Kommt es mir eigentlich nur so vor, oder hat man immer weniger Privatshäre? Da macht man was, was völlig privat und mein eigenes Hobby ist, und die halbe Firma kommt angetratscht, gackert los und versucht einen auszuquetschen. Eine einfaches „das ist Privatsache“ reicht nicht, die betteln ja regelrecht um Infos. Wieso eigentlich? Ich bin nunmal jemand, der nicht sein ganzes Privatleben nach außen tratscht und Leute, von denen man schon nach einer halben Stunde die ganze Lebensgeschichte kennt, sind mir suspekt.
Kommt es mir eigentlich nur so vor, oder hat man immer weniger
Privatshäre?
Wer, man?
Da macht man was, was völlig privat und mein eigenes Hobby ist, und die halbe Firma kommt angetratscht, gackert los und versucht einen auszuquetschen.
Was hat „man“ denn für ein Hobby? Formel-1-Rennen fahren? Dann weckt das wahrscheinlich deutlich mehr Interesse als der dritte Teil vom VHS-Kurs „Origami für Fortgeschrittene“.
Es gibt neugierige Menschen und weniger neugierige… Schon immer!
Kommt es mir eigentlich nur so vor, oder hat man
immer weniger Privatsphäre?
Das ist imho tatsächlich so. Warum, weiss ich nicht.
Damit meine ich, dass ein Grossteil der Zeitgenossen
darauf versessen scheint, auch die trivialsten und
intimsten Dinge planlos und gerne preiszugeben.
Da macht man was, was völlig privat und mein
eigenes Hobby ist, und die halbe Firma kommt angetratscht,
gackert los und versucht einen auszuquetschen.
Naja,jetzt wo es raus ist, dass Du Deinen Bunker
mit einem russischen U-Boot-Atomreaktor heizt,
wird es den Leuten nicht lange verborgen bleiben,
dass Du es warst, der die sieben amerikanischen
Militärsatelliten mit diesem dunkelvioletten
Lichtblitz heruntergeholt hat. Tss tss tss …
Alles Privatsache, ja ja …
Grüße
CMБ
PS.:
„das ist Privatsache“ reicht nicht,
ich bitte *nicht* um Infos, es ist ja Deine Privatsache …
Was hat „man“ denn für ein Hobby? Formel-1-Rennen fahren? Dann
weckt das wahrscheinlich deutlich mehr Interesse als der
dritte Teil vom VHS-Kurs „Origami für Fortgeschrittene“.
Es gibt neugierige Menschen und weniger neugierige…
Das ist imho tatsächlich so. Warum, weiss ich nicht.
Damit meine ich, dass ein Grossteil der Zeitgenossen
darauf versessen scheint, auch die trivialsten und
intimsten Dinge planlos und gerne preiszugeben.
Was ich auch nicht verstehe: Alle Kllegen babeln rum, dass das ein tollen Hobby ist usw. Und trotzdem beschränkt sich die Freizeit der meisten auf die üblichen „Spießerhobbys“ wie Fussball (im TV natürlich ) oder ähnliches. Eben das, was alle machen. Wenn das schon so toll ist, warum machen die dann nicht auch sowas??
Naja,jetzt wo es raus ist, dass Du Deinen Bunker
mit einem russischen U-Boot-Atomreaktor heizt,
wird es den Leuten nicht lange verborgen bleiben,
dass Du es warst, der die sieben amerikanischen
Militärsatelliten mit diesem dunkelvioletten
Lichtblitz heruntergeholt hat. Tss tss tss …
Na ja, fast, hat schon was mit Heizen zu tun. Aber leider nicht mit U-Booten, denn dann könnte ich einfach abtauchen, wenn mir der Trubel an der Oberfläche zuviel wird. Vielleicht ist „Jagd auf Roter Oktober“
deshalb einer meiner Lieblingsfilme
Kommt es mir eigentlich nur so vor, oder hat man immer weniger
Privatshäre?
Nein, das Gegenteil ist der Fall.
Früher wusste das ganze Dorf alles über jeden.
Da macht man was, was völlig privat und mein
eigenes Hobby ist, und die halbe Firma kommt angetratscht,
gackert los und versucht einen auszuquetschen. Eine einfaches
„das ist Privatsache“ reicht nicht, die betteln ja regelrecht
um Infos. Wieso eigentlich?
Weil sich die Menschen heutzutage immer weiter auseinanderleben und alle den Verlust an persönlichen Beziehungen insgeheim als „schmerzlich“ empfinden.
Ich bin nunmal jemand, der nicht
sein ganzes Privatleben nach außen tratscht und Leute, von
denen man schon nach einer halben Stunde die ganze
Lebensgeschichte kennt, sind mir suspekt.
Auch das war „früher“ mal umgekehrt.
Da waren Menschen suspekt, die nix von sich erzählen wollten.
Du kannst sein wie du willst und wenn dir die Menschen nach deinem Geschmack zu dicht auf die Pelle rücken, hast du es im Vorfeld bereits veräumt für das richtige Klischee der „Unnahbarkeit“ zu sorgen.
Selber Schuld also.
Wenn dus anders haben willst als jetzt, musst du halt einfach daran arbeiten.
und die halbe Firma kommt angetratscht,
gackert los und versucht einen auszuquetschen.
woher wissen die Leute von Deinem Hobby?
