Mal angenommen, man würde sich private Post oder Pakete an den Arbeitsplatz schicken lassen unter Verwendung der Firmanadresse - wäre das erlaubt oder ein Grund zur Abmahnung oder gar Kündigung?
Und wenn die Ware in dem Paket bei der Lieferung schon bezahlt ist und dem Arbeitgeber so kein Nachteil entsteht?
Und wenn die Ware in dem Paket bei der Lieferung schon bezahlt
ist und dem Arbeitgeber so kein Nachteil entsteht?
Du meinst wenn der AG von seinen 10.000 Mitarbeitern so monatlich
1 Paket in der Warenannahme annimmt, dann diese 10.000 Pakete/Monat
in der Firma verteilen läßt, dann würde dies nichts kosten?
Bei 20 Arbeitstagen sind das immerhin 500 private Pakete/Tag!
Bei kleinen Firmen kann man sowas machen, bei größereren Firmen habe
ich noch nie erlebt das es erlaubt wäre.
Sofern keine anderslautenden Absprachen bestehen, ist es nicht erlaubt. Zunächst wäre je nach genauen Umständen eine Abmahnung denkbar. Theoretisch kann es daher auch ein Kündigungsgrund sein. Je nach betrieblichen Gepflogenheiten / Regelungen und Kennzeichnung der Postsendung (z.B. nicht als privat / vertraulich deklariert) kann es auch durchaus dann der Fall sein, daß die „Privatpost“ nicht mehr ungeöffnet beim Empfänger ankommt.