Hallo!
Jeder Mensch hat auf einen anderen Menschen eine Wirkung,
bewußt oder unbewußt, mehr oder weniger. Es geht schon bei
banalen Dingen los wie stell’ Dir mal vor, Du gehst in ein
sündhaft teures Restaurant und möchtest Dich so richtig gut
mit jemanden verwöhnen lassen. Die Bedienung ist nicht nur
sehr ruppig sondern hat auch noch den Finger in der Suppe. Und
nun stelle Dir dieselbe Situation vor so wie sie für Dich sein
sollte. Ich denke der Abend kann Dir auf unterschiedliche
Weise in Erinnerung bleiben. So wird die Bedienung die Dich
nicht kennt auch Einfluß auf Deinen so schön geplanten Abend
haben.
Da hast Du wohl recht. Nur denke ich, dass Du kaum beurteilen kannst, wie in unserer Situation wer auf wen genau Einfluß genommen habe. Dass ich vielleicht auf SEIN Verhalten reagieren könnte, das scheint ja auch hier wieder gar nicht zur Debatte zu stehen.
Je näher sich Menschen sind oder je mehr sie von einander
abhängig sind bzw. machen, desto größer können sie sich auch
gegenseitig manipulieren oder einfach nur bewußt oder unbewußt
beeinflussen. Und ich denke nicht, dass das Du hier machst,
Dir sonderlich bewußt ist.
Das ist mir auch klar. Nur habe ich immer ziemlich offen mit ihm geredet (was gegen das „Manipulieren“ spricht) - außerdem habe ich ihm auch einen Wunsch erfüllt. Welchen hat er mit erfüllt? Dass er sich um etwas kümmert? Nein. Dass er sich auch nur ein einzigen Mal meldet? Nein. Aber das scheint ja für Dich alles okay zu sein - Hauptsache, er darf aussuchen, wie das Kind genannt wird. Wie das Kind vielleicht darunter leidet, dass es einen ersten Namen hat und der Vater immer sagt „Ich nenn Dich aber nur anders!“ - das scheint ja auch egal zu sein. Das würde ich dem Kind nie antun. Und sollte er irgendwann mal nur bei seinem türkischen Namen gerufen werden wollen, dann tue ich das.
Ja, so würdest Du nicht allein dastehen und so wie Du es hier
gerade eben schreibst bzw. wie Du es siehst, würde ich Dir
zustimmen. Doch Du hast nun schon ein paar Sachen mehr
geschrieben, möglicherweise nicht alles. Dennoch finde ich, Du
förderst dieses Verhalten.
Inwiefern fördere ich das? Anscheinend ja nur, dass ich nicht einfach zustimme, dass er sich weigert, den Namen des Kindes in den Mund zu nehmen! Was anderes habe ich nicht getan!!! Wenn das mein großer Fehler ist, dann bitte - das lade ich mir gerne auf! Wenn ich mir gerade überlege, jemand würde sich weigern, meinen Namen in den Mund zu nehmen - puuh. Das würde mir sehr wehtun!
Schau, anfänglich war es ihm gleich, ob Du das Kind bekommst
oder nicht. Und nun möchte er in allen Erziehungsfragen
mitreden. Woher kam der Wandel?
Das ist kein Wandel. Jetzt wo die Entscheidung getroffen ist, möchte er mitentscheiden. OHNE FÜR JEMANDEN VON UNS DA ZU SEIN! Das ist es doch. Ich hätte doch die Probleme gar nicht, wenn er sich nicht so abwertend und ablehnend mir und dem Kind gegenüber verhalten würde, schon jetzt. Er hat ja auch dann gesagt, eine Abtreibung wär besser gewesen, aber jetzt wo er kommt, soll er wenigstens einen türkischen Namen bekommen. Dann haben wir uns geeinigt, dass er einen zweiten türkischen Namen bekommt. Man kann ihn ja dann auch bei beiden nennen. Woraufhin er meinte, er würde bei seinem Sohn niemals einen deutschen Namen in den Mund nehmen. Woretwörtlich. Und das findest Du okay? Da soll ich zustimmen? Niemals.
Du sprichst z.B. davon ihn entscheiden zu lassen. Ich empfinde
das als Erpressungsversuch. Du sagst, er habe entweder keine
Pflichten oder er müsse das Kind bei seinem ersten Namen
rufen.
Nicht, dass er das Kind bei seinem ersten Namen immer rufen muß. Nur vielleicht auch am Anfang, wenn der das sonst noch nicht so gut begreift. Ich hab keine Lust, dass mein Kind vom Auto angefahren wird, nur weil der Vater, der alle paar Monate kommt, ihn nciht bei dem Namen ruft, den er persönlich als Rufnamen kennt, sondern plötzlich ganz was anderes. Dann reagiert er nämlich nicht und bumms. Das ist nur ein Beispiel. Das ist keine Erpressung, da geht es ums Kind. Und dann soll er wenigstens auch den anderen Namen akzeptieren. Darum geht es mir doch. Er will ihn sein Leben lang nciht in den Mund nehmen! Und das ist respektlos gegenüber mir und vor allem dem Kind! Stell Dir das doch nur mal vor! Das ist doch eine Arschlochtour!
Wenn er sich dann jedoch dazu entscheidet, mit dem Kind
nichts zu tun haben zu wollen, was DU ihm selbst als eine
Wahlmöglichkeit angeboten hast, passt es Dir auch wieder
nicht.
