Hallo,
habe hier ein dickes Problem. Haben hier eine alte NT 4.0 - Domäne und eine neue W2000 (ADS) - Domäne. Haben hier ca. 300 PC´s mit W2K SP4 und Office 97 SR2 drauf. Darüberhinaus haben wir einen Exchange 5.5 Server in der NT 4.0 Domäne. In der alten Domäne alt.de lief Office super. Aber bei fast jedem PC, der in die neue Domäne neu.de migriert wird ist Office so langsam das man nicht mehr damit arbeiten kann. Dies passiert sowohl bei neu installierten PC´s, die direkt in neu.de kommen sowohl wie bei PC´s, die von alt.de in neu.de migriert werden. Wer kann mir helfen? Kennt jemand dieses Phänomen und kann mir helfen? Bin sehr dankbar für jeden Tipp.
MFG Dirk
alten Domäne alt.de lief Office super. Aber bei fast jedem PC,
der in die neue Domäne neu.de migriert wird ist Office so
langsam das man nicht mehr damit arbeiten kann.
Wird es dauerhaft so langsam, also auch z. B. beim Schreiben irgendwelcher Texte in einem Dokument, oder braucht es lediglich zum Öffnen/Speichern/Autospeichern jeweils mehrere Minuten? Office97 hat Probleme mit auf’s Netzwerk verweisenden Dokumentpfaden, wenn die Namensauflösung (DNS oder WINS) nicht sauber ist. Wenn Office97 mit Dokumentpfaden, die ausschliesslich auf lokale Platten verweisen, sauber läuft, solltest du die DNS-Servereinstellungen überprüfen. Ein mangelhaft konfigurierter DNS-Server ist im ADS eine der häufigsten Problemquellen.
Gruss
Schorsch
Hallo,
danke erst mal für die Antwort. Office ist komplett lahm, egal ob speichern, öffnen, drucken, einfach alles. Das ist unabhängig von den verwendeten Dateien. Allein Outlook ist im AUtostart und dauert ca. 5 Minuten zum Laden. Hast du eine Idee?
Danke Dirk
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danke erst mal für die Antwort. Office ist komplett lahm, egal
ob speichern, öffnen, drucken, einfach alles. Das ist
unabhängig von den verwendeten Dateien. Allein Outlook ist im
AUtostart und dauert ca. 5 Minuten zum Laden. Hast du eine
Idee?
Bezüglich meiner ursprünglichen Vermutung muss ich glaub ich zurückrudern, es war wahrscheinlich doch Office 95, bei dem die von mir vermuteten speziellen Probleme auftraten. Daher zunächst ein paar Gegenfragen:
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Hast du servergespeicherte Profile
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Greift Outlook noch auf den Exchange-Server in der NT4 Domäne zu
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Sind die Domänen einander vertraut
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Fährst du die ADS-Domäne im einheitlichen Modus
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Gibt es Ersatzhalter (in-addr.arpa-Einträge) für die lokalen Subnetze im DNS
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Welches Verhalten (zeitlich/Namensauflösung) zeigt ein tracert auf
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PC-Namen im NT4-Netz
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w2k-Netz
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Internet
Gruss,
Schorsch
Hallo Schorsch,
ja die Profile sind servergespeichert und Outlook greift auf den Exchange 5.5 Server in der alten NT-DOmäne zu. Die beidem Domänen vertrauen sich. Der Trust läuft auch korrekt. ADS läuft nicht im einheitlichen Modus, dass kann ich auch nicht ändern. Ersatzhalter (in-addr.arpa-Einträge) haben wir nicht und die Laufzeiten zu allen PC´s sowohl in der alten wie in der neuen Domäne sind perfekt. Internet auch. Hast du eine Idee?
