Hallo an Alle,
ich habe Probleme mit dem Schlcuken in den verschiedensten Situationen. Am schlimmsten ist es z.B. im Zug, wenn jemand neben mir sitzt, egal ob Mann oder Frau, da geht dann plötzlich die Spucke nicht mehr runter. Also nur ganz schwer. Und wenn ich mit jemandem in einem Raum bin und es mal Still ist, so ist es dann als ob der Schluckreflex auch „still“ ist. Oft auch wenn ich im Gespräch bin und mich jemand ansieht traue ich mich kaum zu schlucken. Es ist so unangenehm. Ich denke dann man hört es oder sieht es, schon allein das ich darüber nachdenken muss finde ich nicht normal, aber es kommt einfach immer wieder auf. Wenn ich bei meiner Therapeutin bin kann ich kaum in einem Raum mit ihr sitzen und wenn dann mal niemand was sagt ist es ganz unerträglich. Da spielen dann noch andere Faktoren eine Rolle, ich bekomme richtig Panik, das Herz klopft so schnell, es ist als ob ich gleich Durchfall kriege und die Spucke geht nicht runter. Und dann bricht wie ein Vulkan in meinem Körper aus und zeigt sich dann Rot in meinem Gesicht. Und das ist dann noch peinlicher. Ich traue mich dann auch nicht zu schlucken, ich kann erst schlucken wenn sie wieder redet und wenn sie das nicht macht kann ich ein paar Sekunden warten und dann bin ich kurz davor einfach rauszurennen. Manchmal muss ich dann einfach was sagen. Ich kann auch gar nicht richtig und lange jemanden anschauen. Ich bin sehr kontrolliert und beobachte meinen Körper ganz genau.
Ich denke das mit dem Schlucken kommt bestimmt von der Kindheit, als ich da neben meiner Mutter Mittagschlaf machen sollte, traute ich mich auch schon nicht zu schlucken, das war ihr schon zu laut. Ich traute mich aber auch nicht zu bewegen, dass hat sie schon wahnsinnig gestört. richtig atmen konnte ich auch nicht, was jetzt schon besser geht. Es ist als ob das sich normal freie Entwicken und Bewegen irgendwie unterdrückt wurde, lästig für meine Mutter war, und ich vielleicht unterbewusst denke, andere würden das auch so sehen. Wie so eine Blockade. Und dabei würden sie das ja bestimmt nicht so sehen, aber so wie es jetzt ist merken das die Leute schon und das verstärkt da alles doch noch. Als ich mal vor kurzem bei meiner Tante mit im Bett geschlafen habe hatte ich so Panik, dadurch war ja kaum mehr Speichel da und es ging fast nichts runter, ich hatte richtig Schweißausbrüche weil ich dachte ich muss ganz still sein und sie darf mich nicht hören. Zudem habe ich eine ängstlich, vermeidende Persönlichkeitsstörung. Ich denke das hängt alles zusammen.
Jetzt meine Fragen: Kann mir ein Logopäde helfen bei der Schluckstörung? Was kann ich sonst tun? Was kann ich machen gegen das Rotwerden? Das macht die meisten Situationen fast unerträglich. Wie kann ich selbstsicherer werden?
Es ist bisschen kompliziert das alles zu erklären, aber vielleicht kann mir jemand was dazu sagen, ich würde mich freuen!
Danke schon mal im Vorraus! 

) zugelegt, um mit dem Start meines Studiums gewissermaßen einen Neuanfang hinzulegen. Es mag komisch klingen, aber damit hatte es schon angefangen, dass ich mich total besser fühlte. Denn ohne dass ich es so genau merkte, war ich toal unzufrieden mit meinem Äußeren. Das hat sich ja nun Gott sei Dank geändert und ich bin jetzt auch fähig, mich selbst mal mögen zu können und nicht in Selbsthass zu versinken.