Problem bei einer Wahrscheinlichkeits aufgabe

die aufgabe lautet wie folgt:
A gewinnt einen einzelnen Punkt mit Wahrscheinlichkeit p. B mit q=1-p. (Das Spiel um 1 Punkt kann als Ziehen aus einer Urne mit geeignetem Inhalt betrachtet werden).
Wie groß ist die Gewinnwahrscheinlichkeit für A bzw. B, wenn A noch a Punkte und B noch b Punkte braucht?

mein lösungsvorschlag:
bei gleichstarken spielern wäre es:
Es können höchstens a+b-1 Spiele gespielt werden bis einer der beiden gewinnt.

„omega“ = {A,B}^a+b-1 ; wobei a die fehlende Punktzahl von A ist und b entsprechendes

P(A) =(a aus a+b-1)+(a+1 aus a+b-1)+…+(a+b-1 aus a+b-1)
/2a+b-1

in der aufgabe habe ich aber unter schiedliche wahrscheinlich keiten…
ich hab versucht das für das beispiel p=66% und q=33% wenn a=2 undb=3 ist zu berechnen… und nachdem ich einen aufwendigen stammbaum gezeichnet habe habe ich festgestellt das ich eine wahrscheinlich keit von 72:9 habe.

mein problem:
wie berechne ich, wenn „omega“=(A,A,B)^4 die anzahl der möglichkeiten für mindertens 2 A oder genau 2 A + genau 3A + genau 4A so wie ich es oben gemacht habe.

Es wäre nett wenn mir jemand dabei helfen könnte denn ich glaube ich würde mit meiner Aufgabe ein großes Stück weiter kommen, wenn ich weiß wie ich das berechnen muss.

hi,

A gewinnt einen einzelnen Punkt mit Wahrscheinlichkeit p. B
mit q=1-p. (Das Spiel um 1 Punkt kann als Ziehen aus einer
Urne mit geeignetem Inhalt betrachtet werden).
Wie groß ist die Gewinnwahrscheinlichkeit für A bzw. B, wenn A
noch a Punkte und B noch b Punkte braucht?

das ganze entwickelt sich nach binomialverteilung. (wiederholung eines versuchs mit konstanter erfolgswahrscheinlichkeit.)

in a+b-1 spielen ist das ganze spätestens zu ende. (evtl. früher, wenn z.b. A die nächsten a spiele gewinnt.)

stell dir vor, es werden auf jeden fall a+b-1 spiele gespielt. dann hat insgesamt A gewonnen, wenn A aus diesen a+b-1 spielen mindestens a gewinnt. (da sind dann gegenüber dem ursprünglichen setting überflüssige spiele dabei, die machen aber nix und die berechnung wird einfacher9.
das wäre dann:

summe(k=a bis a+b-1) (a+b-1 über k)* p^k *(1-p)^(a+b-1-k)

mit den (a+b-1 über k) zählst du die verschiedenen wege, wie man aus a+b-1 spielen exakt k gewinnen kann.

mein lösungsvorschlag:
bei gleichstarken spielern wäre es:
Es können höchstens a+b-1 Spiele gespielt werden bis einer der
beiden gewinnt.

„omega“ = {A,B}^a+b-1 ; wobei a die fehlende Punktzahl von A
ist und b entsprechendes

das versteh ich leider nicht.

P(A) =(a aus a+b-1)+(a+1 aus a+b-1)+…+(a+b-1 aus a+b-1)
/2a+b-1

hier vergisst du die einzelgewinnwahrscheinlichkeit p. bloßes addieren der anzahl der möglichkeiten ist falsch.

in der aufgabe habe ich aber unter schiedliche wahrscheinlich
keiten…
ich hab versucht das für das beispiel p=66% und q=33% wenn a=2
undb=3 ist zu berechnen… und nachdem ich einen aufwendigen
stammbaum gezeichnet habe habe ich festgestellt das ich eine
wahrscheinlich keit von 72:9 habe.

mein problem:
wie berechne ich, wenn „omega“=(A,A,B)^4 die anzahl der
möglichkeiten für mindertens 2 A oder genau 2 A + genau 3A +
genau 4A so wie ich es oben gemacht habe.

Es wäre nett wenn mir jemand dabei helfen könnte denn ich
glaube ich würde mit meiner Aufgabe ein großes Stück weiter
kommen, wenn ich weiß wie ich das berechnen muss.

die aufgabe ist klassisch; sie gilt als einer der ursprungspunkte der wahrscheinlichkeitsrechung. pascal wurde von 2 spielern, die ein turnier bis 5 gewonnenen spielen angesetzt hatten und bei 4:3 aufhören mussten, gefragt, wie der einsatz zu verteilen war. da es sich um eine reines glücksspiel handelte, war p = 0,5 anzunehmen.
mit wsk 0,5 gewinnt A die nächste partie, es steht 5:3 und das turnier ist zu ende. mit wsk 0,5 gewinnt B und es steht 4:4. dann gewinnt A mit wsk 0,5 und B mit wsk 0,5.
die wsk für den turniergewinn von A ist also 0,5 + 0,5 * 0,5 = 0,75, die für B 0,5 * 0,5 = 0,25. die einsätze waren also 3:1 zu teilen.

man zeichnet dazu wsk-bäume und multipliziert innerhalb der bäume über die wege und addiert dann die wsken entsprechender ergebnisse.

