Hallo Petra,
Hallo liebe Schlaubis, ich schreibe an einer Seminararbeit bei
der ich den bestehenden Dualismus von gesetzlichen und
privaten Krankenversicherungen in Deutschland im Vergleich zu
anderen europäischen Ländern analysiere und in einem weiteren
Teil Ausführungen über die Zukunft des
Krankenversicherungssystem in Deutschland mache.
Eine Empfehlung: Setze Dich bitte mit der Freiburger Agenda auseinander und höre Dir einen Vortrag von Prof. Raffelhüschen an!
Da gehe ich
dann darauf ein, wass die politischen Parteien für Konzepte
haben.
Das wäre mir neu - welche Partei hat ein Konzept??? Das sind keine Konzepte, das sind Marketingoberflächen, die Wähler motivieren sollen ein Kreuz an einer bestimmten Stelle zu machen. Ich nenne das Werbung!
Ich habe schon viele Quellen besorgt und schon Einiges
gelesen. Wäre aber in jedem Fall dankbar, wenn Ihr mich auf
gute Websiten oder Informationsquellen hinweisen könntet damit
mir nichts entgeht, gerne auch per mail.
Sorry - Eigenwerbung. Nimm das CIP-Rating der CIP-Rating GmbH i.Gr., das in diesem Monat auf den Markt kommt. Da kannst Du das dann selektieren!
Da ich ganz neu hier bin, hoffe ich nichts falsch zu machen.
Meine Bitte an Euch ist, dass Ihr mir einzelne private
Vollkrankenversicherungen bennent, die einen
Versicherungsschutz gewähren, die unter dem der gesetzlichen
Krankenversicherung liegt.
Das ist nicht schwer. Fast jeder Krankenversicherungsvertrag liegt in Teilbereichen unter dem Niveau der GKV. Das Niveau der GKV ist aber nicht festgeschrieben, sondern temporär und veränderbar.
Mir geht es darum aufzuzeigen, dass
es de lege ferenda erforderlich ist, dass der Gesetzgeber
einen Mindestversicherungsschutz regelt, unabhängig davon ob
privat oder gesetzlich.
Aua, das tut weh. Der Ansatz ist völlig falsch. Wir brauchen mehr Privat und weniger Staat. Wir brauchen mehr Eigenverantwortung. Und vor allem: Wer soll den Mindeststandard in der GKV in 20 Jahren bezahlen. Ich meine in der GKV - im Generationsvertrag. Driungend: Freiburger Agenda lesen und Prof. Raffelhüschen besser zweimal als einmal hören (wird nicht langweilig, ich habe ihn schon 6 oder 7 mal gehört und bekomme ihn dieses Jahr noch zweimal zu hören)! Für die, die es nicht wissen, Kommisdionsmitglied der Rürup Kommission, Regierungsberater, Finanzwischenschaftler und aktuell Mitglied der Steuerkommission!
Die PKV ist ein System der Eigenverantwortung. Beim Abschluss des Vertrages muss ich entscheiden, welche Leistungen ich versichern will und in welcher Höhe und in welchem Bereich ich Kosten selbst tragen will. Die PKV ist Kostenerstatter und mit der GKV nicht vergleichbar. Die GKV ist ein soziales Sicherungs- und Schutzinstrument der schutzbedürftigen Bevölkerung. Also der Menschen, denen der Gesetzgeber keine Eigenverantwortung zutraut! Es gibt Menschen, die sind überhaupt nicht versichert. Auch das lässt der Gesetzgeber zu. Das ist o.k., aber keine wirklich schlaue Strategie!
Ich halte einen Mindestschutz für fahrlässig, in der GKV langfristig nicht finanzierbar und in der PKV ist das eine Entmündigung mündiger Bürger!
Ich will anhand konkreter Beispiele aufzeigen, dass es private
Krankenversicherungen gibt, die die Versicherten im Ernstfall
schlechter schützen als die GKV bzw. dass diese einen Schutz
bieten, der unter dem liegt, was medizinisch notwendig ist.
Das ist falsch. Versichert ist immer die medizinisch notwendige Heilbehandlung. Es kann sein das bestimmte Leistungen nicht im Vertrag enthalten ist - z.B. Psychotherapie oder Heilpraktiker. Das ist eine Entscheidung, die der einzelne treffen muss. Als PKV-Versicherter bin ich Selbstzahler und erstattet wird von meinem Kostenerstatter das, was im Vertrag geregelt ist!!!
Grundsätzlich sind die privaten Krankenversicherungen sehr
kooperativ, aber leider nicht in diesem Punkt, was ich
natürlich verstehen kann.
Weil Dein Ansatz nicht in die heutige Welt passt und Steinzeitsozialismus darstellt. Der Staat als treusorgende Mutter, die allen beispringt und alle beschützt. Wer begreift eigentlich wann, das das vorbei ist. Der Staat ist pleite!!! Und unter Berücksichtigung der bereits heute begründeten zukünftigen Verpflichtungen gegenüber Teilen der Bevölkerung, die der Staat eingegangen ist, ist das nicht Einreichen des Insolvenzverfahrens ein Straftatbestand!! Insolvenzbetrug mind. -verschleppung!! Die demographische Entwicklung in Deutschland belastet nicht nur die Sozialversicherungssysteme, bzw. ruiniert diese, es ruiniert auch die Staatsfinanzen. Wer nicht arbeitet, weil er nicht geboren wurde, der zahlt auch keine Steuern!!!
Sorry, aber das Konzept Deiner Diplomarbeit mag ja zu einer Benotung führen und ggf. auch zum Bestehen (Was ich Dir wünsche)!, aber ein Meilenstein in der Zukunft unseres Landes ist er nur dann, wenn man das ganze satirisch nach dem Motto: „Heute stehen wir am Angrund und Morgen machen wir dann einen großen Schritt nach vorne!“ betrachtet
Viele Grüße
Thorulf Müller
[email protected]