Problem bei Kündigungs-/Anstellungsreihenfolge

Liebe Arbeitsrechtsexperten,

es liegt folgender Fall vor:

Ein Arbeitnehmer 1 hat heute die Kündigung erhalten, auf Grund dessen, weil Arbeitnehmer 2 (der länger im Betrieb war, wie Arbeitnehmer 1) gekündigt worden ist und mit einem Rechtsanwalt wegen der Kündigung vorgegangen ist.

Beide Arbeitnehmer sind aufgrund betrieblicher Gründe gekündigt worden, obwohl dies eine einzige Lüge ist. Arbeitnehmer 2 wurde eigentlich gekündigt, weil er schlechte Arbeit abgegeben hat; wurde aber (wahrscheinlich) nie angemahnt.

Jetzt hat Arbeitnehmer 1 natürlich das Problem, dass er ebenfalls gekündigt worden ist, da er später in die Firma eingetreten ist. Als der Vertrag gemacht worden ist, war schon abzusehen, dass Arbeitnehmer 2 gekündigt worden ist. Einen Monat später musste er gehen.

Die Firma versucht den Arbeitnehmer 1 wieder einzustellen, was aber unsicher ist, da nicht unbedingt davon auszugehen ist, dass der Rechtsanwalt von Arbeitnehmer 2 sich mit der Kündigung Von Arbeitnehmer 1 zufrieden gibt.

Weiter sagt die Firma aber, sie wolle Arbeitnehmer 1 behalten.

Wie muss/sollte sich Arbeitnehmer 1 verhalten?
Was muss beachtet werden?
Muss er sich Arbeitslos melden, auch wenn eventuell davon ausgegangen werden kann, dass er ab April dort wieder anfangen kann?
Kann man rechtlich gegen die Kündigung vorgehen?
Sollte man das auch eventuell machen?

Ich weiß, dass ist ein komplizierter Fall, aber er ist ziemich wichtig, wie man sich ja in der heutigen Zeit auch denken kann!

Ich bitte um rege Antworten!

Mit bestem Dank im Voraus
Bianca Petersilie

Hallo

Du kannst aus meiner Sicht nicht mehr machen als:

1.) dich unverzüglich bei der Agentur für Arbeit melden
und
2.) binnen 3 Wochen ab Zugang der Kü eine Küschutzklage einreichen (daß das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, setze ich mal voraus)

Interessanter aber vermutlich äußerst hoffnungsloser Versuch des AG, eine mangelhafte Sozialauswahl nachträglich „heilen“ zu wollen…

Gruß,
LeoLo