Problem mit Arzt

Folgender Fall:

Mitte November:
Patient hat nach Anstrengender Arbeitswoche Schmerzen im Rücken und Beinbereich. Dieser geht Daraufhin zum Hausarzt, dieser Schreibt für eine Woche Krank.

Monat Dezember:
Patient hat nach der Woche wieder Angefangen zu Arbeiten obwohl keine Besserungen eingetreten sind. Zustand verschlechtert sich. Patient geht wieder zum Hausarzt, dieser Schreibt wieder Krank und Überweist an Orthopäden. In der Woche wo der Patient Krankgeschrieben ist bekommt er noch einen Termin beim Orthopäden. Diser Röngt und hat den verdacht auf Muskelspannungsstörung, verschreibt Massagen und Heißluft, und sagt wenn sich der zustand nicht bessert solle man wieder vorbei kommen. Zustand bleibt gleich, Patient geht zum Orthopäden, dieser schreibt weiterhin Krank. Woche darauf dasselbe. Danach hat der Orthopäde zu, vorhwer weisste er daraufhin das der Patient im Falle des gleichbleibens des Zustandes er zum Hausarzt müsse um sich Krank schreiben zu lassen. Zustand bliebt gleich, Hausarzt schreibt den Patienten bis zum Ende des Jahres Krank, im Neujahr nochmal zwei Wochen.

Monat Januar:
Während diesen zwei Wochen geht der Patient zum Orthopäden, dieser Röngt zuerst nochmal und schickt dann den Patienten dann zu einer CT untersuchung. Bei dieser wird ein Bandscheibenvorfall festgestellt.
Der Orthpäde verweist daraufhin zu einem Neurochirurgen und füllte einen Zahlschein an die Krankenkasse aus, der Patient ist weiterhin Arbeitsunfähig ohne angabe bis wann. Der Neurochirurg stellt fest das nicht Operiert werden muss, eine Bänderschwäche vorliegt, leichte Hypermobilität, und ein, wie bereits von anderen Festgestellt wurde, Bandscheibenvorfall. Dieser Überweist an die Radiologie zu CT gesteuerten Facettentherapie und schickt den Patienten mit Befund zurück an Orthopäden. Er meint auch das man ins Fitnessstudio gehen solle und die einem ein Angepasstes Fitness Programm erstellen sollen. Für den Neurochirurg ist die Behandlung abgeschlossen.

Monat Februar:
Patient geht zum Orthopäden, mit Befund des Neurochriurgen, und sagt das man erstmal die Spritzentherapie (Facettentherapie) abwarten sollte. Er sagt auch das man nicht Arbeiten gehen soll, sich vom Fitnessstudio fernhalten soll, nichts machen was den Körper übermäßig beanspruchen würde, nix schweres heben, auch kein Sport machen. Er will mit Krankgengymnastik erstmal die Facettentherapie abwarten, verschreibt aber Massage und Heißluft. Er füllt außerdem einen Zahlschein aus, wieder weiterhin Arbeitsunfähig ohne angabe von Zeitrahmen, und sagt ihm auch er könne ihm einen 5 Kilo schein Schreiben sobald er genesen ist, damit dies nicht wieder vorkommt. Patient bekommt seine erste Spritze die nur 1-2 Tage anhält.

