriebene Kosten sind unwiderbringlich weg! Auf die in Frage stehende Gesellschaft trifft die Aussage aber zu (hier hat sich z.B auch die Struktur noch nicht normalisiert).
Eine qualifizierte Beratung empfehle auch ich Dir. Allerdings
solltest Du dafür nur Personen wählen, die neben dem
Fachwissen auch in Deinem Interesse arbeiten. Darunter fallen
nicht Personen, die von dritter Stelle (den Versicherungen)
für Vertragsabschlüsse bezahlt werden.
Das ist z.B. Maklern u.a.(ich bin keiner) gegenüber HÖCHST UNFAIR! Das ist eine bösartige Unterstellung, dass Personen, die nicht zu Deiner unten genannten Kategorie gehören, grundsätzlich NICHT im Interesse des Kunden handeln. Merke Dir bitte: Dass z.B. ein Mitarbeiter einer Bank oder einer Versicherung (bzw. ein „freier Mitarbeiter von mehreren Versicherungen“, z.B.Makler)von diesen bezahlt wird, schließt nicht aus, dass sie A U C H IM INTERESSE DES KUNDEN HANDELN!
Der beste Weg wäre
neben dem zu den Verbraucherzentralen und eigener Lektüre, der
zu einem Berater, den Du bezahlst (Beratungshonorar) und der
kein Geld für eventuelle Abschlüsse von den Versicherungen
bekommt. So kannst Du ausschließen, daß er nicht in Deinem,
sondern in seinem eigenen Interesse handelt (nämlich Geld von
den Versicherungen zu bekommen).
Eigene Lektüre in Sachen Krankenversicherung ist Nonsens. Nach der ersten Seite weiß er nicht mehr, wo unten und oben steht. Außerdem weiß er nicht, ob das objektiv ist. Es gibt tausende Machwerke, die die PKV als optimal darstellen - genauso wird auch von vielen Autoren das System der GKV angepriesen!
Honorarberater: Es gibt Honorarberater in denen sich eigene Meinungen VERANKERT haben (mehr will ich dazu nicht sagen). Erwischt ein Kunde dann einen von den fünfen in Deutschland (spassig formuliert)und der ist z.B. auf GKV-Schiene, kann der Kunde machen, was er will, irgend ein Haken für die PKV wird der HB immer finden (oder umgekehrt).
Solche Berater gibt es auch
in Deutschland, allerdings sind sie recht selten.
In der Tat und auch nicht immer hilfreich, wie leider auch oft die Verbraucherzentralen (fachlich meistens nicht durchgestylt, handeln das Thema viel zu allgemein ab)!
Benni
C.