Ich sage nicht, dass es mir nicht paßt. Ich sage nur, dass ich es wahnsinnig traurig finde. Das ist etwas anderes. Und ich mache ihm deswegen auch keine Vorwürfe. Nur zeigt es mal wieder, dass ihm nichts daran liegt. Und er hat bisher in den letzten 7 Monaten noch nicht mal andeutungsweise etwas anderes gezeigt.
Du machst Dich hier selbst zum Opfer und beschwerst
Dich dann auch noch. Okay, Du magst das wohl nicht sehen,
daher auch mein Verständnis.
Ich mache mich nicht zum Opfer. Ich sage nur, dass es nicht sein kann, dass er den Rufnamen seines Sohnes nicht nennen wird. Und das ist doch leider erst das erste Problem. Was ist denn, wenn er sich dann weigert, mit ihm deutsch zu reden? Sorry, aber ich finde diesen Typen so rigoros, dass ich mir das gut vorstellen kann. Und er hat wortwörtlich gesagt, dass er mit dem Kind nichts zu tun haben will, wenn er auch nur einmal den deutschen Namen in den Mund nehmen muß. Ich weiß ja nicht, was Du noch brauchst, um ihn nicht mehr zu verteidigen - mir reicht das, ehrlich gesagt.
Für mich heißt das jedoch, dass
Du ihm zwar diese angebliche Alternative angeboten hast wie er
sich entscheiden kann, doch im Grunde meintest Du doch, er
solle sich so entscheiden wie es Du für richtig befindest,
nämlich das Kind so zu rufen wie Du es willst.
Nein. Er soll das Kind so rufen, wie es heißt!!! Und das ist nun einmal ein Rufname und ein Zweitname, den er auch aussuchen kann. Nur soll erhalt uach bedenken, dass das am Anfang schwierig für das Kind ist. Das habe ich recherchiert und mir uach bestätigen lassen. Und dass er ihn da sonst mit beiden Namen anspricht oder so ähnlich. Aber er nimmt den ersten Namen nicht in den Mund und er hat auch schon gesagt, dass sein Sohn fü ihn Türke ist und basta! Nix da halbhalb. Für mich ist er halb Türke und halb Deutscher - aber ihm scheint das echt peinlich zu sein. Vielleicht bekommt er ja dann auch Probleme mit seiner Familie - keine Ahnung. Aber das ist dann seine Sache und dann soll er das auch zugeben.
Es soll so
laufen wie Du es magst oder gar nicht.
Nicht, wie ich mag. Sondern wie wir es erst abgesprochen haben und auch wie es für das Kind am besten ist. Und kein Mensch kann mir erzählen, dass es für ein Kind gut ist, wenn der Vater sich weigert, seinen Namen in den Mund zu nehmen. Und das hat er explizit gesagt - nicht nur einmal.
Und wenn er dann eben
„gar nicht“ sagt, passt es Dir auch nicht, und Du sagst, er
käme seinen Pflichten nicht nach.
Das stimmt so nicht. Wenn er sich ganz raushalten will ist das traurig. Aber damit ist er auch sämtlicher Pflichten entbunden. Lies nochmal genau. Es ging um seine „Pflichten“ bis zur Geburt. Und das sind noch nicht einmal Pflichten, sondern einmal nachfragen oder anrufen wäre schon für mich evcht schön gewesen. Dann hätte ich da nicht immer hinterher sein müssen.
Das mag ja dann auch so
sein, und ich weiß nicht wie es wäre, würdest Du nicht ihn zu
manipulieren suchen und würdet Ihr nicht diese Machtspielchen
spielen.
Wie gesagt - Manipulation wie? Er möchte etwas, was offensichtlich für das Kind nicht gut ist und nicht gesund ist. Dem stelle ich mich entgegen. Und ich werde auch nicht nachgeben, weil er es so will. Und so werde ich das auch in Zukunft handhaben. Wer dem Kind etwas Negatives will, der wird ausgebremst. Das ist, glaube ich, die Aufgabe einer Mutter. Und ich habe die Beweise und auch schon mit befreundeten Psychologen gesprochen - die haben mir auch schon gesagt, dass es angenehm bestimmt nicht für das Kind ist, wenn der Vater sich weigert
- seinen Rufnamen auszusprechen
- anzuerkennen, dass er ein halber Deutscher ist
Was ist kein Problem? Habe das Posting noch nicht geschickt.
Wäre es kein Problem für Dich zu zahlen und nichts
mitbestimmen zu dürfen?
Liebe Romana. Es geht hier nicht ums Geld. Das habe ich schon tausendmal geschrieben. Beschwer Dich beim Staat, dass der dazu verpflichtet. Ich habe damit nichts zu tun.
Wenn ich ein Kind hätte, das beim Vater lebt. Nun, dann würde ich schon akzeptieren, dass er es wahrscheinlich besser kennt! Und eher Entscheidungen treffen kann. Wenn ich zahle - okay - dafür habe ich dann das Besuchsrecht. Und dass der Vater mich dann über alles informiert und auch mal fragt - das finde ich selbstverständlich. Ich würde aber nicht erwarten, dass jeder Fifty-fifty entscheidet. Denn das geht schon rein von der Logistik her nicht.
Wäre es okay für Dich nur Vorschläge
unterbreiten zu dürfen und dann auf das Wohlwollen des anderen
Erziehungsberechtigten zu hoffen?
