Problem mit Arbeitskollegen- lang!

Hallo liebe Wissende,

ich hoffe ihr könnt mir helfen. Mein Problem ist erst seit anfang der Woche ein richtiges. Aber ich fange besser von Anfang an:

Vor 3,5 Jahren habe ich hier in der Firma A angefangen zu arbeiten. Eigentlich hab ich hier die Ausbildung gemacht. Mein Kollege war damals noch mein Betreuer. Jedoch habe ich nie von ihm viel gesehen. War mir auch lieber so. Er ist sehr cholerisch und aufbrausend. Aber da wir in 2 verschiedenen Büros saßen und auch noch immer sitzen, war es mir die meiste Zeit egal. Nach der Ausbildung wollte ich mein Studium noch fertig machen, und hier weiter in Teilzeit arbeiten. Da dies nicht von langer Dauer gewesen wäre, habe ich mich auch nicht näher mit dem Problem Kollege befasst. Jetzt sieht es allerdings so aus, dass ich hier langfristig in Vollzeit angestellt bin.
Der Job macht mir auch spaß und ich habe Freude an der Arbeit. Nur mein Kollege bringt mich mit den kleinsten Kleinigkeiten dazu, dass ich mir die Nächte um die Ohren schlage, weil er wieder irgend einen scheiß Spruch abgelassen hat.

Ein Beispiel: Den vollen Vertrag habe ich erst in 1 Monat. Momentan also noch Teilzeit. Da ich ohne Absprache keine Überstunden machen darf, habe ich mich gestern dementsprechend zeitig auf den Weg gemacht. Das hat ihm aber nicht gepasst.
Nun bin ich heute morgen direkt zu ihm hin um meine Arbeitszeiten für die restlichen 5 Wochen so zu regeln, dass sie ihm auch passen.
Das war ja auch soweit ok.

Aber: Wie schaffe ich es, dass entweder ich meinen freien Nachmittag genießen kann, oder er einen normalen Umgangston an den Tag legt?

Hat irgendjemand hilfreiche Tipps?
Denn langfristig gesehen habe ich keine Lust mir 2-3 mal im Monat meinen Feierabend wg. ihm kaputt machen zu lassen.

Achja, falls was nicht verständlich ist, bitte nachfragen. Ich schreibe schonmal gerne wirres Zeugs. ;o)

Gruß und ein baldiges Wochenende!
Mareike

Versuch
Hallo Mare,

bei Dir und diesem Arbeitskollegen scheint „die Chemie einfach nicht zu passen“. Da Du selbst nicht von Mobbing schreibst, schließe ich diesen Aspekt aus.

Einen Anspruch darauf, dass dieser Kollege sich bzw. sein Verhalten ändert, hast Du nicht und darauf Einfluss nehmen kannst Du auch nur sehr begrenzt.

Also kannst Du nur bei Dir bzw. an Deinem Umgang mit dem Kollgen bzw. mit seinem Tun und Sagen was ändern. Die Entscheidung, ob er Dir 2 oder 3 Feierabende pro Monat versaut, hat nicht er, sondern Du. Allerdings scheint mir nicht ausgeschlossen, dass dieses Verhalten des Kollegen in Dir etwas (vielleicht eine „alte Geschichte“) anpiekt?! Könnte es da was geben?

Versuche bitte, die Situationen mit diesem Kollegen aus der Vodgelperspektive zu betrachten: Was siehst Du bzw. wie sieht es aus, wenn Du Dich und diesen Kollegen aus der Ferne beobachtest. Was machst Du? Wie reagiert er? Wie reagierst Du auf ihn usw. usf. . . . Ist da von Anfang an „Stress“ oder „entwickelt“ der sich? Ist „Spannung“ schon im Raum oder kommt sie erst mit der Begegnung oder während des Gesprächs? Ist aus Deiner Sicht alles gesagt/geklärt, wenn Ihr auseinandergeht? An wen erinnert Dich der Kollege bzw. mit wem in Deinem bisherigen Leben würdest Du ihn (am ehesten) vergleichen? Beschreibe den Kollegen - sein Äußeres (Frisur, Geruch, Zähne, Rasur bzw. Bart usw.), Kleidung, seine Körperhaltung, seine Außenwirkung (auf Dich), wie kommt er Dir im Umgang mit anderen vor . . .

