Problem mit Autowerkstatt

Hallo,
vor 6 Jahren habe ich mir einen Opel Astra Caravan bei einem Wiesbadener Opelhändler gekauft. Bereits nach 14 Tagen fingen die Probleme an: Tank bildete ein Vakuum (zog sich zusammen), Tankbelüftung mehrmals mit Wassertropfen, Zahnriemen nach 30000 km gerissen etc.
U.a. bemerkte ich bereits nach einem Jahr kleine Rostflecken auf der Heckklappe. Daher wurde die Heckklappe neu lackiert - diese Arbeit wurde so schlampig ausgeführt (Klebreste der OPEL-Aufkleber wurden einfach über lackiert), das die Heckklappe anschließend noch einmal lackiert wurde. Schon nach 3 Jahren bemerkte ich, das unter dem Heckfenster Rost unter dem Lack am „arbeiten“ war. Nach ewigem Hin und Her durfte ich nun endlich meinen Wagen nach Wiesbaden bringen und die Werkstatt wollte prüfen lassen, wer für die Reparatur grade stehen soll (ich sollte vielleicht erwähnen, das ich mittlerweile in Bonn wohne und die „Besuche“ in dieser genialen Werkstatt ;-( immer mit mit Aufwand verbunden ist). Nun komme ich gestern wieder mal in Wiesbaden an und will mein Auto abholen und bemerke plötzlich, das der Fahrersitz triefend nass ist. „Da hat wohl die Lackierei das Fenster in der Waschanlage offengelassen. Lassen SIe halt die Heizung voll laufen und das Fenster ein Spalt offen - dann geht das schon“ meinte der sog. Werkstattleiter. Ich war aber dermaßen sauer, das ich das Auto hab stehen lassen und mit einem Leihwagen nach hause bin. Den bei der genauen Betrachtung merkte ich, das sogar auf dem Innenspiegel Wassertropfen waren, in den Ritzen der Heizung waren überall kleine Wasserreste und seitlich sah ich Wasserrinnsale. Auch in der Türablage standen noch Wasserreste (die darin befindlichen Cassetten waren alle nass).

Nun meine Frage: Was für Folgen kann so ein nasser Innenraum haben (Schimmelbildung etc.), auch wenn der Werkstattleiter mir versprochen hat, das der Wagen in eine Trockenkammer kommt (wobei die in der Lackiererei in Frankfurt ist). Worauf muss ich beim nächsten abholen achten??

Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, aber ich denke, nur beim erzählen der Einzelheiten kann man meine Wut verstehen.

Gruß
Frank

Hallo Frank,
ich an Deiner Stelle würde mit dem Auto schnellstmöglich zu einem Kfz-Sachverständigen fahren und dort den Schaden untersuchen lassen. Abgesehen von Verschimmelungen können auch oft noch nach Monaten Probleme mit elektronischen Geräten auftreten, für die sich die Werkstatt dann vorraussichtlich nicht mehr verantwortlich fühlt.
Den Besuch beim Sachverständigen würde ich vorher bei der Werkstatt ankündigen, damit die sich darauf einstellen können, die Kosten zu übernehmen.
Bei so eindeutigem Verschulden der Werkstatt an dem Schaden können die sich eigentlich nicht weigern, die Sachverständigenkosten zu übernehmen.

Viel Erfolg
Matthias

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Hallo,

ein Waschanlagengetränktes Auto ist für die Elektronik gefährlich, wir haben in unserer Firma schon ein paar mal die Fahrscheindrucker kaputtgemacht, weil die Tür aufsprang (Einklemmschutz spinnte) und man die Waschanlage einschaltete ohne zu sehen, daß die Tür wieder auf war.

Jedesmal nach dem öffnen und trocknen der Drucker bot sich ein Bild des Grauens, denn die Waschsubstanzen der Waschanlage sind absolutes Gift für die Elektronik und die Steckverbinder und hinterlassen eine weißliche Schicht.

Abgesheen davfon ist auch die Trockenkammer der Lackiererei nicht ungefährlich, denn Steuergeräte wie für ABS und Motor müssen bei einer längeren Trockendauer zuvor ausgebaut werden, sonst kochen die ab.

Wie bereits gesagt: Kfz-Sachverständigen und den Rechtsanwalt einschalten.

gruß

dennis