Das ist sicher nicht Wohlwollen. Das ist bestimmt besseres Wissen. Es ist doch anders, wenn er regelmäßig kommt und das Kind kennenlernt. Aber das hat er doch gar nciht vor! Einmal im Monat, wenn es hochkommt. Und schon jetzt hat er doch keinen Bock. Als ich meinte, dass ich ihn dann zur Geburt anrufe, damit er gleich herkommt, wollte er das ja auch nciht („ja, mal schauen, wie es passt, blablabla“). Supervater, echt. Aber Du scheinst ihn ja für recht kompetent zu halten.
Lass’ es einfach auf Dich zukommen. Das lässt sich nicht starr
beantworten. Doch ich finde, man sollte einfach offen sein,
und wenn auch keine Einigung möglich ist bzw. scheint, dass
man zum Wohle des Kindes schaut, was ihm am wichtigsten ist
und so entscheidet, auch wenn einem das selbst nicht immer
gefallen muß. Und das lese ich bei Dir nicht.
Es geht darum, worum es geht. Ganz einfach. Bei anderen Dingen, vielleicht. Und wenn er sich doch mal über irgendwas informiert hätte, da wäre ich die letzte die sich das nicht anhört. Aber er weiß, sorry, nix, interessiert sich für nix und soll dann wahrscheinlich jede zweite Entscheidung treffen? Nein!!!
Und Du hast mir immer noch nicht gesagt, wie das ablaufen sollte mit dem geteilten Sorgerecht. Wenn jetzt beide unterschiedlicher Meinung sind, tausendmal diskutiert. WAS wird denn dann gemacht? Bitte sag es mir! Mal er, mal ich? Das heißt, er sagt: „Der Junge wird Moslem“ - dann sage ich: „Ja super, die Entscheidung mit den blauen Schühchen hatte ich ja getroffen, Du bist jetzt sowieso dran“ oder wie? Er hat doch auch nicht einmal gesagt, dass er sich kümmern will. Dann wäre die Situation ja auch noch einmal anders…
Wie ist es denn,
wenn er und Dein Sohnemann mal was wollen, was Dir gegen den
Strich geht, dem Sohn aber nicht schaden würde oder vielleicht
aus seiner Sicht sogar gut täte? Würdest Du dann die beiden
machen lassen können?
Erstmal: Bitte NIEMALS das Wort „Sohnemann“ mir gegenüber benutzen 
Es ist doch was komplett anderes, wenn der Kleine dann alt genug ist um auch was zu sagen. Es geht doch um die Zeit, wo noch alle Entshceidungen für ihn getroffen werden müssen. Und was ihm gut tut, wird gemacht. So ist das. Auch was der Vater vorschlägt! Wenn man das überlegt und zu dem Schluß kommt, dass das gut für den Kleinen ist - klar!!! Aber wenn der Vater sagt „Der bekommt jetzt eine Woche lang Buttercremeeinläufe“, dann sage ich bestimmt nicht ja, weil er das jetzt gerade will!
Klar, Du kannst ja sagen, was
Du möchtest, doch es hängt von seinem Wohlwollen ab, von dem
wie er gerade drauf ist oder was schlichtweg er als richtig
ansieht, ob auch mal Deine Wünsche und Vorstellungen
berücksichtig werden. Wie würdest Du Dich fühlen?
Hmmm. Wenn er gute Argumente hat, warum das NICHT gut für das Kind wäre, müßte ich wohl oder übel nachgeben. Und wenn er die nicht hat, würde ich ihm soweit zutrauen, dass er das alles nochmal überdenkt, wenn ihm selbst kein Argument einfällt. Wenn mir kein Argument für meine Entscheidung einfällt, dann denke ich auch nochmal drüber nach!
Du hast mal geschrieben es sei ein sehr guter Bekannter und
dann ein doch wieder nicht so guter Bekannter. Wenn ich mal
von seiner Dir unbekannten Adresse absehe, wie gut hast Du ihn
denn gekannt? Ich denke, wenn man ein Kind zusammen hat, dann
stehen einfach auch Auseinandersetzungen an. Manch ein Mensch
hat es nicht gelernt sich auseinander zu setzen, ist ihm zu
stressig, hat Angst als Opfer aus der Situation immer
rauszukommen… Kann es sein, dass Du deshalb alles an Dich
reißen möchtest, weil Du echte Konfrontationen scheust?
Nochmal: Ich möchte nicht alles an mich reißen. Ich möchte, dass er sich kümmert und dass er für den Kleinen da ist. Und ja - ich möchte ihn gerne in alles mit einbeziehen. Nur ist das schwierig, weil:
- er kein Interesse zeigt (wohlgemerkt für das Kind, nicht für den Namen)
- er noch gar nicht so sagen kann, wie oft er das Kind überhaupt sehen kann/will
- er zeigt, dass er das Kind wohl nciht vollständig akzeptieren könnte (siehe Name, halbdeutsch sein)
- er nun mal ganz woanders wohnt und ein gemeinsames Sorgerecht in solchen Fällen fast nicht möglich ist. Und auch nicht sonderlich sinnvoll
- er jetzt gezeigt hat, dass ihm dieses Kind auf gut deutsch am A… vorbeigeht(außer natürlich als reiner Türke, dann wäre es wohl was anderes)
Auf welche Bitte hast Du Rücksicht genommen? Dass das Kind
auch einen türkischen Namen hat? Nun, ist es nicht
selbstverständlich, dass auch das andere Elternteil hier
mitreden darf?
