folgende Frage stelle ich mir, da in beiden o.g. Versicherungen eine Beitragserhöhung und somit ein Sonderkündigungsrecht besteht.
Zur Person: 21 Jahre, männlich, Beamter
Welche Versicherung der beiden o.g. erscheint für mich sinnvoller?
Bin zur Zeit Central versichert (Tarife KB30 (KBK20+), KBK20, EKHT, PVB 50%, EBE). Eigentlich denke ich ich bin hiermit gut versichert, doch die Debeka bietet nach Aussagen des Beraters die gleiche Leistung bei 30,- € weniger Monatspauschale an.
Kann mir irgentjemand helfen? Oder mir sagen, wo Unterschiede der beiden Versicherungen liegen?
Hallo, das ist ein ziemlich kompiziertes Gebiet.
Es ist schonmal extremst unwahrscheinlich dass die beiden Tarife EXAKT die gleichen Bedingungen haben, da gehts schon los.
Kurze Frage: woher kommt dein Berater? Ist er ein Vertreter der Debeka, ein Makler oder was?
Hallo,
man schaue sich nur die Kennzahlen insbes. die Verwaltung- und Abschlusskosten der beiden Gesellschaften an. Da keine Gesellschaft zaubern kann, ist doch sonnenklar, wohin die Reise geht!
So kompliziert ist das nicht…bei einem „Beamtentarif“!
Kurze Frage: woher kommt dein Berater? Ist er ein Vertreter
der Debeka, ein Makler oder was?
Mit ganz, ganz großer Wahrscheinlichkeit ist es kein Makler!
Aber warum fragst du?
Oder glaubst du, die Debeka wird noch besser, wenn sie von einem Makler angeboten wird!?
Die Debeka arbeitet nur mit angestelltem Ausßendienst…
Also wäre dieser „Berater“ eigentlich ein „Verkäufer“. Das muss nicht heißen, dass sein Angebot schlecht ist, aber man sollte bedenken dass er wohl etwas voreingenommen sein wird. (und muss, ist ja schließlich sein Job.)
Übrigens ist mir das natürlich bekannt, ABER es könnte ja ein ehrlicher Makler sein, der tatsächlich seinem Kunden das Beste möchte, außerdem
Bleibt nichts mehr.
ist das natürlich falsch, es gibt ja die Honorarberatung. Wenn das hier vorliegt würde ich der Meinung des Beraters gleich wesentlich mehr Glauben schenken.
Gruß
Granini
P.S. Ich habe nix gegen die Debeka, aber ich würde auch einem BMW-Verkäufer nicht unbesehen glauben, dass ein BMW für mich das beste Auto wäre…
So kompliziert ist das nicht…bei einem „Beamtentarif“!
Da muss ich dir recht geben, da ist die Sache schon etwas übersichtlicher.
Oder glaubst du, die Debeka wird noch besser, wenn sie von
einem Makler angeboten wird!?
Ich glaube prinzipiell erstmal den Rat von jemandem mehr, der nicht an meiner Entscheidung mitverdient. Das sollte auch eigentlich jedermanns Einstellung sein. Natürlich schließt das nicht aus, dass derjenige auch recht hat, aber ein Debeka-Vertreter wird nun mal IMMER die Debeka empfehlen, unabhängig von allen anderen Voraussetzungen.
Ich glaube prinzipiell erstmal den Rat von jemandem mehr, der
nicht an meiner Entscheidung mitverdient.
Und ein Makler verdient nicht an deiner Entscheidung? Ich denke, wesentlich mehr als der Debeka-Mitarbeiter!
(Einen Honorarberater kannst du ja nicht meinen. Der darf alles, nur keine Empfehlung für eine Gesellschaft abgeben!)
Das sollte auch
eigentlich jedermanns Einstellung sein. Natürlich schließt das
nicht aus, dass derjenige auch recht hat, aber ein
Debeka-Vertreter wird nun mal IMMER die Debeka empfehlen,
unabhängig von allen anderen Voraussetzungen.
Die Empfehlung wird zumindest nicht zu den schlechtesten gehören!
Ich glaube prinzipiell erstmal den Rat von jemandem mehr, der
nicht an meiner Entscheidung mitverdient.
Bist Du denn bereit für so eine Beratung ein auskömmliches Honorar zu bezahlen ? Sieh Dir doch mal an wieviele Leute hier im Forum und in anderen Foren in essentiellen Dingen unbedingt kostelose Ratschläge haben wollen, weil sie eben nicht bereit sind, für einen guten Rat gutes Geld auszugeben. Ich würde meinen Lebensunterhalt auch liebend gern als Honorarberater verdienen, wenn es einen Markt dafür gäbe.
Hallo,
in diesem Falle wäre Honorarberatung ja so etwas von daneben!
Dass ein Beamter sich in aller Regel PKV-versichert ist ja wohl sonnenklar und eine „Gesellschaftsempfehlung“ darf der Honorarberater nicht abgeben.
Es ist wohl derzeit Kult über Honorarberatung zu reden, aber den letzten Cent müssen wir dem Kunden ja nicht aus der Tasche ziehen!
ist das natürlich falsch, es gibt ja die Honorarberatung. Wenn
das hier vorliegt würde ich der Meinung des Beraters gleich
wesentlich mehr Glauben schenken.
Ja, ja die Honorarberatung! Bitte, an der richtigen Stelle, am passenden Ort!