Danke Dirk
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Hallo Schorsch,
hier eine kleine Ergänzung. Wenn Office langsam ist und ich den Rechner neustarte, so ist es in 80% der Fälle auch nach dem Neustart noch lahm. Melde ich mich jedoch ab und direkt wieder an, dann rennt Office wie selten gesehen. Und das bei ALLEN PC´s und Laptops (ca. 450)
MFG Dirk
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Hallo Dirk,
ja die Profile sind servergespeichert und Outlook greift auf
den Exchange 5.5 Server in der alten NT-DOmäne zu. Die beidem
Domänen vertrauen sich. Der Trust läuft auch korrekt. ADS
läuft nicht im einheitlichen Modus, dass kann ich auch nicht
ändern. Ersatzhalter (in-addr.arpa-Einträge) haben wir nicht
und die Laufzeiten zu allen PC´s sowohl in der alten wie in
der neuen Domäne sind perfekt. Internet auch. Hast du eine
Idee?
die in-addr.arpa-Einträge werden nur für den reverse-Lookup benötigt, um also eine lokale IP-Adresse nicht über einen externen Server auflösen zu lassen. Solange die Clients nicht auf UNC-Pfade wie \IP-Adresse\Freigabe zugreifen, stört deren Fehlen also nicht. Ich weiss im Moment auch nicht, ob sie unter ADS überhaupt noch benötigt werden, unter NT40 haben sie reverse-Lookups erheblich beschleunigen können. Auch ansonsten sehe ich nichts, was ernsthaft stören könnte.
Eine etwas schummrige Idee habe ich noch: Ein WINS-Server in einer der Domänen könnte eine, für ADS benötigte, funktionierende Namensauflösung vortäuschen, die durch DNS nicht gegeben ist. Bringt ein ping oder tracert rechnername das gleich Ergebnis wie ping rechnername.domäne?
Gruss
Schorsch
Hallo Schorsch,
ja ping auf server.de und auf server.domäne.de bringen die gleichen Ergebnisse. Kann es denn ein DNS- oder NetBios-Problem sein?? Auf den beiden DC´s für die neue W2k-Domäne laufen DNS + WINES redundant. Und nur bei Pc´s, die in dieser Domäne sind tritt das Problem auf. Für die alte NT-Domäne waren andere DNS + WINES-Server zuständig. Da hatte ich das Problem nicht. Hast du dazu eine Idee?? DNS ist AD-Integriert.
Danke für dein Bemühen
Dirk
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ja ping auf server.de und auf server.domäne.de bringen die
gleichen Ergebnisse.
Ne, das meinte ich anders, nicht auf den Server bezogen, sondern ausschliesslich auf die Workstations. Ich gehe mal davon aus, dass diese ausschliesslich lokal erreichbar sind, also eine private Adresse 192.168… oder 172.16… haben. In diesem Falle würde ein ping workstation von WINS und DNS, ein ping workstation.ads-domäne hingegen nur vom DNS aufgelöst werden (Sofern du keine entspr. statischen Einträge im WINS-Server manuell gesetzt hast). Funktioniert diese Auflösung nicht, hast du ein DNS-Problem.
Kann es denn ein DNS- oder
NetBios-Problem sein?? Auf den beiden DC´s für die neue
W2k-Domäne laufen DNS + WINES redundant. Und nur bei Pc´s, die
in dieser Domäne sind tritt das Problem auf. Für die alte
NT-Domäne waren andere DNS + WINES-Server zuständig. Da hatte
ich das Problem nicht. Hast du dazu eine Idee?? DNS ist
AD-Integriert.
Ich nehme das nicht zwingend an, halte ein DNS-Problem aber für eine wahrscheinliche Ursache.
Das Dumme ist, dass ich bei einer ähnlichen Migration, bei der ich aber nicht die Workstations von einer alten in eine neue, sondern die bestehende Domäne von nt4 auf w2k migriert habe, eigentlich alle Fehler durchprobiert habe, die man so machen kann. Ein Phänomen, wie es bei dir auftritt, hatte ich dabei aber nicht. Auch nicht bei anderen Änderungen des Domänenmodells (wie gesagt, mir erinnerliche ähnliche Probleme mit Office bezogen sich [hier trübt sich die Erinnerung] wohl nur auf Office 95, nicht auf 97).
Gruss,
Schorsch
Hallo,
das pingen klappt auch mit den Workstations. Die haben keine privaten Adressen, sondern 10.2.x.x. Ausserdem wird beim Login auf jedem Client eine Host-Datei kopiert, die den Exchange 5.5 Server als korrekten Eintrag enthält. Eine Idee?
Danke
Dirk
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