Pro & Contra KfW-Kredit für Wohneigentum

Guten Tag,

vielleicht kann mir mal jemand seine Meinung schreiben.

Ich möchte ein Haus kaufen und habe nun zwei Angebote vorliegen.
Eines ist von der LBS, die würden den gesamten Kaufpreis von 160TEUR zunächst über die Sparkasse finanzieren, mit einer Zinsbindung von 10Jahren und danach würden 38.000EUR durch ein Bauspardarlehen zu 2,95% abgelöst. Übrig bleiben dann immer noch 100.000EUR die ich umschulden müsste, nach Ablauf der Zinsbindung. Bei der Gesamtsumme würde das erstrangige Darlehen zu
4.25% verzinst (41.000EUR) und das Nachrangdarlehen zu 5% (119.000EUR)

Das zweite ist von der Volksbank und die arbeiten mit Bausteinen. D.h. das erste Darlehen wäre 80TEUR von der VoBa verzinst zu 4.76%, dann ein KfW-Darlehen über 35TEUR zu 4.05% und die Vorfinanzierung einer Lebensversicherung von 38TEUR zu ebenfalls 4.76%. Ebenfalls 10Jahre Zinsbindung und Eigenkapital von knapp 8TEUR aus einem Bausparvertrag. Zusätzlich würde hier nach 12 Jahren ein Bauspardarlehen über 70.000EUR eingesetzt und die Lebensversicherung ausgezahlt, so das dieser Punkt wegfällt. Alles in allem hätten wir für knapp 120.000EUR für 2 Jahre ein Zinsrisiko.

Was mache ich nun am besten? Ich habe gehört, KfW-Darlehen hätten auch so Ihre Tücken und wären nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Ich habe alles für mich ausgerechnet und hatte den Eindruck, das beide Angebot unterm Strich auf dasselbe hinauslaufen. Nur ist die Dame von der LBS mit der typischen Sparkassen-Mentalität gesegnet. Dort wird man als Bittsteller und nicht als Kunde behandelt. Wenn ich also nach Symphatie gehen könnte, würde ich die Volksbank wählen.

Vielleicht kann jemand helfen und mir Tipps zum Kfw-Darlehen geben? Die von der LBS halten nix davon…
Danke,
christine

Guten Tag,

vielleicht kann mir mal jemand seine Meinung schreiben.

Ich möchte ein Haus kaufen und habe nun zwei Angebote
vorliegen.
Eines ist von der LBS, die würden den gesamten Kaufpreis von
160TEUR zunächst über die Sparkasse finanzieren, mit einer
Zinsbindung von 10Jahren und danach würden 38.000EUR durch ein
Bauspardarlehen zu 2,95% abgelöst. Übrig bleiben dann immer
noch 100.000EUR die ich umschulden müsste, nach Ablauf der
Zinsbindung. Bei der Gesamtsumme würde das erstrangige
Darlehen zu
4.25% verzinst (41.000EUR) und das Nachrangdarlehen zu 5%
(119.000EUR)

Die 100 T musst du nicht umschulden sondern lediglich neu binden.
Wo kommen denn die 38 T her und wo ist die Differenz von 22 T?

Das zweite ist von der Volksbank und die arbeiten mit
Bausteinen. D.h. das erste Darlehen wäre 80TEUR von der VoBa
verzinst zu 4.76%, dann ein KfW-Darlehen über 35TEUR zu 4.05%
und die Vorfinanzierung einer Lebensversicherung von 38TEUR zu
ebenfalls 4.76%. Ebenfalls 10Jahre Zinsbindung und
Eigenkapital von knapp 8TEUR aus einem Bausparvertrag.
Zusätzlich würde hier nach 12 Jahren ein Bauspardarlehen über
70.000EUR eingesetzt und die Lebensversicherung ausgezahlt, so
das dieser Punkt wegfällt. Alles in allem hätten wir für knapp
120.000EUR für 2 Jahre ein Zinsrisiko.

Was mache ich nun am besten? Ich habe gehört, KfW-Darlehen
hätten auch so Ihre Tücken und wären nicht unbedingt das Gelbe
vom Ei. Ich habe alles für mich ausgerechnet und hatte den
Eindruck, das beide Angebot unterm Strich auf dasselbe
hinauslaufen. Nur ist die Dame von der LBS mit der typischen
Sparkassen-Mentalität gesegnet. Dort wird man als Bittsteller
und nicht als Kunde behandelt. Wenn ich also nach Symphatie
gehen könnte, würde ich die Volksbank wählen.

