Hey,
:Eigentlich braucheich jetzt dringend Hilfe, habe den Job
:gewechselt, wegen beginnender Angstzustände( habe vorher was
:ganz anderes germacht). Die Angstzustände werden grade
:schlimmer, sodass ich Angst habe, dadurch den neuen Job zu
:verlieren.
naja, da erübrigt sich meine Frage, ob du nach der Probezeit beginnen kannst.
KANN dein Therapeut dir evtl. einen späteren Termin geben? oder kannst du einfach mal schauen, wann deine Chefin nicht im Hause ist, damit du zumindest mal einen Termin mit dem Therapeuten vereinbaren kannst, an einem Tag, wo du nicht ganz so unter Druck gerätst? Erklär ihm das doch am Telefon genau SO. Vielleicht gibt es da eine Möglichkeit.
as ist eben der Punkt, ich kann nicht einschätzen, inwieweit
:ich die machen muss oder verweigern kann ( ohne mir selbst
:damit zu schaden ,darum meine Frage hier an Euch)
Rechtlich kann ich dir keine nachweisbare Antwort geben. Aber ÜBERstunden müssen nach Betriebsverfassungsgesetz angemeldet werden (apropos: habt ihr vielleicht einen Betriebsrat?). Zu ÜBERstunden kann dich m.M. nach niemand zwingen. Du kannst die Bereitschaft zur Flexibilität zeigen, aber zu jeder Zeit dazu gezwungen werden kannst du nicht.
:Mir würde es enorm den Einstieg erleichtern ,wenn ich nicht
:mehr so von Angst besessen wäre. Die Wochenenden verbringe ich
:mit Angstattacken.
Wie gesagt, ich bin Laie und gebe dir lediglich Tips aus dem Bauch heraus und weil ich das Problem kenne, zu jonglieren zwischen „ja ich werde jetzt hier benötigt und die Mehrarbeit ist ok“ und „nein, die brauchen nur jemanden zum Kaffee kochen und später dann ein Taxi rufen - das mach ich nicht mit, deswegen sage ich jetzt nicht meinen Termin ab“…
Aber letztlich hast du das in der Hand, da kann dir keiner eine Richtung weisen. Wenn du meinst, du hältst es ohne Therapie nicht aus, dann muss das irgendwie funktionieren. Dann MUSST du das - ohne es preisgeben zu müssen - aber auch durchsetzen. Aber vielleicht beweist du dir schon mit dieser Übung, dass du nicht so viel Angst haben musst.
:Gute Einstellung
stimmt. Die ich mir täglich neu für mich „erkämpfe“, die ist nicht einfach da.
:möchte sehr gerne in dem Betrieb
:arbeiten, allerdings wird mir am Anfang schon dermassen „die
:Spur eingestellt“, dass ich mich schon nicht mehr wohl fühle.
DAs klingt nicht sehr gut.
Ich würde an deiner Stelle mal versuchen einen späteren - ersten - Termin beim Therapeuten zu bekommen, wo du auf der sicheren Seite bist. Oder an einem Tag, wo deien Chefin weg ist.
Wenn DAS nicht gehen sollte, dann denk dir was aus, welchen Grund es haben könnte, dass du an dem Tag sehr pünktlich gehen musst ("Mutter/Großmutter feiert ihren 80. oder Schwester bekommt ihr Baby
oder Vater erhält das Bundesverdienstkreuz, was auch immer… erfahrungsgemäß kann ein Arbeitgeber bei solchen Anlässen nicht „nein“ sagen bzw. nciht sagen: „Sie bleiben heute länger“…
Was den regelmäßigen Termin angeht, würde ich wirklich versuchen eine Uhrzeit zu finden, die nicht allzu sehr deinem Dienstschlus in die Quere kommt, d.h. der dir Luft bringt… - wie sieht es denn VOR dem ARbeitsbeginn aus? 08:00 Uhr Therapie, 09:00 im Büro… ginge das?
Gruß und viel Erfolg
Demenzia