Nicht zwangsläufig. Das Recht (von staatlicher Seite) habe ich! Und das finde ich okay, wenn er nur seinen Samen spendet, ICH diejenige bin, die mein Leben umkrempelt und sich um das Kind sorgt - für IHN alles bleibt wie es ist - er ein bißchen was zaheln muß, wenn er Kontakt will (was meiner Meinung nach legitim ist, denn ich habe auch die bisherigen Schulden) und ansonsten mal vorbeikommt, wenn er Bock hat. Und die 150 Euro - auf die kann ich scheißen, darum geht es mir nicht. Ich kann nichts dafür, dass der Staat da hinterher ist. Mir ist das egal.
Er kann das auch ruhig mal nett finden, dass ich mich anders verhalte als er, der alles deutsche verteufelt. Denn ich tue das mit dem türkischen nicht - deshalb der Name, deshalb seine Freiheiten, dass er alles mit dem Kleinen machen darf.
Und hast Du ihn damit nicht auch erpresst,
sprich gesagt unter welchen Umständen er den Namen sagen darf
bzw. nicht sagen darf, und was daraus folgen würde, wenn er
sich nicht daran halten will?
Wie schon oben beschrieben: Was dem Kind offensichtlich und nachweislich schadet und wehtut, das weiß ich zu verhindern. Punkt. Und ich habe mir das nicht einfach gemacht. Aber das Kind ist mir wichtiger als sein Wille. Wie gesagt - hätte ich einmal das Gefühl gehabt, er würde das Kind auch lieben können und wäre da - dann hätte man da so vieles gemeinschaftlich machen können. Aber wie gesagt - hätte ich nciht ständig um Kontakt und Gespräche gebettelt, wäre da nichts zustande gekommen.
Ich kann gut verstehen, dass ein Mensch, gleich ob Mann oder
Frau, dann darauf verzichtet, überhaupt was vorzuschlagen,
wozu denn auch?! Wozu würdest Du Dir denn dann wirklich
überhaupt im umgekehrten Fall gebraucht vorkommen? Zum Zahlen,
ja.
Hört endlich auf mit diesen Scheißklischees!!! Das Geld ist mir latte und ich will, dass diese Unterstellungen ein für alle Mal aufhören!!!
Und dafür, dass ich dann zahle, habe ich einen Sohn, den ich sehen darf und trotzdem mein bisheriges Leben noch weiterführen darf und diese ganze Verantwortung nicht trage!
Und dann könntest Du vielleicht auch noch denken, Du bist
nur zum Pampern der Entscheidungen von ihm auf der Welt. Du
darfst Dir entweder anhören wie schlecht, falsch oder
beschissen Deine Vorschläge hinsichtlich Kindererziehung sind
oder sollst ihn dafür bewundern, anhimmeln und loben wie toll
seine sind, wenn ihr mal nicht einer Meinung seid. Und das
stelle ich mir bei Euch öfter vor, nicht weil es so sein
müßte, sondern weil Du gerne Machtkonflikte heraufbeschwörst.
Komm - also bitte. Woher ersiehst Du das denn? Ich muß doch gar keine Machtkonflikte heraufbeschwören - denn ich habe nun mal das Recht zu entscheiden. Dadurch, dass er es tut findet das doch alles statt. Aber es scheint ja für Dich das normalste der Welt zu sein, dass der Vater die „Hälfte deutsch“ an seinem Sohn verleugnet. Sowas müßte ich mal machen, Ihr würdet mich hier in der Luft zerreißen!
Ich kann nicht beurteilen wieoft er sein Kind sehen mag oder
letztendlich sehen wird.
Nun gut. Ich schon. Denn er hat es gesagt. Also? oder glaubst Du mir das nicht?
Ich finde nur, dass durch Konflikte
mit der Mutter sich das nicht gerade verbessert.
Das stimmt. Nur werde ich ihm nicht alle Wünsche erfüllen, damit er für seinen Sohn da ist! Das ist Erpressung!
Nunja,
außerdem wohnt er ja auch eine Ecke wohl weg. Dh. wenn so
stünde mal im Raum ob Du näher zu ihm hin ziehst oder er näher
zu Dir.
Er war während meiner Schwangerschaft auf Jobsuche. Er hätte auch in Berlin schauen können. Ich habe ihm das vorgeschlagen. Ich habe ihm auch gesagt, dass er hier ein Bett hat - immer wenn er kommt.
Nur für mich wäre es aus verschiedenen Gründen schwierig in Frankfurt. Hauptsächlich, wenn ich wieder arbeite. Und auch sonst bin ich hier gerade erst wieder in eine neue Wohnung gezogen. Und sowieso: Ihm liegt ja nicht sonderlich viel daran, seinen Sohn auch in seiner Nähe zu wissen. Wahrscheinlich hätte er dann auch Angst, dass er was aufgeben müßte…
Also, wenn Du auch von einem Unfall sprichst bei der
Schwangerschaft, so spielt halt die Entfernung auch eine
Rolle. Natürlich könnte er dennoch alle zwei Wochen kommen.
Lass’ es auf Dich zukommen.
Wieso soll ich das Gegenteil von Sachen annehmen, die er gesagt hat? Und ja, bisher lasse ich auch fast alles auf mich zukommen. Nur diese Sache nicht, weil ich die ganz ganz krass finde und die sehr gut zeigt, was dieser Typ will: Einen türkischen Sohn. Alles andere wird unter den Tisch gekehrt. Und da das jetzt so offensiv zu merken ist, gehe ich eben schon jetzt dagegen vor.
Bei einem Kind müsse jeder Abstriche machen… Was sind Deine?
Ähem - das muß ich Dir jetzt nicht alles aufzählen, oder? Du weißt schon so ungefähr, was eine alleinerziehende Mutter so macht - auch was für Abstriche???
