Private Zusatzversicherung: Chancen zur Aufnahme

Hallo,

ich habe vor ca. 3 Jahren einen Antrag zur Aufnahme in die private Vollversicherung gestellt, und wurde abgelehnt weil ich in der Vorgeschichte zweimal Psychotherapie in Anspruch genommen habe (die Versicherung hat ganz explizit gesagt, dass sie mich deswegen nicht aufnimmt).

Mittlerweile habe ich nicht mehr vor, eine private Vollversicherung in Anspruch zu nehmen, würde aber gerne eine Zusatzversicherung abschließen. Kann mir jemand von den Experten sagen, welche Chancen ich habe, wieder abgelehnt zu werden.

Ich habe in der Zwischenzeit keine weiteren Behandlungen in dieser Richtung in Anspruch genommen (die letzte ist ca. 5 Jahre her), und werde bestimmt auch keine mehr benötigen (obwohl ich weiß, dass das die Versicherung wenig juckt). Aktuell sind die einzigen „Beschwerden“, die ich habe, eine Schwangerschaft und die damit verbundenen Behandlungen… :wink:

Wie stehen meine Chancen?

Hi,
bin absolut kein Fachmann, möchte aber trotzdem mal was dazu sagen.

Mein Mann ist schwer herzkrank (war schon vier mal klinisch tot), deshalb war es für ihn auch schwierig eine Lebensversicherung zu finden, die ihn aufnimmt.
Wir haben aber eine gefunden, die auf die Gesundheitsfragen verzichtet. Einziger Unterschied zur „normalen“ Versicherung. Sollte ihm im ersten Jahr nach Abschluss der Versicherung was passieren, erhalte ich (bzw. der Begünstigte) nur 1/4 der Versicherungssumme, nach 2 Jahren 2/4, nach 3 Jahren 3/4 und nach 4 Jahren den vollen Betrag.
Vielleicht gibt es sowas ja auch bei der Versicherung um die es hier geht?!?

Gruss
Sueh

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Wir haben aber eine gefunden, die auf die Gesundheitsfragen
verzichtet. Einziger Unterschied zur „normalen“ Versicherung.
Sollte ihm im ersten Jahr nach Abschluss der Versicherung was
passieren, erhalte ich (bzw. der Begünstigte) nur 1/4 der
Versicherungssumme, nach 2 Jahren 2/4, nach 3 Jahren 3/4 und
nach 4 Jahren den vollen Betrag.

Hallo Sueh,

danke für den Tipp. Allerdings kann ich mir gerade bei Krankenversicherungen nicht vorstellen, dass auf die Gesundheitsprüfung verzichtet wird… immerhin wird nach Risiko versichert, wie soll da das Risiko sonst überprüft werden?

Ich habe mich bereits im europäischen Ausland nach Versicherungen umgesehen. Die sind dort nicht wesentlich billiger, aber es gibt einige Versicherungen, die z.B. vorbestehende Krankheiten von vornherein komplett aus dem Versicherungsvertrag ausschließen. Wer also herzkrank ist, kann keine Rückerstattung von Leistungen für Herzuntersuchungen u.ä. verlangen.

Ist zwar auch keine besonders gute Art, sich abzusichern, aber immerhin muss man nicht von Pontius bis Pilatus laufen, bis man endlich eine Versicherung gefunden hat, die einen „gnädigerweise“ aufnimmt… mit diesen ganzen Änderungen in der Gesundheitsreform werden bestimmt viele Menschen eine zusätzliche Absicherung benötigen. Aber wie, bitteschön, sollen sie die bekommen, wenn sie ständig abgelehnt werden?

Okay… genug gejammert… :wink:

Vorab: Bin kein Experte auf dem Gebiet der privaten Krankenversicherung. Aber eigentlich sollten die Chancen ganz gut stehen. Lass Dich am besten von einem Vertreter, Makler, etc. beraten. Die Frage nach Vorerkrankungen ist immer an eine gewisse Zeit geknüpft. Von Versicherer zu Versicherer kann der Zeitraum unterschiedlich sein, wenn Du 5 Jahre keine Behandlung etc. gehabt hast, dann schaue nach einem Versicherer der seine Gesundheitsfragen entsprechend zum Bsp. nur 3 Jahre zurück erfragt.

Wie aber schn geschrieben, setze Dich am besten mit dem Vertreter, Makler, etc deines Vertrauens zusammen und schildere ihm Dein Problem. Auf keinen Fall solltest Du Vorerkrankungen verheimlichen wenn danach in den Gesundheitsfragen gefragt wird. Schau Dir aber dabei genau die Fragestellung, gerade auch in Bezug auf die Jahre an.

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Mittlerweile habe ich nicht mehr vor, eine private
Vollversicherung in Anspruch zu nehmen, würde aber gerne eine
Zusatzversicherung abschließen. Kann mir jemand von den
Experten sagen, welche Chancen ich habe, wieder abgelehnt zu
werden.

