Probearbeit und Versprechungen

Hallo, meinem Freund ist mal wieder etwas sehr dummes passiert:
Er hat sich für einen Job beworben (Gastronomie), wo zunächst kostenlose Probearbeit (max. 10 Arbeitstage, 40Std. je Wo) verlangt wurden.
Die erste Woche ging herum und zum Ende der 1ten wurde ihm eine Festanstellung in Vollzeit zum 01.02.versprochen – NUR auf Grund dieser Aussage kam es zur Fortsetzung der Probearbeit .
Die 2te Woche ist nun auch um, doch nun heißt es „zunächst wird es nur eine Anstellung auf 400€ Basis“ da momentan nicht mehr Personal gebraucht wird.
In diesen 2 Wochen haben dort ca. 4 weitere potentielle Arbeitnehmer (Fester Angestellten Bestand 8-10) auf die selbe Weise „Probe“ gearbeitet ohne, dass eine Anstellung daraus resultierte. Nach einigen Recherchen stellt sich nun heraus, dass dies wohl einkalkulierte Arbeitskräfte seien – meiner Meinung auch sehr lukrativ – nicht nur für den Betreiber, da sie gesammelten Trinkgelder in eine Gemeinschaftskasse laufen, von der ein „Probearbeiter“ nie etwas sieht.
Dass die mündlich versprochene Festanstellung nichts wert ist und man die Geschichte unter „Erfahrung“ ablegen sollte ist uns bewusst, doch hoffe ich es gibt Möglichkeiten diesem Betreiber es nicht mehr so einfach zu machen die Lage arbeitsloser Menschen auszunutzen. Fällt dieses vermeintliche Probearbeiten in derart großen Stil nicht unter so etwas ähnliches wie Schwarzabeit? Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass diese Menschen dort in keiner Weise versichert sind.

Vielleicht hat jemand ein paar gute Tipps?

Hallo.

nicht unter so etwas ähnliches wie Schwarzabeit?

Nein, nicht unter so etwas Ähnliches. Gewerbeaufsicht (Ordnungsamt) einschalten, und falls sich eine vernünftige Beweislage ergibt (vielleicht, weil mehrere Angeschissene da sind) : Anzeige wegen Betruges - wenn das nicht schon die SV von sich aus tut; aber dennoch - auf diesem Wege ist bei einwandfreier Sachlage auch Schadenersatz in Höhe des branchenüblichen Verdienstes drin. Allerdings eher theoretisch, weil zu vermuten ist, dass der werte Betrüger an dieser Sache Pleite geht. Würde ich mir aber keinen Kopf drum machen - ein Schwein weniger.

Eillicht zu Vensre
*IANAL*

Er hat sich für einen Job beworben (Gastronomie), wo zunächst
kostenlose Probearbeit (max. 10 Arbeitstage, 40Std. je Wo)
verlangt wurden.

Hallo tina, bekommt der Freund Leistungen (alg I, lag II)? War das Probearbeiten mit der Arbeitsagentur abgesprochen?

MfG

Hi Xolophos,

nein, er bezieht seit 3 Monaten keinerlei Leistungen mehr. Die Stellen waren vor ca. zwei einhalb Wochen in einer Tageszeitung inseriert, so dass es nicht über die A-Agentur lief.

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