Hallo,
da ich mich demnächst selbständig mache, überlege ich mich privat zu versichern (Krankenversicherung). Ich bin 26 Iahre alt und habe keine Krankheiten und Krankenhausaufenthalte; ausser einer leichten Stauballergie. Ich kenne mich nun mit privaten KV nicht aus. Könnt Ihr mir vielleicht mit euren Erfahrungen mit verschiedenen Gesellschaften berichten. Mein Vericherungsmakle hat mir 2 Tarife der Continentale empfohlen:
1000.- Selbsbeteiligung, und 165.- Monatsbeitrag
255.- Selbstbeteiligung und 280.- Monatsbeitrag
Da kein Versicherungsmakler neutrale Empfehlungen gibt, würde ich gerne von euren Erfahrungen wissen.
Hallo,
da ich mich demnächst selbständig mache, überlege ich mich
privat zu versichern (Krankenversicherung). Ich bin 26 Iahre
alt und habe keine Krankheiten und Krankenhausaufenthalte;
ausser einer leichten Stauballergie. Ich kenne mich nun mit
privaten KV nicht aus. Könnt Ihr mir vielleicht mit euren
Erfahrungen mit verschiedenen Gesellschaften berichten. Mein
Vericherungsmakle hat mir 2 Tarife der Continentale empfohlen:
1000.- Selbsbeteiligung, und 165.- Monatsbeitrag
255.- Selbstbeteiligung und 280.- Monatsbeitrag
Leider schreibst Du nicht, welche Leisteungen da inkludiert sind.
das Hauptproblem mit den privaten KVs ist, dass die Beitaege im Alter recht hoch sind, die Frage ist also ob Du Dir die Beitraege in derRente (wenn Du weniger verdienst) noch leisten kannst. Lass Dir daher auch ein Anbot machen, was dieselbe Versicherung heute schon kostet, wenn du 60 oder 70 bist.
Es gibt auch Assekuranzen, die mehrere (viele) agenturen im Angebot haben. Vergiss jedoch nie, das Versicherungsmakler von der Provison leben. Es gibt jedoch Versicherungsberater dioe auf Honorarbasis arbeiten, d.h. du zahlst fuer die Beratung ca. 400 bis 500 Euro, dafuer faellt der Interessenkonflikt „Geahlt des Beraters - Deine BedÃŒrfnisse“ weg.
Da kein Versicherungsmakler neutrale Empfehlungen gibt, würde
ich gerne von euren Erfahrungen wissen.
als Betriebswirt empfehle ich immer, mehrere Anbote einzuholen. Schau, dass Du Anbote von min. 3 Gesellschaften schriftlich hast. Informiere dich auch, wie hoch die Beitraege fuer alte Leute (ueber 60). Es gibt sehr viele selbstÀndige die trotz allem bei den gesetzlichen Kassen versichert sind. Du kannst jedoch, einmal bei einer privaten KV, nicht mehr zur gesetzlichen zurueckwechseln.
wie Du es machst, kann Dir erst mal keiner hier sagen, aber ich gebe Dir mal ein paar allgemeine Ratschläge.
Überlege Dir genau, was Du alles versichert haben willst, denn so ein Vertrag ist ein Baukasten und jedes Steinchen muß extra bezahlt werden.
Wenn Du das gemacht hast, laß Dir von mehreren Gesallschaften (mindestens fünf) ein Angebot geben und zwar exakt gleiche, sonst kannst Du die Angebote kaum vergleichen.
Dann wählst Du das für Dich günstigste aus und gut ists.
Gibt es für Dich keine Möglichkeit als freiwilliges Mitgleid in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert zu werden?
ich habe deine Beiträge gelesen und stelle folgendes fest. Du hast von privaten Krankenversicherungen keine Ahnung. Dies ist auch erstmal nicht weiter schlimm, zumal du deine Brötchen nicht in der Branche verdienst.
Aber: Du sagst du hättest einen Versicherungsmakler.
Dann aber solltest du nachdem ja mindestens eine Beratung stattgefunden haben muss, wissen, wie es z.B. mit einem Wechsel aussieht. Des weiteren solltest du mehrere Angebote erhalten haben als nur einen Tarif einer Gesellschaft.
Zusatzinfo: Was eine private Krankenversicherung betrifft, da bist du (leider) beim Bund der Versicherten sehr schlecht beraten. Dieser selbsternannte Verbraucherschutz ist z.T. auch große Bauernfängerei!
Gruß, Alexander
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Da kein Versicherungsmakler neutrale Empfehlungen gibt, würde
ich gerne von euren Erfahrungen wissen.
das kann ich so leider nicht stehen lassen. Ich bin auch Versicherungsmakler und weiß zwar sehrwohl welch Pappnasen sich in dem Bereich tummeln - aber einen freien Berater zeichnet vor allem der eigene moralische Anspruch aus … Verlockungen von nach Umsatz gestaffelten Boni, etc. zu widerstehen. Gerade bei der PKV, einer langfristigen Entscheidung, muss man das beste Angebot für den Kunden finden. Nach zehn bis 15 Jahren kann man de facto nicht mehr wechseln, verliert man doch sämtliche Altersrückstellungen und was ist, wenn man gesundheitliche Beschwerden bekommt? Letztendlich ist man dann an die Gesellschaft und in gewisser Weise auch an der Tarif gebunden.
