Private Rechtsproblrme und Forenverbot

Wo finden sich eigentlich die gesetzl. Grundlagen, daß persönliche Rechtsprobleme nicht im Internet erörtert werden dürfen.

Es wäre doch sinnvoll, daß sich Laien vor kostenpflichtigen Erstberatungsgespräch austauschen können.

Es braucht sich dazu ja kein Anwalt dazu äußern und wird das wohl auch nicht tun.

Ich sehe, daß die Restriktionen bzgl. Rechtsfragen nicht auf allen Boards so stark sind und die Ich-Form auch geduldet wird (z.B. Wallstreet-Online).

Desweiteren wird auch häufig die Ich-Form verwendet wenn der Fragesteller nur ein Allgemeinanliegen erörtert.

Sicherlich gibts da auch Gerichtsurteile wie Forenrechtsanfragen gestaltet sein müssen.

Hallo!

Wo finden sich eigentlich die gesetzl. Grundlagen, daß
persönliche Rechtsprobleme nicht im Internet erörtert werden
dürfen.

Guck hier http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsdienstleistungsge…

Es wäre doch sinnvoll, daß sich Laien vor kostenpflichtigen
Erstberatungsgespräch austauschen können.

Geht es dabei um einen individuellen Fall, geraten die Antwortenden in die Rolle des Rechtsberatenden, obwohl sie dazu gar nicht befugt sind. Die Antwortenden können sich damit kostenpflichtige Abmahnungen einhandeln.

Es braucht sich dazu ja kein Anwalt dazu äußern und wird das
wohl auch nicht tun.

Warum nicht? In diesem Forum gibt es mehrere Rechtsanwälte, die regelmäßig antworten.

Ich sehe, daß die Restriktionen bzgl. Rechtsfragen nicht auf
allen Boards so stark sind und die Ich-Form auch geduldet wird

Sicherlich werden gesetzliche Vorgaben unterschiedlich stringent umgesetzt. Auch Übertreibungen sind nicht auszuschließen, zumal die Moderatoren i. d. R. keine Juristen sind. Das ändert aber nichts an vorhandenen gesetzlichen Regelungen und in der Folge der Gefahr von Abmahnungen.

Aber wo ist das Problem? Mit wenig Aufwand läßt sich aus dem individuellen Fall ein allgemeiner machen. Wer aber auch das nicht will, sollte sich mit Änderungswünschen an den Gesetzgeber wenden.

Gruß
Wolfgang

Hallo,
ich denke, dass das sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Ich bin noch in aktiv in zwei anderen Foren tätig, dort auch im Bereich der Sozialversicherung, speziell gesetzliche Krankenversicherung. Im Gegensatz zu WWW wird dort, und nicht nur dort sehr wohl und sehr ausführlich von einzelnen Usern Rechtsberatung betrieben. Das ging in der Vergangenheit bis hin zu fertig formulierten Widerspruchsschreiben, Klageschrift, ja sogar Strafanzeigen, und diese User sind nun wirklich keine Juristen/Rechtsanwälte. Es liegt in der Verantwortung des Forenbetreibers darauf zu achten. Es ist allerdings oftmals nicht so einfach wenn man als User bzw. auch Experte auf einen speziellen Fall antwortest, man muss wirklich so formulieren, dass es nicht doch als Rechtsberatung hinausläuft. Ich für meinen Teil, bemühre mich stets hervorzuheben, dass das was ich geschrieben habe meine Meinung ist.
Ich glaube, dass ich damit immer gut bedient bin.
Gruss
Czauderna

wobei man auch nicht dabei vergessen sollte, das es immer noch so klitzekleine fragen der haftung bei einer falschen beratung geben kann.

ein anwalt hat dafür ne haftpflicht :wink: