Hallo, es wäre sehr nett wenn ich ein paar nützliche Infos und Tipps bekommen könnte. Vielen Dank.
STATUS QUO:
Ich habe eine echte Tante (Heidi), die 300 km entfernt in Deutschland wohnt und 70 Jahre alt ist. Sie betreut eine gute Freundin (meine Nenntante Gerlinde, 80 Jahre), die zuhause in ihrem eigenen Haus von Heidi täglich von 14-18 Uhr etwas umsorgt wird. Zur Pflege kommt morgens und abends eine Frau vom Pflegedienst, Mittags kommt die Mahlzeit per „Essen auf Rädern“.
Nenntante Gerlinde war mit Tante Heidi vor 10 Jahren beim Anwalt und hat mich als einzigen Erben für das Haus und das vorhandene Geldvermögen eingesetzt - wieviel genau an Wert vorhanden ist, weiß ich nicht. Ich schätze mal das Haus mit 100.000 Euro sowie 40.000 Euro Barvermögen. Meine Tante Heidi hat seit einigen Jahren die Generalvollmacht und ist Vormund von Nenntante Gerlinde, da diese mittlerweile dement ist.
FRAGE 1:
Wenn der Erbfall eintritt, wie viele Steuern muss ich dann zahlen?
FRAGE 2:
Meine richtige Tante Heidi besitzt selbst einen sehr kleinen Hausteil mit einem Schätzwert von 30.000 Euro und wenig sonstiges Vermögen, das in ihrem Todesfall dann unter drei Neffen (sonst gibt es keinerlei Verwandtschaft mehr) aufgeteilt werden soll. Einer der drei Neffen bin ich selbst. Wie viele Steuern müsste ich als Erbe meiner richtigen Tante zahlen?
FRAGE 3:
Meine richtige Tante Heidi möchte, dass ich im Erbfall (wenn meine Nenntante Gerlinde einmal stirbt) das Haus von Gerlinde behalte und vermiete - außerdem hat sie mich gebeten ihr das vorhandene Geldvermögen zu geben, damit sie es später einmal (bei ihrem eigenen Todesfall) unter uns drei Neffen verteilen kann. Da ich ihr viel zu verdanken habe, könnte es sogar sein, dass ich das mache.
Dennoch wäre es so, dass ich keine Lust habe wegen dem Nenntante-Erbe dadurch selbst Schulden zu machen. Denn ich müsste ja erst einmal das Haus versteuern und auch den vorhandenen Geldbetrag. Meine Idee ist es mit dem versteuerten Geldbetrag (das was übrig ist) dann erst einmal die Erbschaftssteuer für das Haus zu bezahlen. Was könnte dann überhaupt noch übrig sein?
FRAGE 4:
Wäre es nicht eigentlich unvernünftig das von Nenntante Gerlinde geerbte Geldvermögen (40.000 Euro / bzw. was davon nach Abzug der Erbschaftssteuer noch übrig ist) an meine richtige Tante zu schenken - denn in deren Todesfall würden ja dann darauf erneut Steuern anfallen. What can i do?
FRAGE 5:
Ich habe irgendwo mal gehört/gelesen, dass die Steuersätze geändert werden. Ist das schon geschehen oder kommt das erst noch in 2012?