Pro und contra Impedanzwandlung

Moin,

wir haben hier noch massenhaft der alten IBM Typ 1A Kabel in diversen Gebäuden. Jetzt ist aber endgültig der Abschied vom Token-Ring und die Umstellung auf Ethernet angesagt. Austausch der Kabelstrecken ist zwecks wegen „kein Geld“ unmöglich. Beides ist nicht diskutier und hinterfragbar.

Da es der technischen Lösungen dafür viele gibt und wir nicht sooo den Marktüberblick haben, haben wir ein Ingenieurbüro dazu gezogen. Schon die erste Aussage des Experten hat allerdings mein Weltbild gründlich durcheinander gebracht: er meint - bzw. „neue Forschungen“ hätten ergeben, Impedanzwandler (gewohnheitsmäßig und eigentlich falsch „Baluns“ genannt) seien out, weil die mehr Signal wegnehmen würden als eventuelle Reflektionswellen an der Impedanzdifferenz. Heutzutage würde man die 100 Ohm Komponenten direkt über die 150 Ohm Verkabelung verbinden. Also nur rein mechanische Anpassung. Bis heute hätte ich das immer als eine der Todsünden in der Verkabelungstechnik angesehen…

Hab’ ich da 'nen Trend verpennt? Oder an einen Märchenonkel geraten?

Verwirrte Grüße
Stefan

hi,

nun Bal(anced)un(balanced)s machen ja nicht nur eine impedanzanpassung, sondern eher eine bezugspunktanpassung, nämlich von außenschirm zu erde oder umgedreht. wenn du ein symetrisches kabel mit 150ohm und eins mit 100ohm zusammentust, könnte ich mir vorstellen weniger verluste zu haben, als mit einem impedanzwandler.

grüße

matthias