Private Rentenversicherung

Hallo Forum, ich brauche eure Hilfe - leider eilt es. Wie immer mache ich alles auf dem letzten Drücker.
wir haben uns heute mit der Debeka unterhalten und sie haben uns eine private RV angeboten und darauf hingewiesen, dass wir noch heute unterzeichnen müssen um dieses Angebot zu erhalten. Sonst rutschen wir in den Tarif ab Januar und dann sind die Bedinungen schlechter.
Ich gebe euch mal die Daten die mir genannt wurden, vielleicht kann jemande von euch sagen , ob die Leistungen ok sind. Gerne bin ich für ein alternative Angebot bereit (email siehe oben).

Geburtsdatum 21.7.77, monatliche Zahlun 80 Euro (optional alle 2 Jahre um 10 % erhöhen).
Garantierte Ablaufleistung 63 723 Euro, mögliche Ablaufleistung 113 000 Euro.
Wenn wir erst für Januar unterzeichnen dann
garantierte ablaufleistung 61 000 eur (bzw. 107 000)

Hilfe !!!

Danke.

hallo Stroppel,
lass´ die Finger von RVs!
Wenn Du so etwas abschließt, dann bekommst Du zwar bis lebensende eine Rente. Doch solltest Du nach der Rentengarantie sterben, hat Deine Frau nichts davon. Die muss dann von den bis dahin bestimmt 45 % Deiner Staatsknete auskommen.
Nimm eine wie die Clerical medical. Also eine Kapitalanlage mit risikoversicherung (60 % dann ists steuerfrei). Die erhältst Du dann bis sagen wir mal 95. Solltest Du vorher sterben, bekommen Deine Erben das restliche Geld.
Diese Rentenzahlung ist vorerst noch steuerfrei. Die RV musst Du auch noch mit dem Ertragsanteil versteuern.
Ich weiss nicht, wie Du darüber denkst: aber ich spare nicht für die Versicherung.
Klar, Du kannst mit 65 die komplette Summe abheben. (bei der CM auch) Doch wenn Du jetzt das Geld anlegst, musst Du das Ergebnis voll versteuern. Ausserdem vermute ich, dass bald diese auszahlungen nicht mehr steuerfrei sein werden.
Versicherungen, die mit der mindestverzinsung werben, sind ungeeignet: eine heutige LV muss mindestens 4-5 % erwirtschaften. Was interessiert Dich dann die Mindestverzinsung? Die sagen doch genaugenommen: wir haben nur eine Rendite von 3,25 % und nächstes Jahr nur noch von 2,5 %. Noch etwas: diese mindestrendite ist nicht die von Deinem Beitrag. Da h
gehen erst mal die Kosten runter: Verwaltung, Provisionen, Risikoanteil… Lass Dir aml die Gesamtkosten einer solchen LV bis zum Ablaufende sagen (wenn sie Dir das sagen!)
Die CM hat übrigens 2003 ca. 8,5 % Rendite. Auch nicht schlecht, oder?
Und Gesamtkosten: 10 %.

Grüße
Raimund

hallo Stroppel,
lass´ die Finger von RVs!

Hallo Raimund,

das überrascht mit jetzt ein wenig. Wir haben gestern unterschrieben, aber wir können ja immer noch zurücktreten. Ich bin jetzt total verwirrt, ging bisher davon aus wir müssen bzw. sollten eine private RV abschließen. Deshalb habe ich auch meine ablaufleistungen hier gepostet umd diese zur Diskussion zu stellen. Dass du nun so gegen die RV bist macht mich doch sehr unsicher. Ich bin hin und her gerissen und weiss jetzt gar nicht was ich tun soll…

Hallo Stroppel,
für einen Junggesellen ist eine Rentenversicherung vollkommen i.O. Für einen Ehemann (oder Ehefrau) halte ich sie für ungeeigent. Ausnahme: Du schließt für jeden eine in der Höhe ab, dass der Partner davon leben kann. Und das wird sehr selten gemacht.
Oft wird damit argumentiert, dass man die ja mit z.B. 65 komplett auflösen kann.
das ist ein schlechter Rat:

