Private Krankenversicherung und Vorerkrankung

Hallo,
ich würde gerne wissen, ob es Sinn macht, einen Antrag für eine private Vollkrankenversicherung zu stellen oder ob ich es mir gleich sparen kann.Ich bin fast fertig mit meinem Studium und überlege, nochmal draufzusatteln. Dann könnte ich mich mit der Einschreibung ins erste Semester ja auch für eine private Krankenversicherung entscheiden. Momentan bin ich in der GKV. Allerdings möchte und ist es auch angeraten in nächster Zeit eine (ambulante) Psychotherapie zu machen wg. familiärer Probleme. Ich hatte auch schon einige probatorische Sitzungen, aber das richtige war nicht dabei. Ich würde das natürlich auch im Antrag angeben. Kann ich mir also eine private studentische Versicherung schonmal abschminken oder wäre es einen Versuch wert? Ansonsten bin ich nämlich ziemlich gesund. Ich weiß, dass mir hier natürlich keiner definitiv sagen kann, wie`s ausgeht. Ich hatte mir auch schon eine ausgeguckt (AO). Hab aber auch irgendwo gelesen, dass die eine konservative Annahme-Politik haben. Gibt es auch von der Annahme-Politik her auch „liberale“ Krankenversicherungen? Wenn dies im Forum nicht beantwortet werden kann, würde ich mich auch freuen, mit Experten per email zu kommunizieren.

der GKV. Allerdings möchte und ist es auch angeraten in
nächster Zeit eine (ambulante) Psychotherapie zu machen wg.
familiärer Probleme. Ich hatte auch schon einige
probatorische Sitzungen,

Ich fürchte, wenn Du das im Antrag angiebst, wird dieser abgelehnt. Ich kenne natürlich nicht die Kriterien aller Krankenverscherer, aber mit einer gepalnten Psychotherapie kann ich Dir nicht viele Hoffnungen machen.

Hallo!

Zwei Punkte dazu von mir:

  1. Meines Wissens sind psychische Erkrankungen oder Leiden für Versicherer aus nachvollziehbaren Gründen besonders riskant und führen gerne zur Ablehnung oder sehr hohen Einstufung.
  2. Was in deinem Fall noch viel wichtiger ist: Es ist gerade bei Psychotherapie nicht gesagt, dass eine private Kasse dir da mehr zahlt. Die Leistungen sind da sogar oft schlechter als bei der GKV. Meines Wissens zahlt die GKV bei Psychotherapien vergleichsweise viel. Wenn das also konkret bei dir ansteht, würde ich mich da sehr sehr genau informieren, was dir die Private bieten kann.

Liebe Kira,

auch ich fürchte, daß du mit der Psychotherapie die Chancen auf Abschluss einer privaten Krankenversicherung vertan hast; das gleiche gilt auch für eine etwaige Berufsunfähigkeits-Versicherung.

Ein solches Riskiko ist für die Gesellschaften nicht kalkulierbar.

Gruß

Poseidon

Hi, ich würde das nicht so negativ sehen, wie meine Vorposter.

Nach Deinen Angaben liegt ja keine Krankheit vor, sondern es handelt sich um familiäre Probleme. Ohne einen genauen Befundbericht ist das aber natürlich von hier aus nicht zu klären.

Bei der Risikoprüfung wird schon geschaut, was denn nun genau vorliegt, das ist also, gerade im psychischen Bereich, immer eine Einzelfallentscheidung. Allerdings muss Dir klar sein, dass wenn Du angenommen wirst, Dir die Therapie nicht bezahlt wird.

Schöne Grüße, Bernhard