 4:3
 / \
 0,5/ \ 0,5
 / \
 5:3 4:4
 / \
 0,5/ \ 0,5
 / \ 
 5:4 4:5
 0,5 + 0,25 0,25
 0,75 0,25

solche „baumwahrscheinlichkeiten“ werden, wenn sich das p nicht ändert, durch die binomialverteilung beschrieben. wenn man den linken, abgekürzten ast theoretisch weiterführt zu 6:3 und 5:4, bleibt es bei sieg von A und man kann einfach über die passenden endpunkte der binomialverteilung addieren.

wenn kein reines glücksspiel vorliegt; wenn etwa ein spielstand wie 4:3 (oder, wie bei dir n-a : n-b) auch fähigkeiten signalisiert, muss ich evtl. ein dynamisches, sich veränderndes p ansetzen. dann wird die sache kompliziert und ist nicht mehr binomial.

hth
m.

ganz einfach ich habe mir gedacht wenn ich noch A noch a Punkte braucht und B noch b Punkte dann ist die maximale anzahl der runden die nch gespielt werden können … a+b-1

wenn ich etz zum BSP. B=2 und a=1 dann hab ich 2 runden die noch max gewpielt werden können bis einer gewinnt…
ich hab außerdem 2^2 anordnungen (allg. 2^a+b-1)
AA, AB, BA und BB
hier würde A dreimal und B nur einmal gewinnen … also 3:1.

und so bin ich dann auf die allgemeine formal gekommen…

ich hab auch noch ein bsp gamacht mit b=3 und a=2
und dann kommt raus das das verhältnis 11:5 ist…

das ganze entwickelt sich nach binomialverteilung.

stell dir vor, es werden auf jeden fall a+b-1 spiele gespielt.
dann hat insgesamt A gewonnen, wenn A aus diesen a+b-1 spielen
mindestens a gewinnt. (da sind dann gegenüber dem
ursprünglichen setting überflüssige spiele dabei, die machen
aber nix und die berechnung wird einfacher9.
das wäre dann:

summe(k=a bis a+b-1) (a+b-1 über k)* p^k *(1-p)^(a+b-1-k)

mit den (a+b-1 über k) zählst du die verschiedenen wege, wie
man aus a+b-1 spielen exakt k gewinnen kann.

und leider verstehe ich des nicht.

und ich weiß auch nicht wo mein denkfehler bei dem allgemeinen ansatz liegt.

P(A) =(a aus a+b-1)+(a+1 aus a+b-1)+…+(a+b-1 aus a+b-1)
/2a+b-1

weil beim bsp kommt dann as richtige raus…

und nochmal meine frage:
wenn ich A,A, B hab wie rechne ich dann die anzahl der möglichkeiten aus wenn ich möchte das A mindestens 2x vorkommt…?

MOD: Überflüssiges Vollzitat gekürzt.

hi,

ganz einfach ich habe mir gedacht wenn ich noch A noch a
Punkte braucht und B noch b Punkte dann ist die maximale
anzahl der runden die nch gespielt werden können … a+b-1

richtig.

wenn ich etz zum BSP. b=2 und a=1 dann hab ich 2 runden die
noch max gewpielt werden können bis einer gewinnt…
ich hab außerdem 2^2 anordnungen (allg. 2^a+b-1)
AA, AB, BA und BB
hier würde A dreimal und B nur einmal gewinnen … also 3:1.

richtig.

und so bin ich dann auf die allgemeine formal gekommen…

ich hab auch noch ein bsp gamacht mit b=3 und a=2
und dann kommt raus das das verhältnis 11:5 ist…

das ganze entwickelt sich nach binomialverteilung.

richtig.
sag ich ja auch.

so lange p = 0,5 ist, kannst du an den binomialkoeffizienten abzählen, wie die chancen stehen. genau wie du das gemacht hast. das ist ganz richtig.

wenn es um maximal 2 partien geht und es steht (a = 1, b = 2), dann sind die binomialkoeffizienten
1 2 1
und die ersten beiden von links summiert bedeuten gewinn für A, also 3:1

wenn es um max. 4 partien geht (a = 2, b = 3), dann sind die binomialkoeffizienten
1 4 6 4 1
und die ersten 3 von links summiert machen dann 11:5 aus.

so lange p = 0,5 ist, ist jeder weitere weg im baum (jede weitere entwicklung des spiels) gleich wahrscheinlich und es genügt, die wege zum erfolg abzuzählen.

wenn p 0,5 musst du allerdings die p^k bzw. (1-p)^(n-k) berücksichtigen. es ist dann eben nicht mehr jeder weg gleich wahrscheinlich und du musst die wege gewichten, nicht bloß zählen.

z.b.:
a = 1, b = 2, die wahrscheinlichkeit sei p = 0,8 (80% dass A gewinnt):

 .
 / \
 0,8 / \ 0,2
 / \ 
 a=0 a=1
 b=2 b=1
 / \
 0,8/ \ 0,2
 / \
 a=0 a=1
 b=1 b=0

 0,8 + 0,16 0,04
 0,96 0,04

die wsk, dass dann A gewinnt, beträgt 96%, für B nur 4%. es gibt zwar immer noch 3 wege (wenn man den ersten, abgekürzten fortsetzen würde) zum gewinn für A und einen zum gewinn von B, aber die wege sind verschieden viel wert, sie sind nicht gleich wahrscheinlich.

hth
m.