Hallo,
ich bin jetzt seit 5 Jahren in einer relativ teuren privaten Krankenversicherung. Ich könnte in eine um ca. 50 EURO/Monat billigere (private) Krankenversicherung wechseln. Kann man sagen, der Wechsel lohnt sich auf alle Fälle? Kann es sein, daß die 50 EURO/Monat Preisvorteil die fehlende Altersrückstellung nicht kompensieren könne und von daher ein Wechsel unvorteilhaft ist?
Gruß Albert
Hallo Albert,
5 Jahre können schon was ausmachen, ob das 50 EUR/Monat sind oder gar mehr kann ich schlecht sagen, aber normalerweise haben die Krankenversicherungen doch auch einen Online-Rechner auf der Homepage. Hast Du da schon mal Deine Sache durchrechnen lassen?
Ansonsten müßtest Du auch aufpassen, daß Du mit Deinem Bruttogehalt immer noch über 4,500 EUR/Monat liegst (bis dahin sind es derzeit 3.800 EUR), denn das ist Minimum-Einsatz ab 01.01.2003. Ein Wechsel ist sogesehen wie eine ganz normale Neuanmeldung. Nicht daß Du kündigst, in die neue gar nicht reinkommst wegen zu niedrigem Gehalt und auf einmal in der gesetzlichen landest. 
hallo Albert
Du bist haarscharf an der Altergrenze. Es könnte sich rentieren.
bedenke, dass Du 5 Jahre Alterrückstellungen verschenkst. Wenn Du wechseln willst, dann wechsele jetzt und nicht erst in 3,4,5 Jahren. Wechseln kannst Du allerdings nur, wenn Du rechtzeitig kündigst oder wenn die Beiträge steigen. Das ist aber bei einigen nicht der Fall (Deutscher Ring, Hanse-Merkur…).
Die Einsparung sollte auch hoch sein und die Beitragsenticklung bisher überschaubar. Außerdem sollten Die Leistungen Dir zusagen. Was hilft Dir eine billigere Private, wenn Du anfällige Zähne hast und die neue nur 50 % Zahnersatz bezahlt?
Oder wenn Du 50 € im Monat einsparst und nur 80 % der Medikamente, Hilfsmittel, Heilpraktiker… bezahlt bekommst?
Rechne Dir auch den Effektivbeitrag aus: Monatsbeitrag + 1/12 Selbstbehalt. Mach´ das auch mit Deiner bisherigen. Und jetzt kannst Du erst die Tarife vergleichen.
Grüße
Raimund
Hallo Christian,
das mit dem Verdienst stimmt natürlich nicht. Er ist oberhalb der Pflichtgrenze und zählt natürlich nicht mehr als Berufsanfänger oder erstmals PKV - Versicherter. Er muss lediglich die Pflichtgrenze / BBG von 3450 Euro überschreiten.
gruß
Marco
lieber albert,
ich denke, wenn du mir den versicherer nennst, kann ich dir dazu sagen, ob ein wechsel sinn macht, oder ich empfehlen würde, einfach bei deiner gesellschaft den tarif zu wechseln. leider kann man bei 51 pkv- unternehmen keine pauschalaussagen machen. in meinen augen gibt es nur 5 top-anbieter und weiter 5- 10 relativ gute versicherer.
gruß
oliver