Hallo Mare,

Jetzt sieht es allerdings so aus, dass ich hier
langfristig in Vollzeit angestellt bin.

und

Der Job macht mir auch spaß und
ich habe Freude an der Arbeit.

und

Denn langfristig gesehen habe ich keine Lust
mir 2-3 mal im Monat meinen Feierabend wg.
ihm kaputt machen zu lassen.

LOL

Irgendwie verstehe ich das Problem nicht ganz.

Hört sich für mich etwas weltfremd an!?

Klär mich mal auf. Wo liegt das Problem
sich bei einer „erfüllenden Tätigkeit“
in „Festanstellung“ 2-3 mal im Monat
„Feierabend kaputt“ machen zu lassen?

Was bedeutet „kaputt“?

Fragt sich

CMБ

Hallo Gunter,

Hallo Mare,

bei Dir und diesem Arbeitskollegen scheint „die Chemie einfach
nicht zu passen“. Da Du selbst nicht von Mobbing schreibst,
schließe ich diesen Aspekt aus.

Richtig.

Einen Anspruch darauf, dass dieser Kollege sich bzw. sein
Verhalten ändert, hast Du nicht und darauf Einfluss nehmen
kannst Du auch nur sehr begrenzt.

Das habe ich mir auch schon überlegt. …

Also kannst Du nur bei Dir bzw. an Deinem Umgang mit dem
Kollgen bzw. mit seinem Tun und Sagen was ändern. Die
Entscheidung, ob er Dir 2 oder 3 Feierabende pro Monat
versaut, hat nicht er, sondern Du. Allerdings scheint mir
nicht ausgeschlossen, dass dieses Verhalten des Kollegen in
Dir etwas (vielleicht eine „alte Geschichte“) anpiekt?! Könnte
es da was geben?

Mhm, so spontan fällt mir da nichts zu ein.

Versuche bitte, die Situationen mit diesem Kollegen aus der
Vodgelperspektive zu betrachten: Was siehst Du bzw. wie sieht
es aus, wenn Du Dich und diesen Kollegen aus der Ferne
beobachtest. Was machst Du? Wie reagiert er? Wie reagierst Du
auf ihn usw. usf. . . . Ist da von Anfang an „Stress“ oder
„entwickelt“ der sich? Ist „Spannung“ schon im Raum oder kommt
sie erst mit der Begegnung oder während des Gesprächs? Ist aus
Deiner Sicht alles gesagt/geklärt, wenn Ihr auseinandergeht?
An wen erinnert Dich der Kollege bzw. mit wem in Deinem
bisherigen Leben würdest Du ihn (am ehesten) vergleichen?
Beschreibe den Kollegen - sein Äußeres (Frisur, Geruch, Zähne,
Rasur bzw. Bart usw.), Kleidung, seine Körperhaltung, seine
Außenwirkung (auf Dich), wie kommt er Dir im Umgang mit
anderen vor . . .

Danke für Deine Antwort! Ich werde mir dazu mal Gedanken machen.
Du hast definitiv recht, wenn du sagst, dass ich was ändern muss.

Danke und Gruß
Mareike

Hallo Semjon,

Hallo Mare,

Jetzt sieht es allerdings so aus, dass ich hier
langfristig in Vollzeit angestellt bin.

und

Der Job macht mir auch spaß und
ich habe Freude an der Arbeit.

und

Denn langfristig gesehen habe ich keine Lust
mir 2-3 mal im Monat meinen Feierabend wg.
ihm kaputt machen zu lassen.

LOL

Irgendwie verstehe ich das Problem nicht ganz.

Aber schön, wenn du drüber lachen kannst!

Hört sich für mich etwas weltfremd an!?

Klär mich mal auf. Wo liegt das Problem
sich bei einer „erfüllenden Tätigkeit“
in „Festanstellung“ 2-3 mal im Monat
„Feierabend kaputt“ machen zu lassen?

Was bedeutet „kaputt“?

Kaputt bedeutet, dass ich kurz davor bin zu kündigen, weil er sich in seinem Verhalten mir gegenüber nicht am Riemen reißen kann. Ich sitze dann sauer und grübelnd zu Hause und kann nachts kaum schlafen. Ihn interessiert es aber nicht, wenn man ihn dezent darauf hinweist, dass man sich nicht anbrüllen muss oder im hochroten Kopf Türen knallen muss. Soein Verhalten flößt mir Angst ein. Das macht mich fertig und lässt mich nicht schlafen.
Ich hatte hier nach Möglichkeiten gesucht, wie ich damit am besten umgehen kann in Zukunft, da ich jetzt nicht in den nächsten Monaten den Job wechsel. Dass ich ihn nicht „gebändigt“ bekomme ist mir auch klar.

