zwingend vernünftigen Job suchen
Meine Fraundin hat leider einen Beruf, bei dem sie niemals
wirklich genug Geld verdienen würde,
Nanu. Dann ist es ein Beruf aus Leidenschaft. Hat auch was.
um zu einem bescheidenen Familienleben beitragen zu können, trotz guter :fundierter Ausbildung. Trotzdem sucht sie händeringend nach Anstellung.
Ja, so geht es vielen Menschen in dieser Zeit.
Zunehmend bekommt sie nun Angebote, auf die sie sich bewerben
muss,
Vermittlungsvorschläge?
bei denen aber gleich dabei steht, „privater PKW
zwungend“.
Hier muss man erstmal schauen, wieso der PKW tatsächlich „zwingend“ sein soll?
Normalerweise kann es den AG völlig egal sein, wie der AN an den Arbeitsplatz kommt. Hauptsache er erscheint pünktlich.
Liegt der Arbeitsplatz, aber so was von verkehrsungünstig, ist es natürlich erforderlich, dass der AG privat mobil ist, um den Arbeitsplatz zu erreichen.
Dies sollte erstmal geklärt werden mit dem AG.
Manchmal geht es auch um was anderes, weil der AN für den AG dienstliche Fahrten mit seinem Privat-PKW machen soll. Geht es allerdings um eine komplette Außendiensttätigkeit, sollte der AG eigentlich einen PKW zur Verfügung stellen. Denn auch eine angemessene Spesenregelung ist meist nicht mehr wert, als die Nutzung eines Firmen-PKW.
Auch kann es ein, dass es Leiharbeitsfirmen sind, die den Privat-PKW beim AN sehen wollen, damit die den AN überall entsenden können und der mit seinen Privat-PKW fährt. Die Erstattung der Kosten ist hier absolut miserabel.
Es gibt es sogar Leiharbeitsfirmen, die erzählen den AN, dass die sich die restlichen Kosten (also Werbekosten) von ihrer Lohnsteuer widerholen sollen.
Das muss man sich vorstellen! Da bringt also inzwischen der Leiharbeiter seine eigene Lohnsteuer mit in die Firma ein. Sozusagen als private Einlage!
Nach unseren Recherchen wird so was dann mit ca.
10-12 ct/km vergütet.
Klingt genau so, wie ich es eben beschrieben habe. Da ist ja selbst das Bundesreisekostengesetz Gold dagegen.
http://www.jusline.de/Bundesreisekostengesetz_(BRKG)…
Eine ordentliche renomierte Firma erstattet gewöhnlich oberhalb des BRKG bis zum steuerlichen Höchstsatz.
Doch wir konnten keinen PKW ausfindig
machen, der sich mit 12ct/km unterhalten läßt.
Das schaffen nur solche Kleinwagen, die man mit Versicherungskennzeichen fahren kann. Sind Benziner, eigentlich sogar echte Autos. Etwa so groß wie der Smart und benötigen keine pol. Zulassung.
Zunächst haben wir auch gar kein Geld für die Anschaffung, später - im Job -
nicht genügend Geld, um ein Dahrlehen abzutragen. Meine
Freundin würde 140% für die Versicherung zahlen müssen,
Steuern, Benzin, Ölwechsel, Reparaturen, Reifen, TÜV/ASU usw.
usf. Das alles ist mit 12 ct nicht zu schaffen.
Das ist ein Teufelskreis. Ohne PKW kein Job und mit Job kein Geld für den PKW.
Es ist besser das zu lassen. Dadurch kann die ganze Finanzlage notleidend werden und nachher steht Peter Zwegat vor der Tür.
Sie wurde die Tage dermaßen von einem AG beschimpft und
angemacht, wieso sie die Frechheit habe, sich ohne Auto zu
bewerben. Angeblich habe sie nur kein Auto, „weil sie nicht
arbeiten will“, aus lauter Boshaftigkeit also.
Der AG gehört angezeigt bei der Arbeitsagentur. So was kann man nicht vermitteln. Solche Unterstellungen grenzen ja schon an übler Nachrede.
Da bleibt uns die Spucke weg. Ist das heute so üblich?
Üblich ist das keineswegs, aber es nimmt zu. Der Arbeitsmarkt wird immer enger und da können sich die, die Arbeit zu vergeben alles herausnehmen. Zumindest deneken das manche AG.
Wer hat Erfahrung gemacht, sein Privateigetnum in Firma zu
investieren? Was ist zu beachten, damit dabei noch Gewinn
rauskoimmt?
Es kann kein Gewinn entstehen, wenn die Erstattung geringer als die Kosten sind. Denn würde man vom Nettolohn zubuttern. Das geht nur, wenn genügend Nettolohn vorhanden wäre.
Was passiert, wenn der PKW kaputt geht, nicht über
den TÜV kommt und kein Geld für neuen da sit?
Die Kündigung kommt dann.