Hallo,
folgendes Problem:
Frau A ist als Beamtin beihilfeberechtigt und privat krankenversichert. Seit einigen Monaten ist sie wegen Asthma bei einem Lungenfacharzt in Behandlung. Seit Beginn der Behandlung bekommt sie von der Beihilfe anstandslos 50% der Rechnungen erstattet, von der privaten KV jedoch nur 25%. Die anderen 25% werden „bis auf weiteres“ einbehalten. Es wird verlangt, einen ausführlichen Befundbericht und Behandlungsplan einzureichen. Es stellt sich heraus, dass alle Privatpatienten dieser Kasse, die bei diesem Arzt in Behandlung sind, in dieser Weise behandelt werden. Alle anderen Privatpatienten dieses Arztes haben keinerlei Probleme mit ihrer KV. Erstaunlicherweise werden aber alle verordneten Medikamente, die auch nicht ganz billig sind, zu 50% von der KV erstattet. Frau A hat wie gewünscht eine Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht unterschrieben, und der Arzt hat einen sehr ausführlichen Bericht an die KV geschickt. Trotzdem wird weiterhin jede Rechnung nur zu 25% erstattet statt zu 50%. Auf Nachfrage wird nur lapidar mitgeteilt, dass noch weitere Ermittlungen erforderlich sind. Weder Frau A noch dem Arzt ist bisher mitgeteilt worden, was genau die KV zu beanstanden hat.
Frau A reicht es mittlerweile und sie möchte gerne etwas gegen die KV unternehmen. Was wäre das sinnvollste? Zu einem Rechtsanwalt gehen? Wenn ja, welche Fachrichtung sollte der haben? Oder was gibts da noch? habe mal was von Ombudsmann gehört. Wo findet man den?
Gruß
Nelly