Und, kannst du immer noch lachen? Immernoch alles Weltfremd?

Gruß
Mare

Hallo,

Was bedeutet „kaputt“?

Kaputt bedeutet, dass ich kurz davor bin zu kündigen, weil er
sich in seinem Verhalten mir gegenüber nicht am Riemen reißen
kann.

Warum sollte er auch, solange er a) nicht gegen Gesetz verstößt b) die allgemeine Arbeitsathmosphäre nicht stört. Es ist sehr schwer eingefahrene Verhaltensmuster zu ändern und da er wohl schon um einiges länger in der Firma arbeitet und dadurch noch keine Probleme bekommen hat, wirst Du ihm auch keine bereiten können, ohne selbst darunter zu leiden. Die Frage ist nur, ob es das wert ist und auch ob es das wert ist, vor diesem Konflikt zu fliehen und mit ziemlicher Sicherheit in einer anderen Firma in einen ganz anderen zu kommen.

Ich sitze dann sauer und grübelnd zu Hause und kann
nachts kaum schlafen. Ihn interessiert es aber nicht, wenn man
ihn dezent darauf hinweist, dass man sich nicht anbrüllen muss
oder im hochroten Kopf Türen knallen muss.

Wieso dezent? Wer ist denn noch da, wenn er sich „über Dich?“ aufregt. Vielleicht versteht er nur klare Worte.

Soein Verhalten
flößt mir Angst ein. Das macht mich fertig und lässt mich
nicht schlafen.

Deine Reaktion finde ich diesbezüglich interessant, denn eine Angst (vor was?) sehe ich bisher als unbegründet.

Ich hatte hier nach Möglichkeiten gesucht, wie ich damit am
besten umgehen kann in Zukunft, da ich jetzt nicht in den
nächsten Monaten den Job wechsel. Dass ich ihn nicht
„gebändigt“ bekomme ist mir auch klar.

In Bezug auf Deine Angst kann ich nur empfehlen Dir selbst klar zu machen, dass diese unbegründet ist. Du magst vielleicht in der Situaton selbst unterlegen sein, weil Du vorziehst nicht zu kämpfen (aus gutem Grund). Im großen und ganzen hast Du aber genug Möglichkeiten im Falle eines Falles gegen den Herrn vorzugehen. Diese unzähligen Möglichkeiten musst Du Dir vor Augen führen bei seinem nächsten cholerischen Anfall und Dich damit beruhigen.

Und, kannst du immer noch lachen? Immernoch alles Weltfremd?

Wie Du es beschrieben hast, war es sehr undetailiert und es scheint auch so, dass Du Dich mit Deiner eigenen Rolle darin noch nicht klar auseinandergesetzt hast.

Mir ist z.B. klar weshalb Frau so und so immer mit mir rummotzt und nicht mit jemanden anderen.

Das Wissen über die Zusammenhänge dient ebenfalls zur Beruhigung.

Eencockniedo

Hallo Mareike,

Aber: Wie schaffe ich es, dass entweder ich meinen freien
Nachmittag genießen kann, oder er einen normalen Umgangston an
den Tag legt?

Zwei Wege:
a) Du akzeptierst persönlich für Dich, dass er ein Idiot ist und immer mal wieder seinen Rappel hat und ignorierst ihn dann einfach. Kann dazu führen, dass er dann selber das Interesse an der Aggression verliert, denn irgendeinen „Nutzen“ muss er ja daraus ziehen. Und ich spekuliere, dass er sich ein bisschen wohlfühlt, wenn er Dich als Neuling (der ihn vielleicht in seiner Platzhischrolle bedroht, schon mal drüber nachgedacht?) einschüchtern kann.
b) Du weißt ihn sachlich, promt und direkt zurecht und sagst ihm, dass Du gerne in eben diesem sachlichem Tonfall mit ihm diskutieren würdest, wenn er sich wieder beruhigt hat. Ob allerdings erzieherische Maßnahmen bei so einem Herren funktionieren …