  1. wird bis dahin mit größter Wahrscheinlichkeit LVs, die nicht als Rente ausgezahlt wereen wie kapitalanlagen versteuert (Pläne liegen schon in den Schubladen).
  2. dieses Geld wirst Du ja nicht in die Kaffeedose stecken, sondern anlegen, damit Du lange davon zehren kannst. Diese Gewinne musst Du versteuern
  3. Wenn Du das machen willst, dann gibt es gleich was besseres: eine gute Kapitalanlage. Das erwirtschaftet meist mehr Rendite.
    Wenn ich Altervorsorge höre, dann denke ich nie an RV! Ich sehe es nicht ein, dass die Versicherung nach der Rentengarantie das gesamte restliche Geld einsteckt.
    Wie lange ist bei Dir die Rentengarantie?
    5 Jahre?
    10 Jahre?
    15 Jahre?

Grüße
Raimund

Hallo Stroppel,
Wie lange ist bei Dir die Rentengarantie?
5 Jahre?
10 Jahre?
15 Jahre?

Rentengarantie: 10 Jahre !

Deine Infos sind Klasse. Nur habe ich jetzt das Gefühl einen großen Fehler begangen zu haben. Na ja so groß wird er wohl nicht sein, aber immerhin ist der Vertrag unterschrieben. Aber wie du weisst, setzte ich mich ja mit meiner Frau am Wochenende zusammen und bespreche alles in Ruhe. Deine Anmerkungen werde ich ausdrucken und mit ihr durchstprechen. Sind die 10 Jahre normal ?

hallo Stroppel,
ja, 10 sind normal. 15 macht fast niemand.
Es würde bei Dir heißen: Du gehst mit 65 in Rente (hoffentlich darf der AN bis dahin noch mit 65 in Rente gehen!), nach gerade mal 8 Jahren, also im „zartem“ Alter von 73, gibst Du den Löffel ab. Wie lange erhält Deine Frau Rente? Noch 2 Jahre! Und dann? Hat sie etwas eigenes, um überleben zu können? oder soll sie ein Sozialfall werden? Oder noch schlimmer: soll sie Eure Kinder anbetteln müssen um Unterstützung („hoffentlich kratzt die Alte bald ab!“)?
Grüße
Raimund

OK hab ich verstanden. Deswegen emfpiehlst du mir also keine RV, sondern eben diese Kapitalanlage von Clerical Medical. Du sagst, du möchtest nicht für die Versicherung spare - ok sehe ich ein will ich auch nicht unbedingt. Aber was passiert bei der Kapitalanlage von CM ? Die möchten doch auch einen gewissen Betrag für ihre Leistung haben oder ? Der Vorteil bzw. der Unterschied von CM ist mir nicht ganz klar. Du hast gesagt, dass eine höhere Rendite zu erwarten ist und, dass meine Frau im Falle meines Todes abesichert ist. Stimmt das so ?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ach so noch was:
Gute Besserung !

Hallo Stroppel

OK hab ich verstanden. Deswegen empfiehlst du mir also keine
RV, sondern eben diese Kapitalanlage von Clerical Medical.

da gibt es noch ein paar andere, die das auch machen. Die älteste und erfahrenste ist aber die CM (Gehört zur Halifax-Gruppe)

Du
sagst, du möchtest nicht für die Versicherung spare - Ok sehe
ich ein will ich auch nicht unbedingt. Aber was passiert bei
der Kapitalanlage von CM ? Die möchten doch auch einen
gewissen Betrag für ihre Leistung haben oder ?

Klar wollen die auch leben! Doch deren Gesamtkosten belaufen sich auf 10 % Zum Vergleich: die Stuttgarter LV hat mal eine fondsgebundene LV vorgestellt. Als ich nachfrage, welche Kosten darauf sind (25 Jahre LZ) bekam ich erst mal die intelligente Antwort: gut! Nach längerem Bohren kam´s raus: 25 %

Der Vorteil
bzw. der Unterschied von CM ist mir nicht ganz klar. Du hast
gesagt, dass eine höhere Rendite zu erwarten ist und, dass
meine Frau im Falle meines Todes abgesichert ist. Stimmt das so
?