Vielleicht kann jemand helfen und mir Tipps zum Kfw-Darlehen
geben? Die von der LBS halten nix davon…
Danke,
christine

Hallo

also ganz ehrlich: das wäre mir alles viel zu kompliziert, das geht alles auch einfacher. Warum sollst du eine LV vorfinanzieren?
Klar, von KfW hält man nichts weil man daran nichts verdient, ist doch logisch.

Im Endeffekt kommt es doch darauf an: wieviel zahlst du pro Monat, wann willst du fertig sein.Weiterhin wieviel Prozent finanziert werden: 70,80,90 oder 100%?

Beide Angebote würde ich nicht nehmen, da zu umständlich.

Gruss

Guten Tag,

Guten Morgen Riobs,

vielleicht kann mir mal jemand seine Meinung schreiben.

Ich möchte ein Haus kaufen und habe nun zwei Angebote
vorliegen.

Bei nur zwei Angeboten solltest Du Dir auf jeden Fall noch weitere Angebote einholen. Vergleichen kannst Du unter http://www.vergleich.de/baugeld.html , allerdings sind das meistens Anbieter bei denen Du nur mit Fax, Mail und Telefon kommunizieren kannst. Wenn Du einen Berater vor Ort haben willst, versuche es mal mit der Freien Hypo (http://www.freie-hypo.de ). Hier weiss ich allerdings nicht, ob die ein Büro in Deiner Nähe haben.

Eines ist von der LBS, die würden den gesamten Kaufpreis von
160TEUR zunächst über die Sparkasse finanzieren, mit einer
Zinsbindung von 10Jahren und danach würden 38.000EUR durch ein
Bauspardarlehen zu 2,95% abgelöst. Übrig bleiben dann immer
noch 100.000EUR die ich umschulden müsste, nach Ablauf der
Zinsbindung. Bei der Gesamtsumme würde das erstrangige
Darlehen zu
4.25% verzinst (41.000EUR) und das Nachrangdarlehen zu 5%
(119.000EUR)

Puh! Das klingt kompliziert - und was Du am Ende zahlst weißt Du nicht. Ich würde die Zinsen für den zu finanzierenden Betrag über 20 Jahre festschreiben(oder länger, aber dafür gibt es nur wenige Angebote). Dann hast Du am Ende nur noch einen kleinen Restbetrag den Du zu neuen Zinssätzen abschließen mußt. Wenn Du es Dir leisten kannst, setze eine hohe anfängliche Tilgung an, bei ca. 2,5% pro Jahr von der kreditsumme bist Du nach 20 Jahren komplett fertig mit dem Darlehen. Solltest Du noch Eigenmittel haben lohnt es sich, diese auch einzusetzen (bis auf eine Reserve).

Das zweite ist von der Volksbank und die arbeiten mit
Bausteinen. D.h. das erste Darlehen wäre 80TEUR von der VoBa
verzinst zu 4.76%, dann ein KfW-Darlehen über 35TEUR zu 4.05%
und die Vorfinanzierung einer Lebensversicherung von 38TEUR zu
ebenfalls 4.76%. Ebenfalls 10Jahre Zinsbindung und
Eigenkapital von knapp 8TEUR aus einem Bausparvertrag.
Zusätzlich würde hier nach 12 Jahren ein Bauspardarlehen über
70.000EUR eingesetzt und die Lebensversicherung ausgezahlt, so
das dieser Punkt wegfällt. Alles in allem hätten wir für knapp
120.000EUR für 2 Jahre ein Zinsrisiko.

Das klingt ja noch komplizierter und sehr provisionsorientiert(LV, Bausparer). Ich glaube der Berater muß noch ein paar Verkaufsziele dieses Jahr erreichen.