Ich habe auch einige eher exotische Interessen (z.B. mit dem Teleskop die Sterne angucken) und keiner in der Firma weiß etwas davon.
Und wenn Dir die Leute auf den Zeiger gehen, mußt Du nur konsequet sagen „Keine Informationen“ dann sollte sich das geben.
Ob Du Dich damit beliebter machst, sei dahingestellt.
man hat auf dem Arbeitsplatz keine Privatsphäre zu haben, geschweige den ein Hobby.
Mal im Ernst, wenn ich nicht will, dass meine Mitmenschen sehen was ich für Unterwäsche habe (nur mal als bildhaftes Beispiel), dann ziehe ich mich auch nicht aus, ganz einfach.
Dass die garantiert gucken, wenn du was interessantes machst, oder etwas interessantes dabei hast, das kannst du nicht verhindern.
Würde ich auch machen Du nicht?
Was *immer weniger Privatsphäre* angeht, gebe ich dem Stefan recht, eher das Gegenteil ist der Fall.
Aber genau so, wie du nur das erzählst, was für die jeweilige Menschen bestimmt ist, und den *Rest für dich behältst, so solltest du eben auch nur das tun, was jeder, der dabei ist (und der dich kennt, bei Fremden ist wieder was anderes), auch sehen *darf*.
Ob du die Fragen danach beantwortest, das bleibt dir überlassen. Die Grenzen der Auskunft setzt du ja selbst.
Wie das ankommt, wirst du ja merken und daraus Konsequenzen ziehen, denke ich mal.
Na ja, fast, hat schon was mit Heizen zu tun. Aber leider
nicht mit U-Booten, denn dann könnte ich einfach abtauchen,
Ah, das mag eine Erklärung, zumindest in diesem FAll sein, denn wenn du irgendwie alternativ heizt mag es natürlich auch eine Möglichkeit bergen Geld zu sparen, und das interessiert anscheindend heute jeden.
Wenn du allerdings Kachelöfen restaurierst, fehlt den meisten wohl die Geduld, das Ergebnis ist hübsch anzusehen, die Arbeit dahinter will sich aber keiner machen.
Ich kenn das, wenn ich meinen Beruf verrate, sag ich Archäologin sind alle fasziniert, sag ich „ich arbeite im Museum“ können sich die meisten das gähnen nicht verkneifen (dabei geht hinter den Kulissen echt die Post ab) Und sag ich „was mit medizin“ wollen mir alle das ultimative Rezept gegen Hühneraugen aus der Nase ziehen.
Gruß Susanne
Kommt es mir eigentlich nur so vor, oder hat man immer weniger
Privatshäre? Da macht man was, was völlig privat und mein
eigenes Hobby ist, und die halbe Firma kommt angetratscht,
gackert los und versucht einen auszuquetschen.
Woher wissen die Kollegen von Deinem Hobby?
Irgendjemand muß ihnen doch davon erzählt haben?
Eine einfaches
„das ist Privatsache“ reicht nicht, die betteln ja regelrecht
um Infos. Wieso eigentlich?
Wer hat ihnen denn welche Andeutungen über Dein Hobby erzählt, daß es so interessant erscheint und Neugier bis zur Unhöflichkeit erweckt?
Ich finde es nämlich unhöflich ein „ich will nichts erzählen“ nicht zu akzeptieren.
die betteln ja regelrecht
um Infos. Wieso eigentlich?
Weil der handelsübliche Mensch an sich nicht nur ein fürchterlich neugieriges Wesen ist, sondern auch das Leben eines anderen grundsätzlich für spannender/interessanter/aufregender hält. Weigert sich jemand (in diesem Fall Du) sein Privates vor der angetrabten handelsüblichen neugierigen Nase auszubreiten, ist deren ‚Forschergeist‘ erst recht geweckt und die blühende Phantasie schlägt kreative Purzelbäume. Es wird Dich nicht wirklich trösten, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: es ist eine vorübergehende Erscheinung. Zugegeben, man bzw. frau muß dann mit einem Stempelchen á la ‚eigenbrödlerisch‘, ‚seltsam‘, ‚zickig‘ oder gar ‚kauzig‘ leben, aber es stört nicht weiter.
Um auf Deine Frage
oder hat man immer weniger
Privatshäre?
zurückzukommen: nö! Weniger bis gar keine Privatsphäre hat nur derjenige, der unvorsichtigerweise Hinz und Kunz an seinen Privatangelegenheiten teilhaben ließ und es nun - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr möchte. Das Dumme an der mangelnden Wahrung der Distance: Hinz und Kunz haben sich daran gewöhnt (ist ja spannend!) und sehen es inzwischen als ihr Ur-Recht, am Privatesten teilzuhaben. Häufig tritt das Phänomen übrigens innerhalb von ‚Kollegen-Cliquen‘ auf: wenn Hinz und Kunz es dürfen, steht die ‚Teilnahme‘ auch der befreundeten Lieschen Müller zu (meint sie jedenfalls)…
hallo also ich glaube wenn mann nichts erzählen brauch mann dass auch nicht ich will dich nicht angreifen oder beleidigen aber für mich ist dass nun wirklich kein problem oder ernste sache