Also: es ist eine fondsgebundene Kapital-LV. Diese wird z.B. bis zum 95 LJ abgeschlossen. Zahlungen aber nur bis zum, sagen wir mal 65 LJ. Ab da bekommst Du Dein Geld ratierlich in der >Höhe, wie Du es willst. Da aber natürlich das abgesparte Geld bei der CM ist, erwirtschaftet das natürlich Zinsen.
Nun zu den Todesfallabsicherungen.
Solltest Du während der Ansparzeit sterben, bekommt Deine Frau entweder den gesamten Fondsanteil, oder die Todesfallsumme: je nachdem was höher ist. Passiert es nach der Ansparzeit, bekommen die Erben (könnte ja sein, dass sie schon lange vor Dir gegangen ist) entweder den verbleibenden Fondsanteil, oder s.o.
Also ein Versicherung, die mit „tödlicher Sicherheit“ ausbezahlt wird.
Wie sieht es bei den meisten RVs aus?
Stirbst Du vorher, gibt´s bei den meisten nur das eingezahlte Geld zurück. Stirbst Du nach der Rentengarantie, reibt sich die Versicherung die Hände.
Ich würde ja auch gerne die Canadalife empfehlen… doch die hat so etwas nicht.
Die Engländer arbeit meist mit dem Smoothing-Verfahren: die Rendite-Ausreisser nach unten wie nach oben werden geglättet. Das Plus wird am Ende der Laufzeit auf die LV draufgerechnet. Jedes Jahr wird eine Mindestrendite garantiert. Dieses Jahr sind es 4,?? % Dazu kommt der Bonus… Ergebnis: z.Zt. beträgt die Rendite CM LVs 8,5% Eine Rendite, nach der sich alle deutschen LV´s die Finger nach lecken würden. Noch etwas: das englische Versicherungsgesetz ist wesentlich schärfer, als das deutsche. Das ist auch der Grund, warum die CM nur mit 7 % Rendite in den Berechnungen anwendet. Würde sie 12 % reinschreiben (wie es noch vor kurzem viele deutsche Versicherer zuließen), müssten sie diese Rendite auch auszahlen. Also lieber 7 % verwenden und dann 9 oder mehr erwirtschaften, als mit 12 % werben und dann den Kunden anschreiben, er könnte nur noch dieses Jahr die 3,25 % haben, nächstes Jahr wären es nur 2,5%
Ich halte so etwas für Betrug!
Grüße
Raimund

Hallo Stroppel,

die von dir genannten Daten sind o.k.
Wenn du verhheiratet bist, und Deine Frau absichern willst, genügt es volkommen, eine Witwenrentenzusatzversicherung abzuschließen.
Lass Dich vom Raimund nicht verückt machen. CL ist sicher ein guter Anbieter, aber man muss auch sehen daß englische Lebensversicherungen ein anders Produkt sind als deutsche. Du trägst bei ihnen ein deutlich höheres Kapitalanlagerisiko. Das ist für einen Teil der Altersvorsorge akzeptabel, aber für den Grundstamm würde ich es nicht machen wollen.
Im übrigen würde ich dir raten, die monatliche Zahlung, wenn es möglich ist auf jährliche umzustellen. Monatliche Zahlung bedeutet einen Kredit der Versicherung an Dich, der mit entsprechenden Zinsen versehen ist.

Des weiteren: Wenn die Witwenrentenzusatzversicherung eingeschlossen ist, ist die Garantiezeit überflüssig. Deine Kinder gehen dann zwar gegebenenfalls leer aus, aber schließlich soll die Rentenversicherung dein Alter absichern, und nicht deine Kinder.

Außerdem: jetzt dürfte die garantierte Rente etwa 310€ betragen. Bei Einschluss einer Witwenrente von 80% noch etwa 240€. Mit Überschüssen ungefähr das doppelte.
In 40 Jahren haben die dann 600€ bei 2% Inflation eine Kaufkraft, die der von heutigen von 270€ entspricht. Reicht Dir das? Bei der Erhöhung ist es normalerweise so, daß man sie nicht mehr in Anspruch nehmen kann, wenn man sie einmal nicht gemacht hat. WEnn das anders ist, gut. Ansonsten solltest DU sehen, daß 10% ERhöhung des BEitrags in späteren Zeiten nicht auch 10% REntenerhöhung zu FOlge haben.