Was mache ich nun am besten? Ich habe gehört, KfW-Darlehen
hätten auch so Ihre Tücken und wären nicht unbedingt das Gelbe
vom Ei. Ich habe alles für mich ausgerechnet und hatte den
Eindruck, das beide Angebot unterm Strich auf dasselbe
hinauslaufen. Nur ist die Dame von der LBS mit der typischen
Sparkassen-Mentalität gesegnet. Dort wird man als Bittsteller
und nicht als Kunde behandelt. Wenn ich also nach Symphatie
gehen könnte, würde ich die Volksbank wählen.

Vielleicht kann jemand helfen und mir Tipps zum Kfw-Darlehen
geben? Die von der LBS halten nix davon…

Das Wohneigentumsprogramm der KfW ist von den Zinssätzen meist nicht oder nicht viel besser als normale Bankdarlehen - Deshalb lohnen sich diese oft nicht. Dies ist aber nur direkt in den Angeboten zu vergleichen. Meiner Meinung nach haben KfW-Darlehen vor allem folgende Nachteile:

  1. Förderzinsen gibt es nur die ersten 10 Jahre (und dann „normale“ Zinsen) Wie hoch die in 10 Jahren sein werden weiss niemand.
  2. Vierteljährliche Zahlungsweise: Dein Gehalt bekommst Du jeden Monat ausgezahlt, aber die KfW-Rate wird nur alle drei Monate belastet. Es gehört schon eine Menge Disziplin dazu, um den jeweiligen Betrag jeden Monat zurückzulegen.

Danke,

Bitte - ich hoffe ich konnte weiterhelfen!

christine

Gruß Schlarzi

Hallo

abschließen mußt. Wenn Du es Dir leisten kannst, setze eine
hohe anfängliche Tilgung an, bei ca. 2,5% pro Jahr von der
kreditsumme

Das würd ich grad nicht empfehlen, denn da gibts kein zurück mehr, auch nicht in schlechten Zeiten. Besser wäre statt dessen zu versuchen eine Sondertilgung von 5%/Jahr zu vereinbaren. Sparkasse und andere Banken sagen, dat geht nur bis 1% und legen dir dafür noch ein 10el mehr Zinsen drauf, völliger Unfug …

bist Du nach 20 Jahren komplett fertig mit dem

Darlehen. Solltest Du noch Eigenmittel haben lohnt es sich,
diese auch einzusetzen (bis auf eine Reserve).

Das sollte mnan in Betracht ziehen

LG
Mikesch

Moin Christine,

ich kann Dir wärmstens empfehlen zur Baufinanzierungsberatung der Verbraucherzentrale zu gehen. Hier in Hamburg kostete das 120,- Euro (halte ich für gut investiertes Geld). Wir hatten eine sehr kompetente Beraterin, die uns alles ganz in Ruhe erklärt hat.

Zum KfW-Kredit fällt mir nur als „Tücke“ ein, dass man eine maximale Zinsbindung von 10 Jahren hat. Wenn die Restsumme eine andere Laufzeit hat, kann es sein, dass die Restsumme zu klein ist, als dass eine Bank interessiert ist einem dafür gute Konditionen zu bieten.

Momentan sind die Zinsen immer noch so niedrig, dass eine lange Laufzeit empfehlenswert ist. Der Tipp mit der Sondertilgung ist gut! Würde ich Dir auch sehr ans Herz legen. Bedeutet ja gerade in den ersten Jahren ein exponentialer Abtrag.

Viele Grüße Stefanie

Hi,

abschließen mußt. Wenn Du es Dir leisten kannst, setze eine
hohe anfängliche Tilgung an, bei ca. 2,5% pro Jahr von der
kreditsumme

Das würd ich grad nicht empfehlen, denn da gibts kein zurück
mehr, auch nicht in schlechten Zeiten. Besser wäre statt
dessen zu versuchen eine Sondertilgung von 5%/Jahr zu
vereinbaren. Sparkasse und andere Banken sagen, dat geht nur
bis 1% und legen dir dafür noch ein 10el mehr Zinsen drauf,
völliger Unfug …

das ist alles verhandelbar. Wir können unsere Tilgungsrate zwischen 1% und 3% wählen (Wechsel jederzeit möglich in beiden Richtungen) und zusätzlich 10% pro Jahr sondertilgen. Alles ohne Zinsaufschlag bei der örtlichen Volksbank bei 10 Jahren Zinsbindung… Flexibler geht kaum noch.