Bekommt er alles was er gerne hätte? Denke nicht. Außerdem hat
er ja anfänglich auch gesagt, Du sollst machen wie Du willst.
Was er anschließend ja dann revidiert hat.
Dass er das Erziehungsrecht für sich mit in Anspruch nimmt,
kam ja erst später. Und wohl deshalb weil gleich ein
Machtkonflikt über den Namen entstanden ist.
Nein. Sofort als ich sagte, dass es ein Junge ist. Da ging es um den Namen noch nicht. Und auch vorher gar nicht. ER fing dann an mit Forderungen wegen des Namens - als ich mir erstmal um die „wichtigeren“ Sachen Gedanken gemacht habe und ihm auch gesagt habe, dass es vielleicht existenziellere Dinge gibt, über die man diskutieren und sich einigen sollte.
Ich kann ja
verstehen, dass Du dem Kind einen Namen geben magst, der Dir
gefällt. Das ist vollkommen klar. Doch auch der Kindsvater hat
hier ein Recht, finde ich. Du bezeichnetest es als
Zugeständnis. Ich weiß nicht ob es so gemeint war, doch es kam
für mich so als gnadenvoller Akt vor, dass Du das erlaubst,
dass der Junge auch einen türkischen Namen bekommt. Und da
fühlte ich mich sehr unwohl.
Nein. ich tue das auch, wenn der Vater sich jetzt wirklich ganz raushält. Aber für den Kleinen. Und wie gesagt - wenn er irgendwas tun würde und sich interessieren würde und irgendwie rüberbringen würde, dass ihn das Kind auch was angeht. Dann wäre die Sache doch anders! Aber wenn der sich seit der Schwangerschaft nicht einmal meldet, ich dem ständig hinterherjuckeln muß und er noch NICHTS gemacht hat oder sich mal informiert hat oder irgendwas - warum soll er dann das gleiche Recht haben? Nee, sorry! Ich bin für den Kleinen da. Er bisher noch null. Da hat (sorry) noch eher meine Mutter oder meine Schwester das Recht mituzentscheiden, denn die haben Interesse und fragen auch mal wie es mir und dem Kleinen geht. Ist jetzt überzogen - aber gebracht hat der Typ bisher noch nichts. Da ist dieses „Zugeständnis“ noch jede Menge mehr.
Klar, die meiste Zeit wird das Kind bei Dir sein und somit
solltest Du es auch am besten kennen. Ob das Kind nun gerne
Milch trinkt oder Linkshänder wird, ob er beim draußen spielen
sich leicht erkältet oder einfach ein sehr ernstes Kind
wird… diese Dinge werden Dir als erstes wohl auffallen und
es ist an Dir entsprechend darauf einzugehen, z.B. dann dem
Kindsvater zu sagen, dass es auch noch einen Schal braucht,
wenn es draußen gar nicht mehr so kalt ist. Oder wenn das Kind
eine Milchunverträglichkeit haben sollte, dass auch der Vater
für Alternativen sorgt. Klar, sowas ist doch
selbstverständlich. Und so gesehen wird vieles so laufen wie
Du es willst bzw. wie es für das Kind richtig ist. Es wird
jedoch aber auch andere Dinge geben. Was wenn Du möchtest,
dass der Kleine ins Ballett geht und der Vater möchte, dass er
Fußball spielt?
Da läßt man doch am besten den Kleinen entscheiden, oder?
Wäre es da nicht angesagt, den Sohn
entscheiden zu lassen und wenn er es nicht weiß, beide Sachen
ausprobieren zu lassen und dann entscheiden zu lassen?
Na klar! Habe ich einmal gesagt, ich wolle mein Kind nicht selbst entshceiden lassen???
Das
greift nun nicht wirklich, da es sich um fiktive Beispiele
handelt. Doch das was Du schreibst und wie Du es schreibst,
läßt mich nun mal denken, dass gleich wie der Kindsvater drauf
ist, Du ihn somit eher vertreibst bzw. so Probleme in Form von
z.B. Machtkonflikten vorprogrammiert sind.
Okay - ich kann Dir das wohl nciht ausreden, dass Du mich als machtgeilen Menschen siehst. Wäre ich das, hätte ich da noch mehr Möglichkeiten, z.B. wegen Unterhalt etc - aber da weiß ich, dass es das Wohl des Kindes nicht beeinträchtigt. Genauso wenn er so oft kommt wie er will - gerne!!!
Ja, was ist wenn er es nicht akzeptieren kann, dann soll er
vom Sohn ganz weg bleiben?
Das sage ich nicht, aber dann haben wir halt ein großes Problem, ja!!!
Wie ist es denn mit Deinem
Verständnis für seine Kultur, sein Denken… das Kind ist noch
gar nicht auf der Welt und schon wird bestimmt wie er gerufen
werden muss.
Das bestimmen wir beide! Ich erster Name, er zweiter! Nur soll er sich dem anderen Namen nicht verweigern. Ich glaube inzwischen einfach, Du checkst das immer noch nicht und man muß Dir das gaaaaaanz langsam erklären. Denn Du schreibst hier immer Sachen, die ja gar nicht stimmen!
Lass’ doch den Vater mal wie er meint. Das kann
sich doch auch wieder ändern. Wie ich geschrieben hatte,
könnte ich mir vorstellen, dass es für den Kindsvater auch
nicht einfach ist, wenn er sieht, dass seine Nachkommen immer
deutscher werden (was auch immer das heißen mag) und dass sich
nicht nur bei sondern auch durch ihn schon Türkisches verloren
hat und weiterhin verlieren wird, von Generation zu
Generation.