Es hängt von den Zusatztarifen und was sie versichern ab. Ich fürchte aber, die Chancen sind nicht allzu groß.

Hallo,

die private Krankenzusatzversicherung versichert doch in der Regel ganz andere Risiken, bei Psychotherapie im speziellen besteht durch die GKV doch schon ein umfassender Schutz.

Von den Zusatzversicherungen erfasst sind meines Wissens:

1- oder 2-Bett-Zimmer mit Chefarzt etc. im Krankenhaus
Zuzahlungen im Krankenhaus,
Leistungen für Zahnersatz,
Krankentagegeld
Sehhilfen,
besondere Arzneimittel, Heilmittel (Massagen, Fango, usw.)
Auslandskrankenversicherung
etc.

Da liegt aber der Hund begraben. Kinder bekommt man nun einmal im Krankenhaus und die Versicherung wäre ja mit dem Klammerbeutel gepudert, eine Schwangere in eine Einzelzimmer-Chefarzt-1.Klasse-Krankenhaus-Zusatzversicherung aufzunehmen…

Grüße
EK

na ja, aber wegen der Schwangerschaft würde es dann einen Ausschluß geben - ich gehe mal davon aus dass das die Fragestellerin miteinkalkuliert hat!

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Hi,
bin absolut kein Fachmann, möchte aber trotzdem mal was dazu
sagen.

Mein Mann ist schwer herzkrank (war schon vier mal klinisch
tot), deshalb war es für ihn auch schwierig eine
Lebensversicherung zu finden, die ihn aufnimmt.
Wir haben aber eine gefunden, die auf die Gesundheitsfragen
verzichtet. Einziger Unterschied zur „normalen“ Versicherung.
Sollte ihm im ersten Jahr nach Abschluss der Versicherung was
passieren, erhalte ich (bzw. der Begünstigte) nur 1/4 der
Versicherungssumme, nach 2 Jahren 2/4, nach 3 Jahren 3/4 und
nach 4 Jahren den vollen Betrag.
Vielleicht gibt es sowas ja auch bei der Versicherung um die
es hier geht?!?

Gruss
Sueh

Hallo,

grundsätzlich gibt es Stafelungen der Versicherungssumme nur in der (Risiko-)Lebensversicherung, in der PKV wir so nicht verfahren.

Hawkeye

die private Krankenzusatzversicherung versichert doch in der
Regel ganz andere Risiken, bei Psychotherapie im speziellen
besteht durch die GKV doch schon ein umfassender Schutz.

Schon mal was von stationärer Psychotherapie gehört???

Von den Zusatzversicherungen erfasst sind meines Wissens:

1- oder 2-Bett-Zimmer mit Chefarzt etc. im Krankenhaus
Zuzahlungen im Krankenhaus,
Leistungen für Zahnersatz,
Krankentagegeld
Sehhilfen,
besondere Arzneimittel, Heilmittel (Massagen, Fango, usw.)
Auslandskrankenversicherung
etc.

Aufgrund medizinisch notwenidger stationärer Heilbehandlung - z.B. in einer psychatrischen Klinik, oder auch aufgrund psychsomatischer Krankheitsbilder (Symptom-, nicht Ursachenbehandlung!

Thorulf Müller

[email protected]

ich habe vor ca. 3 Jahren einen Antrag zur Aufnahme in die
private Vollversicherung gestellt, und wurde abgelehnt weil
ich in der Vorgeschichte zweimal Psychotherapie in Anspruch
genommen habe (die Versicherung hat ganz explizit gesagt, dass
sie mich deswegen nicht aufnimmt).

Mittlerweile habe ich nicht mehr vor, eine private
Vollversicherung in Anspruch zu nehmen, würde aber gerne eine
Zusatzversicherung abschließen. Kann mir jemand von den
Experten sagen, welche Chancen ich habe, wieder abgelehnt zu
werden.

Große, es sei Du wendest Dich mit umfassenden Unterlagen an einen Spezialisten!

Ich habe in der Zwischenzeit keine weiteren Behandlungen in
dieser Richtung in Anspruch genommen (die letzte ist ca. 5
Jahre her), und werde bestimmt auch keine mehr benötigen

Mutige Prognose - kann ich mir bei Gelegenheit Deine Glaskugel ausleihen?

(obwohl ich weiß, dass das die Versicherung wenig juckt).
Aktuell sind die einzigen „Beschwerden“, die ich habe, eine
Schwangerschaft und die damit verbundenen Behandlungen… :wink:

Das ist natürlich heftig!

Wie stehen meine Chancen?

Leistungsausschluss Niederkunft und Folgen und psychische Krankheiten und Folgen!

Thorulf Müller

[email protected]