Mach also noch die 3 Änderungen, überleg dir ob dir die Rente ausreicht und dann ist der Grundstock für die Altersversorgung gelegt.
Weiteres kannst und solltest Du dann in renditeträchtigere, aber auch risikobehaftetere Anlagen investieren.

Liebe Grüße,

Max

Geburtsdatum 21.7.77, monatliche Zahlun 80 Euro (optional alle
2 Jahre um 10 % erhöhen).
Garantierte Ablaufleistung 63 723 Euro, mögliche
Ablaufleistung 113 000 Euro.
Wenn wir erst für Januar unterzeichnen dann
garantierte ablaufleistung 61 000 eur (bzw. 107 000)

Hilfe !!!

Danke.

Danke! (Hust, keuch, spotz, schnief…)o.w.T.
.

Max ich dank dir.
Na ja so richtig verrückt hat mich Raimund nicht gemacht, aber diese RV verunsichert mich sehr. Du hast meine Verunsicherung zugegebenermaßen wieder etwas gemildert. Ich denke nicht, dass Raimund beabsichtigt jemanden zu verunsichern. Er hat sehr viel Erfahrung und gibt diese weiter. Er sagt was er weiss und wovon er überzeugt ist. Ist doch ok.

Verstehe ich dich richtig :
Ich soll nachträglich noch 3 Punkte verändern, nämlich
die monatliche auf eine jähriche Zahlung ändern, die WittwenrentenZV mit einschließen, und die 3 Änderung ?

Danke.

Max ich dank dir.
Na ja so richtig verrückt hat mich Raimund nicht gemacht, aber
diese RV verunsichert mich sehr. Du hast meine Verunsicherung
zugegebenermaßen wieder etwas gemildert. Ich denke nicht, dass
Raimund beabsichtigt jemanden zu verunsichern. Er hat sehr
viel Erfahrung und gibt diese weiter. Er sagt was er weiss und
wovon er überzeugt ist. Ist doch ok.

Verstehe ich dich richtig :
Ich soll nachträglich noch 3 Punkte verändern, nämlich
die monatliche auf eine jähriche Zahlung ändern, die
WittwenrentenZV mit einschließen, und die 3 Änderung ?

Hi,

die dritte Änderung ist die Garantiezeit. Die Garantie ist letztlich eine Risikolebensversicherung. Die brauchst du aber gar nicht. Vermutlich entfällt sie mit dem Einschluss der WZV ohnehin.

Gruß,

Max

hallo Max,
das mit dem Risiko haben wir seit 2002 deutlich gesehen.
wer war nun sicherer?
Die deutschen, die am Konkurs knabbern müssten, wenn der Staat ihnen nicht Sonderabschreibungen genehmigt hätte, oder die Engländer mit ihrem fortschrittlichen Versicherungsgesetz?

Grüße
Raimund

Hallo Stroppel !
Einen Vertrag unter Zeitdruck abzuschließen, ist meist ungünstig. Die Bedingungen sind ab Januar nicht schlechter. Lediglich der Garantiezins bei deutschen Lebens- und Rentenversicherungen ist niedriger. Das sagt aber gar nichts über die spätere Ablaufleistung aus. Der Garantiezins wird im Übrigen nicht auf die eingezahlten Beiträge gezahlt, sondern nur auf diejenigen Beitragsanteile, die nach Abzug der Kosten noch übrig bleiben. Spätestens mit der Police müsstest du eine Tabelle mit den Rückkaufswerten erhalten. Aus dieser kannst du dann sehen, dass in den ersten zwei Jahren von deinen hart ersparten Monatsbeiträgen fast nichts übrigbleiben wird, was überhaupt angelegt wird.
Du hast zwei grundlegende Möglichkeiten, für später vorzusorgen:

