Warum fünf? Es gibt rund 40 Gesellschaft mit vielen hundert
Tarifen, warum sollten es gerade fünf sein?
es gibt ca. 50 Private.
Hallo WernerH.
Ich meinte eher diejenigen, die auch eine Rolle spielen, wie z.B. ARAG, AXA, Allianz, Alte Oldenburger, Barmenia, Bay. Beamten KV, Bay. Beamten KK, CSS, Central, Concordia, Continentale, DBV-Winterthur, DEVK, DKV, Debeka, Dt. Ring, Gothaer, HUK Coburg, Hallesche, Inter, KartstadtQuelle, LKH, LVM, Mannheimer, Münchener Verein, Nürnberger, PAX Familienfürsorge, R+V, SdK, Signal Iduna, Union, Universa, VGH, Victoria und Württembergische.
Das sind 35 - welche 15 haben ich vergessen, die Ihrer Meinung nach erwähnenswert wären?
Durch den Wust an Versicherungen und
Tarifen kommt kein Laie alleine durch. Fünf Angebote von fünf
Unternehmen sollten reichen, sonst ist der Laie verloren.
Sehen Sie, genau das ist falsch. Nehme Sie fünf Angebote, ist der Laie mit großer Wahrscheinlichkeit verloren oder zumindest nur suboptimal beraten. Wenn der Laie nicht durchsteigt, muss er sich einen Experten besorgen. Wir reden hier nicht über eine Handy- oder eine Kasko-Versicherung, die man jedes Jahr durchtauscht wie andere Leute Ihren Lebenspartner. Wir reden von einem hochkomplexen Auswahlprozess einer Versicherung, die einen im Optimalfall für den Rest eines Lebens begleitet. Wer sich da auf einen selbstgemachten Vergleich von 5 aus 35 zufällig anwesenden Gesellschaften aus der Nachbarschaft oder auf Werbeportalen verlässt, spielt mit seiner finanziellen Situation oder sogar seiner Gesundheit.
Ist ja okay, aber dann soll man bitte später nicht rumjammern!
Nein, nein… so einfach geht das nicht. Sie wissen weder was
über das Alter des Fragenden, noch über den Job, noch über
die Leistungswünsche, noch über den Gesundheitszustand, noch
über die finanielle Leistungsfähigkeit, noch über die
LEistungswünsche. Da ist das nennen von zwei Gesellschaften
einfach völlig fehl am Platze.
Fragen zu Gesundheitszustand etc. spielen erst „später“ eine
Rolle, der Kunde ist noch in der Entscheidungsfindung.
Eben nicht! Es macht doch überhaupt gar keinen Sinn, sich für einen Gesellschaft oder einen Tarif zu entscheiden, wenn man nicht weiß, was einen das „Paket“ kostet? Was ist denn das für ein Auswahlprozess?
Meine Frau macht mir immer die Hölle heiß, wenn ich im Laden stehe und sage: „Guck mal, der Fernseher ist doch genial! Den möchte ich haben!“ Sie sagt dann: „Findest Du 12.000€ für einen 180er Plasma-Flat-TV nicht ein bisschen übertrieben?“ … tja, man sollte schon vorher wissen, was es kostet, bevor man sich entscheidet!
Übrigens hat die Continentale einen ganzen Sack voller alter
Tarife, zu denen Sie hier raten, und die erhöhen nicht weniger
als andere. Der Tarif mit der geringsten Erhöhung wurde nach
sieben Jahren geschlossen. Ups!
Die Tarifanpassungen (Schönes Wort) werden vom BaFin
vorgegeben!
Wat? Seit wann? Wo kann ich das nachlesen? Wir sind doch hier nicht in einer Haftpflichtversicherung, wo nach 5%-Schritten in der Schadenhöhe Beiträge kalkuliert werden? Hilfe, mein Weltbild bricht zusammen!
Ich habe nicht zu Tarifen(!) geraten, sondern lediglich auf
den Stress - Test verwiesen.
Der für eine Krankenversicherung sicher von weit untergeordneter Bedeutung ist - für eine LV, die Geld anlegt, mag das relevant sein!
Wie soll ein Laie da alleine durchkommen. Letztes Beispiel
wissen nicht einmal viele Debeka und HuK Mitarbeiter.
Ein Passant, mit dem ich mich zufällig unterhielt, meinte, die Debeka-Mitarbeiter wüssten das wohl eher. Bei einer HUK-Filiale hier vor Ort musste ich dem Mitarbeiter (Versicherungsfachmann!) erklären, warum ich meine Wohngebäudeversicherung jetzt kündigen kann!
Meinungen aus dem Krankenhaus und von Ärzten würde ich allemal
vorher einholen.
Weil die Ärzte die Tarife der PKV so gut kennen, oder weil die Ärzte so viel Erfahrung mit der Abrechnung und Erstattung der PKV-Unternehmen haben?
Nehmen Sie’s mir nicht übel. Sie haben hier wirklich hochinteressante Aspekte angesprochen, aber der vorgeschlagene Auswahlprozess für eine PKV bereitet mir echt Magenschmerzen.
Frank Wilke