Nachgeben würde ich jedenfalls nicht freiwillig, sondern sachlich und fachlich meine Position behaupten. Wie gesagt, ich vermute, dass das Platzhirschgehabe ist und ein Zeichen von Schwäche Dir gegenüber! (mach das Dir klar, wenn Leute sich so verhalten, dann fühlen sie sich in der Regel Dir unterlegen(!), was Dir helfen sollte, mit der Situation umzugehen)

Du wirst sehen, wenn Du mal länger im Job bist, wirst Du zum einen mit noch mehr Idioten zu kämpfen haben und zum anderen sehr ruhig dabei werden:wink:

Grüße
Jürgen

hi mare,

duhast problemeim umgang mit dem kollegen und willst hilfe damit er sich ändert- das ist das eigentliche problem!

wenn du ein problem mit anderen hast - in dem fall mit dem kollegen -
wenn du dich ängstigen lässt, inrage gerätst, oder was auch immer -
ists deine entscheidung - niemand zwingt dich so zu reagieren, niemand ist für deine gefühle verantwortlich. anderen geht der mann evtl am arsch vorbei und die haben eben anders entschieden.

das du dich nun bei dem mann so fühlst dürfte etwas altes sein was du schon kennst. dafür kann nun dein stinkstiefelkollege gar nix.

gunter hat dir ja schon tips gegeben.

letztlich wirst du aus meiner sicht imemr wieder derartiges erleben, gerade weil du schlecht damit umgehen kannst. - du hast also die wahl -
entweder versuchst du bei dir etwas zu verändern oder es wird dir immer wieder schlecht gehen - dafür bist aber dann du allein verantwortlich und nicht ein kollege.

wenn du das begreifst und annimmst, biste schon ein stückerl weiter mein ich mal.
dann kannst du nämlich mal schauen was dich denn so ängstigt - denn der erwachsene teil von dir weiss ja, es gibt keinen „grund“ zur angst.
er steht ja nicht mit dem messer vor dir.
ich will damit deine angst nicht ins lächerliche ziehen, du fühlst sie, also ist sie für dich da. nur wäre es evtl gut nach wegen zu suchen diese ängste abzubauen, sich selbst dahingehend zu beeiflussen.
meiner meinung nach müsste das einher gehen wenn es dir gelingt dich anders zu verhalten als bisher. das muss man aber in gedanken druchgehen und nach möglichkeiten suchen, von denen du dir vorstellen kannst, dass sie zu dir passen. und dann austesten. - wenn dann irgendwas von den möglichkeiten funktioniert, ist das ein erfolgs- erlebnis für dich das sicher keine geringe wirkung hat für deine gefühlswelt.

einige regeln würde ich mir auch aufstellen - keine ahnung - dass du im falle von angstgefühl irgendwas machst - rausgehen oder dich kneifen (oder sich eine zuvor zurechtgelegte phantasie herrufen, die das gegenteil von angst auslöst) oder sowas - oder wenn du das gefühl hast ein opfer zu sein (was ja so nicht stimmt, du machst dich selbst dazu)- dass du dir klar machst, du kannst dich abgrenzen, (z.b mittels: herr xxx mir gefällt ihr ton nicht, das geht auch freundlicher.) was genau musst du selbst herausfinden. aber wenn du erkennst dass du entscheidest ob du dich fertig machen lässt und es nicht so ist, dass er dich fertig macht,
denke ich, öffnet sich auch eine tür die dir erlaubt dir alternativen im umgang und der wahrnehmung zu finden.

der witz ist übrigens -wenn du dich anders verhälst (ggfs. auch mimik und körperhaltung) wird er sich automatisch auch anders verhalten.
du bekommst also was du dir wünscht, nur musst du dazu deinen eigenen beitrag leisten und dazu brauchts geduld.

wenns dir mal wieer so geht wie du beschrieben hast - versuch mal daheim aufzuschreiben woher die angst eigentlich kommt. - welche alten erlebnisse dafür ursächlich veranwortlich sind -die kommen dann in solchen momenten gerne hoch…

wenn man eine angst (er-) kennt, gewinnt man viel. die ist händelbar in dem moment. so bist du nicht länger dein opfer.

da ich aus erfahrung weiss, wenn man nicht frühzeitig damit beginnt an solchen problemen zu arbeiten, weils eben über die jahre nicht weniger wird mit den konfrontationen der vergangenheit mittels der gegenwart,
würde ich empfehlen, hilfs dir selbst! - lohnt sich!