Entschuldige bitte - wenn er nicht möchte, dass seine türkischen Gene sich mit deutschen mischen, dann soll er nicht mit deutschen Frauen schlafen. Wenn irgendein Deutscher so einen Spruch wie Deinen hier losgelassen hätte - weißt Du, was dann hier los wäre? Man würde ihn als Nazi verschreien, das kannst Du mir glauben. Also denke bitte einmal genau nach.
Vielleicht macht ihm das auch zu schaffen und
vielleicht ist ihm deshalb ein türkischer Name wichtig.
Ja, und der JUNGE BEKOMMT DOCH AUCH EINEN! Geht das jetzt endlich mal in Deinen Kopf rein? Du hast immer noch einen total falschen Ausgangspunkt!
Und
wenn Du daran noch Forderungen knüpfst, ob, wann, wieoft er
seinen Wunschnamen sagen kann, da ist doch klar, dass er sich
dagegen wehrt.
Er darf den Wunschnamen so oft sagen, wie er will!!! Er soll sich nur dem deutschen nicht verweigern!!! Zum letzten Mal sage ich das jetzt - entweder verstehst Du das jetzt oder nicht.
Und verstehe auch mal weshalb für ihn der Name so wichtig ist,
konfrontiere ihn damit, vielleicht wird ihm dann auch manches
klar-er. Und im Laufe der Zeit wird sich das mit dem Namen
schon in eine Lösung einpendeln, die auch okay für den Sohn
ist.
So rigoros wie der drauf ist, glaube ich das nicht. Und das ihm das mit dem Namen wichtig ist, ist ja auch okay. Aber es darf ihm nciht wichtiger sein als das Kind.
Ja, das ist hochgradig frustrierend. Wir kennen ja ihn und
seinen Charakter nicht. Und niemand weiß hier was Euch sonst
aneinander gebunden hat, was Euch miteinander verbindet. Nun
ist eine neue Situation geschaffen, denn Ihr beide werdet
immer durch den Sohn auf gewisse Weise miteinander verbunden
sein. Vielleicht braucht er auch mal Zeit um sich an den
Gedanken zu gewöhnen, vielleicht weiß er selbst noch gar nicht
wie er mit der Situation umgehen kann / soll. Das entschuldigt
natürlich nicht sein scheinbar gleichgültiges,
desinteressierte Verhalten. Du mußt ja wissen, was Euch die
Jahre über verbunden hat. Und wenn es z.B. nur eine Sauftour
war, dann will oder kann er vielleicht auch gar keine größeren
Bindungen hier eingehen. Kläre einfach selbst für Dich die
Qualität Eures Kontaktes.
Es geht nicht um Bindungen zu mir, sondern um Bindungen zum Kind. Ich habe mich immer gut mit ihm verstanden - wenn auch eher oberflächlich. Und Zeit hatte er jetzt - 7 Monate. Und immer noch kein Mal gemeldet. Soll ich ihm noch länger Zeit geben, sich daran zu gewöhnen? Bis der Junge 18 wird? Ich werde auch ins kalte Wasser geworfen und mache das beste draus. Aber er ist halt jemand, der lieber jammert - und das weiß ich ganz bestimmt von ihm…
Er will sich nicht kümmern? ER wollte zahlen, er schrieb was
vom Kinderwagen… er ist zu Dir gekommen… Wie gesagt, ich
weiß nicht was für ein Mensch er ist und wie er zu Dir und zu
seinem Kind steht, doch dass er nichts tut, stimmt nicht. Er
macht vielleicht nicht das in dem Maß wie Du es möchtest, doch
er hat schon was getan. Du schreibst ihm nichts vor? Was ist
es denn dann? Entweder oder! Und Du nennst das als
Wahlmöglichkeit.
Entschuldige, jemand dem irgendwas daran liegt, dass er Vater wird müßte überhaupt nicht lange darüber nachdenken! Und dass er Sachen erzählt und versprochen hat? Yo, von Anfang an. Aber das zählt nicht, denn es ist nie was passiert. Auch vor dem Namensstreit nicht.
Dreh’ mal den Spieß um, wie würdest Du Dich
in selbiger Situation fühlen? Ich verstehe und würde
sicherlich ähnlich empfinden, wenn ein Kindsvater sich
scheinbar nur für den Namen interessiert. Doch ist dem
wirklich so? Ich weiß es nicht. Du meintest mal, Du hättest
ihm gesagt, dass er sich nicht kümmern würde, dass er sich
nicht mal dafür interessiere, wie es der werdenden Mutter und
dem Kind ginge. Du schriebst auch, dass er gemeint habe, er
würde sich sehr wohl dafür interessieren. Lügt er nun oder
kommt sein Interesse bei Dir nur nicht an?
Entschuldige - wenn jemand nicht einmal etwas fragt, ist es eine glatte Lüge, wenn er sagt, er hätte Interesse - ja!!! Denn er hat sich nicht einmal gemeldet! Wo siehst Du da Interesse? Ich bin gespannt…
Was meint er denn,
wie er sein Interesse äußert? Die Frage hatte ich schon mal
gestellt und keine Antwort erhalten.
Konnte er nichts zu sagen. Er hätte sich Gedanken gemacht - aha. Die wußte er dann aber auch nicht mehr so richtig, außer die zum Namen…
Witzig. Und wer gibt dem Kind den Namen? Du doch!
Nein, wir BEIDE! Lies halt einmal die vorherigen Postings!
