Mich interessiert, wie die Sache mit dem „Private Labeling“ funktioniert. Ihr kennt sicher alle die Eigenmarken von Discountern, Drogerien, etc. Manchmal sieht man es auch im kleinen Rahmen, z.B. dass eine Arztpraxis ihre eigenen Produkte mit eigenem Etikett vertreibt.
Nehmen wir mal an, ich möchte eine eigene Marke für Pferdefutter aufbauen. Wie würde ich vorgehen? Es gibt zig etablierte Markenhersteller am Markt. Würde man im Rahmen des Private Labelings dann auf so einen etablierten Hersteller zugehen und fragen, ob er auch für mich in kleinen Mengen produzieren würde, die ich dann mit meinem eigenen Etikett verkaufen könnte? Wieso sollten sie das tun? Für sie ist es doch besser, das eigene Produkt mit den eigenen Namen zu verkaufen und nicht ihre mühevolle Arbeit (Qualität, Entwicklung etc. des Futters) einen anderen zu geben ohne Hinweis auf die eigene Marke.
Also: wie funktioniert’s? Wo sind die Vor- und Nachteile für beide Seiten?