Mahlzeit, liebe Community!
Da ich bei einem Beispiel bezüglich der Extremwertberechnung nunmehr einige verschiedene Lösungsvorgänge gestartet habe, weiß ich nun nicht mehr, wo mir der Kopf steht.
Problem ist folgendes: Ich habe 2 Variablen, die aber bei den Ableitungen keinen Zusammenhang bilden, also (aus meiner Sicht) nicht ersetzt werden können.
Jenes Problem tritt im folgenden Fall auf:
f(x,y) = 2 / (x+2) - 1 / (y-1) + 2*x - y +1
Vielleicht steckt ja hier schon der Wurm drinnen: Die Ableitungen
Ich habe mir gedacht, da ja die Variablen im Nenner stehen, jedoch zum Zähler hin keine Variable, sondern nur ein Faktor existiert, dass man den Bruch auf eine Zeile bringen könnte:
fx = -2 * (x+2)^-2 +2
Wenn ich dies nun gleich null setze und wieder in Bruchform schreibe, dann komme ich (nach Auflösung des neu entstandenen Quadrates) auf dieses Ergebnis:
-2 / (x^2 + 4*x + 4) + 2 = 0
Nach weiterem durchrechnen komme ich dann zu der Erkenntnis, dass x = -1 sein MÜSSTE, und hier fängt meine Verwirrung an, denn wenn ich die Quotientenregel anwende, komme ich auf das Ergebnis:
x / (x+2)^2
Nun variiert dieses ja sehr mit dem Ergebnis, das ich erhielt, als ich den Bruch auf eine Zeile brachte.
Nun meine erste Frage: Wie gehe ich das Problem an, wenn ich 2 Variablen habe, die ich aber so nicht ersetzen kann? Muss man auf eine Zeile gehen oder muss man im Bruch bleiben?
Dann ist es ja so eine Sache mit den Extremwerten, dass sie 2 Koordinaten benötigen.
Erhalte ich in diesem Fall die y Koordinate, indem ich fy gleich null setze?
Ich habe probiert das x-Ergebnis in die Grundformel einzusetzen, aber ohne y wert kommt da nur ein Blödsinn raus.
Ich wäre sehr dankbar, wenn man mich diesbezüglich aufklären könnte
mfg
mrhenky