Wer ist in Deutschland ohne eigenen hohen moralischen Anspruch unabhängig? Und oftmals ist es weniger die Abhängigkeit die zu qualitativ minderwertigen oder falschen Aussagen führt als Halbwissen.
da haben Dir die Kollegen ja schon eine Menge Tips gegeben - leider auch völlig überflüssige.
Die Conit ist ein sehr guter Versicherer mit überdurchshcnittlichem Leistungsniveau (offener Hilfs- und Heilmittelkatalog, Transportkosten ambulant, etc.).
Der GS1Plus (255 Euro SB) ist nichts für Dich. beim CS2Plus (1.100 Euro SB) solltest Du wissen, dass es am 01.01.2006 eine Anpassung gibt. Dieser Tarif ist temporär etwas zu günstig.
Leistungsvergleiche kannst Du gar nicht machen - auch nicht wenn Du von 5 Versicherern 3 Angebote hättest. Du musst die Bedingungen detailliert vergleichen. das sollte Dein Berater mit Dir getan haben.
Preisvergleiche sind völlig überflüssig, weil der Preis immer nur temporär günstig ist. Wenn Du ein Angebot hast, dass in Relation zu den Leistungen als besonders Preiswert erscheint, dann ist es zu billig und Du wirst nachzahlen müssen!
Die Aussagen zur Leistung, die Du in einem Post geschrieben hast, zeigen mir deutlich, dass Du zurzeit nicht gut beraten bist! Wenn %-Sätze und andere „banale“ Kirterien der Benchmark sind, dann ist das falsch!
Was soll wie versichert sein und was sind Deine Sollbruchstellen (Familienerkrankungen).
Eine Stauballergie ist eine Stauballergie - die ist niemals leicht, sondern wenn nur zurzeit noch nicht voll ausgeprägt! Hier wirst Du einen Zuschlag bekommen. Wichtig sind umfangreiche medizinische Befundberichte.
Hallo Meinhard,
die Leistungen habe jetzt nicht dabei; aber einige Sachen habe
ich noch im Gedächnis:
bei stationärer Behandlung: 1 Bett-Zimmer, Privatärzliche
Behandlung, Chefarzt
100% Zahlung bei Behandlung durch einen Heilpraktiker
100& Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie, 75% Zahnersatz
100% Zahlung von Arzneimittel
Eines hatte ich vergessen; beide Tarife zahlen mehr als die Regelhöchstsätze GOÄ/GOZ.
Jetzt habe ich ein weiteres Angebot von der Conti erhalten; Tarif CB, speziell für junge Existenzgründer. Das ist ein Basistarif mit einer Selbstbeteiligung 153 EUR p.a. und einem monatl. Beitrag von nur 120.- Euro. Allerdings bietet dieser Tarif auch eine geringere
Absicherung (z.B… Stationäre Leistungen begrenzt auf die Gebührenordnung der Ärzte) kein Bonunssystem (im Vergleich zu den anderen beiden Tarifen)
aber dafür kann ohne Gesundheitsprüfung nach spätestens 4
Jahren in einen anderen Tarif gewechselt werden kann.
Eine Stauballergie ist eine Stauballergie - die ist niemals
leicht, sondern wenn nur zurzeit noch nicht voll ausgeprägt!
Hier wirst Du einen Zuschlag bekommen. Wichtig sind
umfangreiche medizinische Befundberichte.
Hallo Thorulf,
ein Grund warum ich in die Conti möchte, ist dass ich dort ich keine Gesundheitsprüfung machen muss und auch keinen Zuschlag für meine Allergie zahlen werde, weil vor einiger Zeit eine Zusatzversicherung (für stationäre Behandlung) abgeschlossen habe. Darin wurde mein damaliger Gesundheitszustand für eine spätere Vollversicherung „konserviert“ und damals war ich nunmal Kerngesund; Nichtraucher keine Allergien usw. Selbst wenn ich in der Zwischenzeit einen Bandscheibenvorfall hätte, würde ich jetzt bei der Conti keinen Zuschlag dafür zahlen müssen, wenn ich in eine Vollversicherung wechsel.
Die Conit ist ein sehr guter Versicherer mit
überdurchshcnittlichem Leistungsniveau (offener Hilfs- und
Heilmittelkatalog, Transportkosten ambulant, etc.).
Der GS1Plus (255 Euro SB) ist nichts für Dich. beim CS2Plus
(1.100 Euro SB) solltest Du wissen, dass es am 01.01.2006 eine
Anpassung gibt. Dieser Tarif ist temporär etwas zu günstig.
Hallo Thorulf,
wieso meinst Du, dass der GS1Plus-tarif nichts für mich ist?
der GS1Plus hat eine sehr hohe Pauschalleistung, die Du natürlich mit bezahlen musst. Das ist etwas für Arbeitnehmer.
Der CS2Plus hat einen höheren Selbstbehalt und ist damit besser geeignet, weil die (Deine) Liquidität bei Dir bleiben sollte und nicht zum Versicherer gehört.
Den Liquiditätsvorteil bitte ansparen - und später, wenn genug Vermögen gebildet ist, in Tarif GS umstellen!