Gruß Stefan

Das Wohneigentumsprogramm der KfW ist von den Zinssätzen meist
nicht oder nicht viel besser als normale Bankdarlehen -
Deshalb lohnen sich diese oft nicht. Dies ist aber nur direkt
in den Angeboten zu vergleichen. Meiner Meinung nach haben
KfW-Darlehen vor allem folgende Nachteile:

  1. Förderzinsen gibt es nur die ersten 10 Jahre (und dann
    „normale“ Zinsen) Wie hoch die in 10 Jahren sein werden weiss
    niemand.
  2. Vierteljährliche Zahlungsweise: Dein Gehalt bekommst Du
    jeden Monat ausgezahlt, aber die KfW-Rate wird nur alle drei
    Monate belastet. Es gehört schon eine Menge Disziplin dazu, um
    den jeweiligen Betrag jeden Monat zurückzulegen.

Ich finde KFW gar nicht so schlecht, wir haben auch 30 Prozent der Baukosten darüber finanziert.
Vorteil wenn man wenig Eigenkapital hat ist, dass man bei vielen Banken die günstigen Konditionen für einen 60prozentigen Beleihungsauslauf hat. Zusammen mit den 30 Prozent der KfW kann man schon 90 Prozent der Baukosten finanzieren.
Das mit der vierteljährlichen Zahlungsweise kann man auch als Vorteil sehen, das Geld wird nämlich immer erst nachträglich abgebucht.
Du kannst also bis zu drei Monaten mit dem Geld arbeiten, ich „parke“ es auf meinem Tagegeldkonto, bekomme dafür 2,75 Prozent Zinsen, wodurch die Zinsbelastung des KfW-Dahrlehens natürlich sinkt.
Einziger Nachteil des KfW-Darlehens ist, dass nur Laufzeiten von 10 Jahren möglich sind. Bei den jetzigen Zinssätzen sind lange Laufzeiten sinnvoll.

Deinen beiden Angebote sind mit Verlaub gesagt Mist. Eine Immobilienfanzierung sollte bei den jetzigen Zinssätzen nicht auf Bauspardarlehen oder gar Lebensversicherungen beruhen.
Ich würde mal bei der Verbraucherzentrale vorbeischauen, die geben für einen kleine Beitrag objektive Empfehlungen.

Gruß
Marko

christine,

…sag mal zu dir selbst - findest du derartige Konstruktionen übersichtlich? Welchen Sinn hat in dem Konstrukt die Lebensversicherung - 2,50EUR Steuern sparen im Jahr??? Warum paralell zur Tilgung einen Bausparvertrag ansparen, anstatt höher zu tilgen?
Den BSP würde ich zwar trotzdem auf niedrigem Niveau machen - aber nur um etwas in der Hinterhand für Unvorhergesehenes oder Renovierungen in den 10 Jahren zu haben. Mal abgesehen von dem Kfw - Kredit erscheint mir die ganzen Dinger nach einer Provisionsmaschine für die Verkäufer auszusehen.

Wie hoch willst du denn tilgen? 160.000 kann man durchaus in 15 bis 20 Jahren weg haben …ich sehe auch keinen Grund so hoch wie möglich unter den zur Zeit günstigen Zinskonditionen zu tilgen - was weg ist ist weg!

Was ich auf jeden Fall machen würde ist eine Risiko LV über die volle Summe - passiert einem etwas ist der andere aus dem Schneider.

Gruss aus der Slowakei
Keuper

Hallo Stefan

Hi,

abschließen mußt. Wenn Du es Dir leisten kannst, setze eine
hohe anfängliche Tilgung an, bei ca. 2,5% pro Jahr von der
kreditsumme

Das würd ich grad nicht empfehlen, denn da gibts kein zurück
mehr, auch nicht in schlechten Zeiten. Besser wäre statt
dessen zu versuchen eine Sondertilgung von 5%/Jahr zu
vereinbaren. Sparkasse und andere Banken sagen, dat geht nur
bis 1% und legen dir dafür noch ein 10el mehr Zinsen drauf,
völliger Unfug …

das ist alles verhandelbar. Wir können unsere Tilgungsrate
zwischen 1% und 3% wählen (Wechsel jederzeit möglich in beiden
Richtungen) und zusätzlich 10% pro Jahr sondertilgen. Alles
ohne Zinsaufschlag bei der örtlichen Volksbank bei 10 Jahren
Zinsbindung… Flexibler geht kaum noch.