  1. Mit einer Versicherung. Da bindest du dich für die nächsten zig Jahre an ein Unternehmen, ohne einen Einfluss darauf zu haben, wie mit deinem Geld gewirtschaftet wird. Im Todesfall vor Rentenbeginn gibts meist nur die gezahlten Beiträge zurück. Eine mögliche Wertentwicklung spielt keine Rolle. Bei der späteren Rente ist, wie hier schon gesagt wurde, die Garantiezeit wichtig. Zum Vererben ist später aus einer RV dann also kein Kapital vorhanden.
  2. Indem du selber regelmäßig sparst und dein Geld selber vernünftig anlegst. Da bist du flexibler, kannst es u.U. auf mehrere Sparformen aufteilen, hast jederzeit Zugriff (Liquidität) und bist an keine starren Laufzeiten gebunden. Den oder die Partner kannst du jederzeit wechseln, wenn es irgendwann irgendwo eine „bessere“ Anlageform gibt. Im Todesfall steht das volle Kapital einschließlich der bis dahin erzielten Wertentwicklungen für die Erben zur Verfügung. Eine Rente kannst du zu jeder Zeit mit einem Auszahlplan generieren und das Basiskapital, welches sich ja dann auch noch laufend weiterverzinst, gehört dir und später den erben und fällt an keine Versicherung. Mit sinnvoller Geldanlage dürftest du höhere Wertzuwächse über die Laufzeit erhalten.

Sei dir einfach mal der Tragweite deiner Entscheidung bewusst: Du disponierst - evl. arg unter zeitlichem Druck - über eine Summe größer als 100.000.- Euro. Ist das Kleingeld für dich ? Hast du soviel schonmal auf dem Konto gehabt ? Die Laufzeit ist länger, als du auf dieser Welt bist. das sind Dimensionen, die dir eigentlich Angst machen müssten. Beim Kauf einer Waschmaschine, eines Autos etc., also für im Verhältnis dazu recht kleine Summen und Gebrauchszeiten würdest du sicher hin und herrechnen, dir von verschiedenen Händlern und Autohäusern erst mal Meinungen einholen, in Ruhe drüber schlafen und dann entscheiden. Selbst bei einem Fehlkauf lässt sich die Waschmaschine oder das Auto dann wieder verkaufen. Bei der Rentenversicherung ist das problematisch oder nur mit hohen Verlusten möglich.

Nimms einfach mal zum Nachdenken.
Viele Grüße
Uwe

Hallo Stroppel,

Geburtsdatum 21.7.77, monatliche Zahlun 80 Euro (optional alle
2 Jahre um 10 % erhöhen).
Garantierte Ablaufleistung 63 723 Euro, mögliche
Ablaufleistung 113 000 Euro.
Wenn wir erst für Januar unterzeichnen dann
garantierte ablaufleistung 61 000 eur (bzw. 107 000)

Das Angebot der Debeka ist sehr fair. Die 80 Euro sind ein
Basisinvestment und unter dem Aspekt der Diversifizierung
im Bereich der Altersvorsorge. Du solltest bloß darauf achten,
daß du eine möglichst lange Garantiezeit vereinbarst.Einige
Anbieter bieten bis 20 Jahre an ( z.B Generali).

Für die Altersvorsorge solltest als Richtwert mind 15 %
deines Nettos verwenden. Alles andere ist sytematisch
die Altersarmut geplant.

Eine englische fondsgebundene Lebens oder Kapital kann
ein weiterer Baustein sein. ( Anbieter:
Clerical Medical, Standard Life, Canada Life)
Bei der Betrachtung der
Wertentwicklung sind meist die Renditen auf Basis des
englischen Pfund angegeben. Eine Umrechnung in Euro
bringen dann Klarheit wie hoch die Rendite wirklich.

Ein wenig hilfreiche Selektion der Gesellschaften ist
der Kostenvergleich. Denn hier ist man auf die Fairness
und den Brechnungsweg der Gesellschaft.
Beispiel : Im Bereich der Fonds-LV rechnen einige Anbieter
die internen Kosten der Fonds den gesamten Kosten Ihres
Produkt dazu. Andere lassen Sie einfach weg.

Grüße

Björn