hi mare,
duhast problemeim umgang mit dem kollegen und willst hilfe damit er sich ändert- das ist das eigentliche problem!
wenn du ein problem mit anderen hast - in dem fall mit dem kollegen -
wenn du dich ängstigen lässt, inrage gerätst, oder was auch immer -
ists deine entscheidung - niemand zwingt dich so zu reagieren, niemand ist für deine gefühle verantwortlich. anderen geht der mann evtl am arsch vorbei und die haben eben anders entschieden.
das du dich nun bei dem mann so fühlst dürfte etwas altes sein was du schon kennst. dafür kann nun dein stinkstiefelkollege gar nix.
gunter hat dir ja schon tips gegeben.
letztlich wirst du aus meiner sicht imemr wieder derartiges erleben, gerade weil du schlecht damit umgehen kannst. - du hast also die wahl -
entweder versuchst du bei dir etwas zu verändern oder es wird dir immer wieder schlecht gehen - dafür bist aber dann du allein verantwortlich und nicht ein kollege.
wenn du das begreifst und annimmst, biste schon ein stückerl weiter mein ich mal.
dann kannst du nämlich mal schauen was dich denn so ängstigt - denn der erwachsene teil von dir weiss ja, es gibt keinen „grund“ zur angst.
er steht ja nicht mit dem messer vor dir.
ich will damit deine angst nicht ins lächerliche ziehen, du fühlst sie, also ist sie für dich da. nur wäre es evtl gut nach wegen zu suchen diese ängste abzubauen, sich selbst dahingehend zu beeiflussen.
meiner meinung nach müsste das einher gehen wenn es dir gelingt dich anders zu verhalten als bisher. das muss man aber in gedanken druchgehen und nach möglichkeiten suchen, von denen du dir vorstellen kannst, dass sie zu dir passen. und dann austesten. - wenn dann irgendwas von den möglichkeiten funktioniert, ist das ein erfolgs- erlebnis für dich das sicher keine geringe wirkung hat für deine gefühlswelt.
einige regeln würde ich mir auch aufstellen - keine ahnung - dass du im falle von angstgefühl irgendwas machst - rausgehen oder dich kneifen (oder sich eine zuvor zurechtgelegte phantasie herrufen, die das gegenteil von angst auslöst) oder sowas - oder wenn du das gefühl hast ein opfer zu sein (was ja so nicht stimmt, du machst dich selbst dazu)- dass du dir klar machst, du kannst dich abgrenzen, (z.b mittels: herr xxx mir gefällt ihr ton nicht, das geht auch freundlicher.) was genau musst du selbst herausfinden. aber wenn du erkennst dass du entscheidest ob du dich fertig machen lässt und es nicht so ist, dass er dich fertig macht,
denke ich, öffnet sich auch eine tür die dir erlaubt dir alternativen im umgang und der wahrnehmung zu finden.
der witz ist übrigens -wenn du dich anders verhälst (ggfs. auch mimik und körperhaltung) wird er sich automatisch auch anders verhalten.
du bekommst also was du dir wünscht, nur musst du dazu deinen eigenen beitrag leisten und dazu brauchts geduld.
wenns dir mal wieer so geht wie du beschrieben hast - versuch mal daheim aufzuschreiben woher die angst eigentlich kommt. - welche alten erlebnisse dafür ursächlich veranwortlich sind -die kommen dann in solchen momenten gerne hoch…
wenn man eine angst (er-) kennt, gewinnt man viel. die ist händelbar in dem moment. so bist du nicht länger dein opfer.
da ich aus erfahrung weiss, wenn man nicht frühzeitig damit beginnt an solchen problemen zu arbeiten, weils eben über die jahre nicht weniger wird mit den konfrontationen der vergangenheit mittels der gegenwart,
würde ich empfehlen, hilfs dir selbst! - lohnt sich!
„bau“ dir auch was für daheim wenn du dich fühlst wie beschrieben -
ob nun bestimmte dinge, die dir ein besonderes wohlgefühl geben oder jene phantasie bei der alles erlaubt ist oder was auch immer -
versteif dich nicht in dem negativen gefühl.
man muss also meiner meinung nach mehrgleisig 2fahren" um etwas zu verändern. in jedem falle bist du die, die in sich etwas verändern wollen (sollte), sonst wirds nix.
LG
nina