Hallo,
Seit einiger Zeit habe ich immer mal wieder ein wenig Ausfluss (flüssig bis schleimig) aus dem After verbunden mit einem „merkwürdigen“ Geruch. Ist mir natürlich unangenehm, damit zum Arzt zu laufen. Was könnte es sein, gibts ne einfache Lösung oder muss ich doch mal zum Arzt? Wenn ja, zu welchem? Vielen Dank im Voraus!
E.
Hallo.
Klar musst Du zum Arzt - der muss ja zumindest feststellen, ob das Ganze z.B. aus dem Verdauungstrakt oder aus der Haut kommt.
Wenn ja, zu welchem?
Nicht zum Archäologen jedenfalls. Ich würde zu meinem Hausarzt gehen, damit der erst mal eingrenzen kann, was es dann nicht ist. Ob der Dich dann ggf. zum Dermatologen, Gastroenterologen, Prokotologen oder Sonstwasologen schickt, weiß man nicht.
Gruß Eillicht zu Vensre
Facharzt: Proktologe
Hallo,
ich denke, Du solltest damit zu einem Proktologen (Facharzt für After- und Enddarmerkrankungen) gehen.
Könnte die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe sein…
http://www.profamilia.de/article/show/10627.html
…es könnte möglicherweise auch eine Fistel Ursache Deiner Symptome sein…
…bis hin zu einem Analkarzinom (Achtung, keine besonders appetitlichen Fotos)
http://www.koloproktologie-antonius.de/erkrankungen/…
Gute Besserung
Stefanie
der facharzt sieht den ganzen tag hintern und rosetten, es ist sein job.
der hat dinge gesehen, da denkste nichtmal im schlimmten albtraum dran.
und der doc selbst denkt sich noch viel weniger dabei.
also - die falsche scham führt zu nichts, sie schadet dir nur und du steigerst dich in ein bild, das real so nicht besteht - der denkt sich nicht bei betrachtung deines hinterns und deines problem: oh… was ist der/die denn für eine sau… oder was du dir auch immer in deiner scham so vorstellst…
also arbeite an der scham - die ist überflüssig und aus meiner sicht auch unnatürlich an der stelle. - aber egal ob natürlich oder nicht,
es macht sinn daran zu arbeiten diese überzogene scham abzubauen.
das kann man - wenn man will.
falsche scham ist gefährlich!!! so viele menschen und vor allem männer schämen sich bei bestimmten untersuchenungen und wenn du dich mal schlaumachst - die zahl der darmkrebserkrankungen - alter und geschlecht - sprechen hier für sich - vor allem die der toten.
nun will ich dir keine angst machen und dein problem nicht in verbindung mit krebs betrachten, sondern darauf hinweisen - wenn du hier schon schiss hast - was ist wenn wirklich mal was richtig gefährliches los ist…
scham hin oder her - gesundheit wiegt mehr als scham - da kann man sich auch mal zusammenreissen oder sich die lächerlichkeit des falschen schamgefühls mal klarmachen. - scham vergeht - ne üble erkrankung evtl aber nimmer…
LG
nina
PS: man kann sich in alles hineinsteigern - also kann man sich auch heraussteigern 
so viele menschen und vor allem männer schämen sich bei bestimmten
untersuchenungen und wenn du dich mal schlaumachst - die zahl der
darmkrebserkrankungen - alter und geschlecht - sprechen hier
für sich - vor allem die der toten.
Ja, nämlich, dass es keineswegs „vor allem Männer“ sind, die an Darmkrebs erkranken und sterben. Aber es würde Dir so schön in den Kram passen, gell?
Der Arzt hilft und schweigt! 
Hi,
ein Kollege aus dem Gesundheitswesen bemüht in diesem Zusammenhang immer gerne den Satz „Der Arzt hilft und schweigt.“.
Das hat wohl seinerzeit, als AIDS entdeckt worden war, auf Aufklärungsplakaten gestanden und man wollte damit erreichen daß Leute, die glauben infiziert zu sein, bitte zu einem Arzt gehen sollen.
Damals war AIDS noch nicht „salonfähig“ sondern galt als typische Erkrankung verächteter Randgruppen - der normale Spießbürger wollte sich ungern in die Nähe von Homosexuellen oder Drogenabhängigen gerückt sehen…
Gruß,
MecFleih
Ich kann deine Schamgefühle durchaus verstehen, sie sind absolut normal. Auch Ärzte sind fremde Menschen, und wir entblößen uns nun mal nicht gerne vor fremden Menschen. Mir geht es also wie dir.
In deinem Falle (ich meine deine Schamgefühle damit) würde ich auch immer erstmal telefonischen Kontakt aufnehmen, vielleicht sogar erst einmal anonym in einer Arztpraxis anrufen, in einer anderen Stadt als in der, wo du wohnst.
Vielleicht gibt man dir telefonisch Auskunft und gut.
Oder du rufst mal in einer Apotheke an. Auch da kennt man sich ja ganz gut aus und kann dir vielleicht ein passendes Medikament vorschlagen.
Dann erst brauchst du zu entscheiden, ob du bei einem Arzt vorstellig wirst oder ob es auch ohne geht.
Gute Besserung!
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