Er solol sich nur nicht dem deutschen Namen, der
nun mal der Rufname ist verweigern. Und das tut er.
Lass’ das Kind erstmal zur Welt kommen, werde lockerer und ich
denke, auch der Kindsvater wird wieder loslassen können und
das Kind sowohl als auch rufen.
Okay - wenn Dir jetzt dann keine Argumente für den Vater mehr einfallen - dann soll ICH locker bleiben?
Meinst Du nicht, dass Du hier sehr generalisierst? Was ist
ALLES das er hier untergraben soll? Er würde ja dennoch zahlen
wollen, das Kind sehen wollen, sich um das Kind kümmern
wollen…
Nein, stimmt nicht. Das Kind sehen und sich darum kümmern ja wohl eher nicht… Zahlen muß er halt. Ist nicht meine Idee.
Das ist für mich eine doofe Aussage. Wenn der Sohn als
Deutscher nichts wert wäre, so ist der Junge immer noch ein
Teil von ihm und somit zur Hälfte deutsch, und wenn Deutsch
nichts wert ist, wieso ist er dann in Deutschland und wieso
verhält er sich dann „deutsch“ aus Deiner Sicht?
Keine Ahnung?!
Solche Aussagen habe ich schon öfter gehört, also das ist
nichts Spezielles von ihm.
Ich denke solche Sätze sind
teils unreflektiert übernommen. Warum ist er denn in
Deutschland?
Weil es für ihn angenehmer ist wegen job und so.
Hätte die Türkei ihm das alles geboten was er
hier auch hat, so wäre er kaum hier, sondern dort geblieben.
Er hat dort nie gewohnt, er ist hier geboren.
Mag sein, dass er dafür hier auf manches widerum verzichten
muss, doch jeder Mensch wählt das kleinere Übel in der Regel.
Und die Bereiche in denen die verschiedenen Kulturen
aufeinander prallen und wo man die andere Kultur nicht
verstehen kann oder der eigenen zugegen läuft, wird dann wohl
pauschalisierend als „schlecht“ abgetan.
Er kennt aber die deutsche Kultur inzwischen.
So freizügig wie
manche Mädchen hier rumlaufen, mag einen konventionell
denkenden Türken eher schockieren und da mag schnell der
Gedanke an „Nutte“ da sein, auch wenn dem gar nicht so ist.
Wie gesagt, er ist hier geboren. Wenn er sich daran immer noch nicht gewöhnen könnte…
Ich hatte mal eine Klassenkameradin, die von ihrer Schwester
jeden Tag zur Schule gebracht wurde und wieder abgeholt wurde.
Nur unter dieser Voraussetzung überhaupt durfte sie die Schule
besuchen, und das war eh schon was Tolles angeblich. Sie
erzählte von einer Freundin deren Eltern mit ihrem Freund
nicht einverstanden waren. Daraufhin wurde die Freundin als
Hure aus dem Haus geworfen und entsprechend geächtet. Ich
denke, in so Aussagen, wie dass der Junge sonst nichts wert
sei, stecken halt diese Sachen mit drin, deren Kultur, die
dann stellenweise unsere nicht verstehen will / kann und auch
nicht annehmen möchte. Doch da er hier lebt und sich ein Stück
auch angepaßt haben dürfte, ist wohl nicht alles so schlecht.
Vielleicht wäre ein Forum für Eltern unterschiedlicher
Kulturen doch eine gute Idee? 
Ich merke nur, dass er sich äußerlich angepaßt hat und jetzt in so einer Situation aber mit solchen Sprüchen kommt. Und das macht mir auch Angst. Und ich hab mich jetzt genaug um ihn bemüht. Dann muß er wohl seinen Atsch auch mal erheben.
Wenn er nun den Sohn nicht mal in Kombination beider Namen
ansprechen möchte, so hat sich doch das auch erst entwickelt.
Anfänglich war er doch noch gar nicht so stur drauf, oder?
Er hat gesagt, dass er den Sohn nur beim türkischen Namen nennen wolle. Daraufhin hab ich gesagt, dass ich da grundsätzlich nichts dagegen habe aber mich erstmal erkundigen möchte, ob das problematisch für das Kind werden kann.
Du
siehst leider nicht, dass Du ihn auf Deine Weise genauso zu
epressen versuchst. Von daher noch mal möchte ich Dir eine
Beratungsstelle, einen Mediator, ein paar Therapiestunden nahe
legen.
Nochmal - brauche ich nicht. Was offensichtlich dem Kind schadet wird nicht gemacht - basta. Wenn das für Dich Erpressung ist, bitte. Und ich habe bereits mit der Psychologin von Pro Familia gesprochen und mit dem Jugendamt. Die haben das irgendwie ganz anders gesehen als Du…
Soweit? Wie weit? Das hört ja schon am Anfang beim Namen auf.
Wie empfindet er das? Was bedeutet der Name für ihn? Ich
könnte mir vorstellen, dass er das Gefühl hat, das Türkische
verleugnen zu sollen im Kind bzw. er weiß und erlebt, wie nun
immer mehr Deutsches das Kind annehmen wird und Türkisches
verlieren wird. Versuche doch bitte auch mal das zu sehen und
dass dieser Prozess möglicherweise schmerzhaft für ihn ist und
auch etwas Zeit braucht.