wenn das alles so in deinem Kreditvertrag steht, ist ja alles bestens

Gruß Stefan

LG
Mikesch

Hallo,

du gehst also mit 5% Eigenkapital in die Finanzierung? Hast du dir gut überlegt, ob du dir das Haus dauerhaft leisten kannst? Du hast auch bedacht, dass für Notar, Grundbuch und evtl. Makler nochmal 5 bis 10% des Kaufpreises anfallen, die sofort bei Kauf fällig werden?

Bedenke, dass bei Immobilien immer Wartungskosten anfallen oder anders gesagt: die Nebenkosten sind höher als bei Miete, weil mit der Miete die Wartung/Reparaturen abgedeckt sind, bei Eigentum aber zusätzlich zur Rate anfallen. Reserven für Unvorhergesehenes sollten auch berücksichtigt werden. Z.B. wenn die Gemeinde der Meinung ist, die Kanalisation müsse erneuert werden und das dann teilweise auf die anliegenden Hausbesitzer umlegt. Und schon muss man plötzlich ein paar tausend Euro abdrücken…

Dass die Bankenvorschläge völlig unübersichtlich sind wurde ja schon gesagt. Auch dass hier einiges an Provisionen für die „Berater“ herausspringt (Lebensversicherung, Bausparvertrag).

Via Internet sind deutlich günstigere Konditionen zu erreichen.
Schau z.B. mal hier:

http://fmh.alfag.de/hypothek_net/geldidee/default.as…

da kannst du dir die Finanzierung berechnen lassen und wirst auch gleich auf entsprechende Institute bzw. Hypothekenvermittler hingewiesen. Da bekommst du dann klare Darlehen mit und ohne KfW auch mit Laufzeiten deutlich jenseits der 10 Jahre.

Gruß, Niels

Hallo an alle,

ich wollte mich einmal ganz schnell für die vielen Rückmeldungen bedanken. Das ein oder andere habe ich mir zu Herzen genommen, obwohl wir momentan immer noch nicht so ganz genau wissen, was wir tun sollen.

Aber ein bißchen ist mir schon geholfen,

also vielen Dank an alle Schreiberlinge!
Gruß,
Christine

Meine drei goldenen Finanzierungsregeln:

  1. nie bei Hausbank
  2. längste Laufzeit, niedrigste Rate
  3. nie mehr Rate als die Miete

KFW Darlehen sind die besten Finanzierungsinstrumente, die man als Privatnutzer bekommen kann. Der Grund ist, dass die mit den ersparten Zinsen die Tilgung erhöht wird. In der monatlichen Belastung reduziert der geringere Zins nicht, aber am Ende der Zinsbindung ist der Umschuldungsbetrag niedriger.

Meine Gedanken zur Immobilienfinanzierung. Keine Bausparverträge, keine Lebensversicherungen und Eigenkapital in der Höhe, damit eine vergleichbare mietähnliche Belastung entsteht.

Aus meiner Sicht ideal:

Annuität 20 Jahre Zinsbindung + KFW

Wenn Fragen sind, einfach anrufen.

Hallo,

  1. nie bei Hausbank
  2. längste Laufzeit, niedrigste Rate
  3. nie mehr Rate als die Miete

KFW Darlehen sind die besten Finanzierungsinstrumente, die man
als Privatnutzer bekommen kann. Der Grund ist, dass die mit
den ersparten Zinsen die Tilgung erhöht wird. In der
monatlichen Belastung reduziert der geringere Zins nicht, aber
am Ende der Zinsbindung ist der Umschuldungsbetrag niedriger.

widerspricht das KfW nicht Regel 2? Das KfW hat immer eine Zinsbindung von 10 Jahren und eine Laufzeit von 30 Jahren. Nach 10 Jahren muss man also entweder kräftige Sondertilgung machen oder für den KfW-Anteil den dann gültigen Zins schlucken.

Und zu Punkt 3: Was meinst du damit? Nicht mehr Rate als die Miete, die man selber aktuell bezahlt? Da wäre bei uns kein Hauskauf drin.

Gruß, Niels

Gruß, Niels