„bau“ dir auch was für daheim wenn du dich fühlst wie beschrieben -
ob nun bestimmte dinge, die dir ein besonderes wohlgefühl geben oder jene phantasie bei der alles erlaubt ist oder was auch immer -
versteif dich nicht in dem negativen gefühl.

man muss also meiner meinung nach mehrgleisig 2fahren" um etwas zu verändern. in jedem falle bist du die, die in sich etwas verändern wollen (sollte), sonst wirds nix.

LG
nina

Hallo Mare,

Kaputt bedeutet, dass ich kurz davor bin zu kündigen, weil er
sich in seinem Verhalten mir gegenüber nicht am Riemen reißen
kann. Ich sitze dann sauer und grübelnd zu Hause und kann
nachts kaum schlafen. Ihn interessiert es aber nicht, wenn man
ihn dezent darauf hinweist, dass man sich nicht anbrüllen muss
oder im hochroten Kopf Türen knallen muss. Soein Verhalten
flößt mir Angst ein. Das macht mich fertig und lässt mich
nicht schlafen.

Er hat ein Problem mit sich. Du hast ein Problem
mit Dir. Bei Dir scheint er noch eine Wirkung
zu erzielen. Besser Angst und Schrecken verbreiten
als gar keine Wirkung. Das würde er nicht vertragen.
Das ist Euer Problem. Er ist sicher nicht glücklich
damit, sich andauernd wie ein Idiot benehmen zu müssen
(er kann es nicht ändern) und Du bist nicht glücklich
damit, auch noch zielsicher darauf anzuspringen
(und kannst es nicht ändern).

Ich hatte hier nach Möglichkeiten gesucht, wie ich damit am
besten umgehen kann in Zukunft, da ich jetzt nicht in den
nächsten Monaten den Job wechsel. Dass ich ihn nicht
„gebändigt“ bekomme ist mir auch klar.

Es geht gar nicht darum, ihn zu
bändigen. Wenn Du Dich in den Griff bekommst,
löst Du alle Probleme auf einen Schlag.

Dann ist er nur noch ein Umweltfaktor unter vielen.
So störend wie die Reinigungsfrau, wegen der Du
3 mal im Monat die Stühle hochstellen musst.

Und, kannst du immer noch lachen? Immernoch alles Weltfremd?

Klar :wink:

PAL ([P]robleme [A]nderer [L]eute)

CMБ

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Hallo Mare,

Deine Beschreibung liest sich tatsächlich etwas wirr, ich musste erst Deine Antworten auf die verschiedenen Rückfragen lesen, um zu verstehen, worum es geht.

Kann es sein, dass Du gegenüber Deinem Kollegen Deine Anliegen oft ähnlich unklar vorbringst und dadurch tatsächlich ein ungutes Bild und unnötige Angriffsfläche bietest? Würde ich überprüfen. Leute, die sich schlecht ausdrücken, dies selbst sogar schon wissen und sich dennoch nicht um eine klare Sprache bemühen, können andere damit wirklich oft auf die Palme bringen. (Soweit zum möglichen Eigenanteil an diesem Konflikt)

Falls dem nicht so ist, solltest Du Dir einfache Antworten und Sätze zurechtlegen, mit denen Du auf ungerechte Ausfälle reagieren kannst, wie z.B.: „Ich verbitte mir diesen Tonfall.“ „Sie sind in dieser Firma bereits für Ihre Ausfälle bekannt, dennoch möchte ich Sie auffordern …“ etc. Möglichst ruhig vorbringen (kann man üben) und dem Gegenüber dabei in die Augen sehen. Wenn jemand schreit, kann man auch schon mal zurückschreien (damit würde ich allerdings warten, bis der Vertrag steht).

Möglicherweise kommt Dein ungutes Empfinden nach Feierabend vom Gefühl, eine totale Niederlage erlitten zu haben, und dies lässt sich durch entsprechende Antworten durchaus mildern oder sogar vermeiden.

Viele Grüsse, Walkuerax

Danke euch!
Hallo zusammen!

Danke erstmal für eure teilweise recht ausführlichen Antworten.

Ihr habt natürlich recht, nur ich kann was ändern. Die Tipps und Anregungen die ihr mir gegeben habt, sind gut. Das mit dem Platzhirschen kann stimmen… Auch die Möglichkeit die Ängste aufzuschreiben ist sehr sinnvoll.

Danke euch nochmal!
Gruß
Mare