P.S. Ich habe nix gegen die Debeka, aber ich würde auch einem
BMW-Verkäufer nicht unbesehen glauben, dass ein BMW für mich
das beste Auto wäre…
Das beste Auto wie auch die beste PKV gibt es nicht, aber mit z.B. diesem Auto kannst du keinen Fehler machen und bist auf der sicheren Seite…
Warum muss eigentlich jeder deiner Beiträge in eine Grundsatzdiskussion ausarten? Hast du eigentlich beruflich mit der Debeka zu tun?
Ich wiederhole mich aber gerne für dich: die Debeka ist ein guter Anbieter. Es wird aber sicherlich Fälle geben, in denen andere auch gut sind. Daher mein Rat: vergleichen und nicht blind die Debeka nehmen, nur weil sie oft gut ist. Wenn sie im konkreten Fall gut ist, spricht selbstverständlich nichts dagegen, sie zu nehmen.
Bist Du denn bereit für so eine Beratung ein auskömmliches
Honorar zu bezahlen ? Sieh Dir doch mal an wieviele Leute hier
im Forum und in anderen Foren in essentiellen Dingen unbedingt
kostelose Ratschläge haben wollen, weil sie eben nicht bereit
sind, für einen guten Rat gutes Geld auszugeben. Ich würde
meinen Lebensunterhalt auch liebend gern als Honorarberater
verdienen, wenn es einen Markt dafür gäbe.
Ok, aber nur weil die meisten so kurzfristig denken, kann ich doch trotzdem den (aus meiner Sicht) guten Rat geben, oder?
Und ja, ICH mache nur provisionsfreie Honorarberater-Verträge. Das liegt aber auch daran, dass ich mich einigermaßen auskenne und keine stundenlange Beratung brauche.
Ich mache hier auch Leuten, die ihr Geld mit Provision verdienen, keinen Vorwurf, so sieht die Realität nun mal aus. Und wer dabei gut berät ohne an das eigene zu verdienende Geld zu denken, kann auch eine super Beratung machen. Leider gibt es da eben einen gewissen Interessenkonflikt, und leider haben sehr viele nicht den starken Charakter, diesen zu ignorieren und da werden dann eben kurzerhand alle Altverträge gekündigt um „bessere“ anzubringen.
Das muss natürlich bei einer provisionsbasierten Beratung nicht passieren, aber bei Honorarberatung ist man da eben „auf der sicheren Seite“.
Ich unterstelle hier niemandem etwas ( cooler scheint das immer sehr persönlich zu nehmen), aber ich habe in dieser Beziehung schon genug schlechte Erfahrungen gemacht und keine guten. Deshalb stehe ich „Beratern“ zunöchst mal etwas skeptisch gegenüber. Wenn mich jemand aber ehrlich berät, soll er natürlich auch seinen Lohn dafür bekommen, sei es über ein Honorar oder eben eine Provision.
sorry, aber wie kommst Du darauf, dass ein Honorarberater keine Empfehlung aussprechen darf. Soweit ich das Vermittlerrecht und die Paragraphen im 34d verstehe darf ein Berater nicht vermitteln und nicht an eine Gesellschaft gebunden sein und das ist auch schon alles.
Wenn ein Kunde zu einem Versicherungsberater kommt, erwartet er doch, dass dieser ihm zu seinem Risiko die passende und beste Versicherung empfiehlt und im Zweifel auch die Verhandlungen im Namen des Kunden mit der Gesellschaft führt.
„…keine Bindungen eingehen… oder auch nur den „Anschein erwecken“ und dadurch zur Besorgnis der Befangenheit geben.“
Was würde den HB befähigen, die „beste“ Beamten-KV zu ermitteln?
Oder muss ich das so verstehen, dass für den Beamten Müller die Ges.X, für den Beamten Schmid die Ges.Y und für den Beamten Maier die Ges. Z die beste ist!? Wenn ja, an was würde sich das festmachen?
Ich bin so frei und …
erlaube mir, an der Stelle auch meinen Senf dazuzugeben.
Guten Tag kbvs,
Sie und andere reden über Berater und wissen nicht, wo die Glocken hängen.
Der Versicherungsberater definiert sich nicht nach § 34 d der GewO.
Würde er das, dann wäre er kein Berater.
Gruß
Günther
Ist hier schon einmal jemandem aufgefallen, …
dass selbst die Leute aus der Branche keinen Schmerz dabei empfinden,
wenn hier reihenweise die Begriffe sinnentstellend durcheinandergeschmissen werden ?
Also, zum Mitschreiben: Ein Vertreter ist kein Berater. Ein Vertreter
ist kein Makler. Ein Makler ist kein Vertreter. Ein Makler ist kein
Berater. Ein Berater ist kein Vertreter. Ein Berater ist kein Makler.
Und, was viele auch lustig durcheinanderhauen: Ein Berater kann
sehr wohl eine Empfehlung aussprechen, wenn er danach gefragt wird.
Er kann sogar für den Auftraggeber einen Vertrag im Wege der Vollmacht
einstielen - wenn der Auftraggeber das will. Er darf aber in keiner
Weise wirtschaftlich mit einem Versicherungsunternehmen oder mit einem Versicherungsvertreter oder mit einem Versicherungsmakler in
Verbindung stehen. So läuft der Hase.
Gruß
Günther
keiner
Weise wirtschaftlich mit einem Versicherungsunternehmen oder
mit einem Versicherungsvertreter oder mit einem
Versicherungsmakler in
Verbindung stehen. So läuft der Hase.
Wie der Hase oft läuft, weiß man nach gefühlt 100jähriger Tätigkeit! Mir zumindest brauchst du das nicht zu sagen!
Nochmals zur Erinnerung: Beamter, PKV-versichert, Angebot einer neuen Alternative liegt vor, Anfrage hier im Forum.
Was soll ich in diesem Falle mit einem Honorarberater? Lächerlich!