Monat März:
Patient bekommt seine zweite Spritze die knapp ne Woche anhält.
nachdem der Orthopäde seinen Urlaub beendet hat macht der Patient einen Termin beim Orthopäden, für anfang April, da vorher nichts frei ist. Ein paar Tage darauf geht Patient, in seine Praxis und möchte einen Zahlschein ausgefüllt haben. Auf einmal heißt es das der Behandelnde Arzt doch der Neurochirurg ist und der das Ausfüllen müsse und das nur der weiterhin Krankschreiben kann, dies sagt jedenfalls die Sprechstundehilfe, auch sagt sie das irgendwelche Befunde fehlen würden (Befunde vom Neurochirurgen wurden aber abgegeben). Patient ruft beim Neurochirurgen an, dieser Bestätigt nochmal das für ihn die Behandlung abgeschlossen sei. Patient ruft darahin beim Orthopäden an und sagt dies der Sprechstundehilfe. Die meint daraufhin das der Orthopäde nun auch mit der Behandlung fertig sei und das der Patient erst im nächsten Quartal kommen könne und dieser soll sich eine neue Überweisung vom Hausarzt holen. Der Patient ist daraufhin zum Hausarzt, ein anderer Arzt war da (Gemeinschaftspraxis), dieser konnte ihm nicht helfen und sagte ihm, er sei nur noch diesen Monat da, der Patient solle einen neuen Termin machen und vielleicht könne einer der anderen Ärzte den Zahlschein ausfüllen, die Überweisung schreiben und der Patient solle dann einen Termin bei einem anderen Orthopäden machen. Der Patient bekommt dann einen Termin, der aber vom Zeitpunkt her, nachdem Termin beim Orthopäden liegt. Patient ruft beim Orthopäden an, und sagt dies der Sprechstundenhilfe, die meint das er dann einfach die Praxisgebühr bezahlen soll. Auch meinte sie wieder das Befunde fehlen würden und das man ihn heute nicht dran nehmen auch das sie ihn heute nicht Krank schreiben könne. Daraufhin rief der Patient beim Radiologen an ob Befunde über seine Facettentherapie erstellt wurden, die Sprechstunenhilfe dort sagte bei der erstenb Spritze es würden keine geschrieben werden. Nun meinte man dort das die Befunde zum Neuro. geschickt wurden. Dort nochmal angerufen, nun schicken sie mir die Befunde zu. Aus diesem Fall ergeben sich ein paar Fragen:

Ist die behandlung für den Orthopäden wirklich beendet, owbohl er das nie zum Patienten gesagt hat?
Wer füllt nun den Zahlschein aus?
Hätte der Patient die ganze zeit arbeiten gehen müssen und verliert er nun seinen Ausbildungsplatz?
Wer ist denn jetzt der behandelnde Arzt, der Orthopäde meinte doch das man erstmal die Facettentherapie abwarten solle bevor man was machen könne?
Warum hat der Orthopäde mir nicht gesagt das er fertig mit der Behandlung sei, als der Patient nach dem Besuch beim Neuroch. gewesen ist?
Warum sagt die Sprechstundenhilfe des Orthopäden das sie ihn nicht Krankschreiben könne obwohl er dies doch eigentlich Bereits ist, durch den Auszahlungsschein?
Muss der Patient nun wieder arbeiten gehen, obwohl der Orthopäde ihm nicht gesagt hat er könne wieder arbeiten gehen?

Weiter Anmerkung: Der letzte Auszahlungsschein wo der Orthopäde Ausgefüllt hat, besagte das der Patient weiterhin Arbeitsunfähig sei, ohne jegliche Angabe bis wann.

Der Patient ist Azubi im zweiten Lehrjahr, für Fachkraft für Lagerlogistik.

Gruß CyTron

Nachtrag
Bis heute ist keine Besserung eingetreten, in den letzte paar Tagen haben die Schmerzen eher zugenommen.

Das ist zwar hier eher das rechtliche Forum, aber trotzdem ein Tipp:

ich würde zum Hausarzt gehen und versuchen, mich in eine spezialisierte Klinik für Rückenleiden/Bandscheiben überweisen zu lassen.

Bei dem ganzen Hin und Her zwischen den Ärzten und den Wartezeiten dazwischen vergeht doch viel zu viel Zeit.

Wenn der Zustand sich nicht schnell bessert, ist die Ausbildung doch sonst ohnehin in Gefahr und es ist fraglich, ob der Job jemals ausgeübt werden kann.

Bzgl. der Probleme, wer jetzt krankschreibt usw. solltest Du Dich auch mal an Deine Krankenkasse wenden.

Grüße

Holygrail

Bzgl. der Probleme, wer jetzt krankschreibt usw. solltest Du
Dich auch mal an Deine Krankenkasse wenden.

Der Patient ist Bereits Krank geschrieben, ohne Angabe von bis wann.

kann dir aus eigener erfahrung vieles schreiben, wende dich mit deinen fragen an meine addy
[email protected]

So, Patient hat gerade mal bei der Unabhängigen Patientenberatung angerufen, der Arzt der für ihn Verantworlich ist, ist der Orthopäde und der Hausarzt.