Soweit heißt, dass er seinem Sohn alles zeigen und beibringen darf, was türkisch ist! Und der kann sich irgendwann mal ensctheiden, ob er vielleicht Moslem werden will etc… Das finde ich okay! Was denn noch??? Und dadurch dass ich Deutsche bin und er Türke vermischt sich das nun mal. Und das seine türkische Kultut nun mal hier in Deutschland verschwimmt ist doch normal! Als ich in Spanien gewohnt habe, habe ich erhlich gesagt auch nicht gemeckert, dass mir meine deutsche Kultur zu sehr verloren geht. Und er ist außerdem hier geboren.
Wenn Du locker läßt, wird er es wohl
auch wieder tun (können). Lass’ ihn das Kind rufen wie er mag
und Du kannst ja beide Namen verwenden.
Ja, klar! Nö - wieso? Nur, weil er das gerade so will? Und dann darf der ihn mal Ufuk nennen und mal Mehmet oder was? Kommt nicht in Frage - auch er muß sich an gewisse Regeln halten.
Ich denke schon, dass
er im Laufe der Zeit durchaus sich dann auch für beide Namen
erwärmen können wird. Und irgendwann wird der Sohn vielleicht
auch sagen, wie er denn gerufen werden möchte.
Schön, dass Du das denkst. Aber nach seinen radikalen Mails ist das sehr unwahrscheinlich.
Wer unterstellt hier wem was? Okay, Du hast nicht nein gesagt,
doch Du hast bestimmen wollen, wie den Bedingungen sind unter
denen der Junge den Namen bekommt. Wie würde Dir das umgekehrt
passen?
Ach ja? Welche Bedingungen sind das denn, die ich gestellt habe, damit der Junge den Namen bekommt? Dass der andere Name auch noch existiert. Der, den ich dann halt ausgesucht habe.
Das tust Du nicht minder.
Wie gesagt - ich hab das nicht nötig. Ich versuche nur zu vermeiden, was dem Kind nicht gut tut.
Frau orientiert sich aber bewußt oder unbewußt an dem wie sie
ihren Vater erlebte, so das nicht - sofern nötig -
aufgearbeitet wurde. Du hast mal geschrieben, Du könntest ihn
Dir als Vater vorstellen. Was hätte ihn denn da als Vater
ausgezeichnet? Und was hat Euch die 10 Jahre über miteinander
verbunden?
Nun, ich hielt ihn bisher für vernünftig und lieb. Und interessiert. Nicht so aggressiv wie jetzt und auch nicht so auf seinen Stolz versessen.
Klar, so wie Du es hier nun so schreibst, kann kaum jemand da
was dagegen haben. Doch wie kam es dazu, dass er alles
mitentscheiden wollte. Das war nicht von Anfang an so.
Als ich ihm sagte, dass es ein Junge wird.
Und was
hast Du dazu beigetragen? Das wäre mal interessant zu
ergründen.: Ob er nun im Grunde sowieso keine innigere Bindung
zum Kind aufbauen wollte / könnte, vermag ich nicht zu sagen,
doch dass Du auch Deinen Teil zum Misslingen beiträgst. Siehe
Machtspiele, Erpressungsversuche…
Was habe ich wozu beigetragen? Ich habe ihn jedes Mal nach dem Arztbesuch angerufen, habe ständig zwischendurch angerufen - emails geschrieben. Von ihm kam da gar nichts. Und ich mußte ständig fragen, ob wir uns nciht mal treffen und reden können. Da hab ich ihn schon sehr überreden müssen!
Momentchen… wie soll denn bitte die Verantwortung aussehen?
An was soll er denn bitte Interesse entwickeln können, was er
nicht fühlt so wie Du. Das mag nun nicht schön sein, doch so
mag es einigen Männern erstmal gehen. Doch auch in Folge, wie
soll er eine Beziehung zu einem Kind aufbauen wollen oder gar
können, wenn er kein Mitspracherecht im Grunde hat? Stell’ Dir
vor, Du finanzierst einen Urlaub,
HALLO!!! Du tust ja so, als müsse er das Kind alleine finanzieren. Der Vergleich hinkt ja mal so was! Ich hab bisher tausende von Euro da reingesteckt und es wird mich auch viel mehr kosten als seine 150 Euro im Monat!
doch der Partner bestimmt
wohin es geht, in welche Lokale ihr geht, was ihr gemeinsam
unternehmt… Du darfst zwar auch Vorschläge machen, doch es
wird gemacht was der Partner will. Wieso solltest Du dann
zahlen wollen bzw. den Urlaub überhaupt machen wollen?
Dann überleg mal - wie ist es denn, wenn der andere ungefähr ein fünftel des Urlaubs mitbezahlt - man selbst die ganze Zeit die Bude saubermacht und der Partner seinen Spaß haben kann wie er will. Dafür darf er dann aber uach entscheiden, wie Du die Bude saubermachst. Na??? Paßt das nciht besser?
Du hast
von vorneweg schon bestimmen wollen wie er sich zu kümmern
hat.
Ach ja, und wie???
immerhin ist er gekommen wenn Du es wolltest. Das mag nicht
viel sein, aber es ist mehr als nichts.
Und dafür soll ich dankbar sein? Dass er sch mit mir darüber unterhält? Ach komm. Und das mit der Namensgebung aber ist eine Selbstverständlichkeit - verschrobene Sichtweise…
Und er hatte sich zu
manchem bereit erklärt.
Was er nie getan hat - auch vor dem Streit nicht!
Vielleicht lief es auch nicht so wie
Du es wolltest, dass er von sich aus Dir das anbietet… doch
er sagte auch nicht nein. Lass’ Deine Wunschvorstellungen los
so wie er sein sollte und lernen ihn als Kindsvater so zu
nehmen wie er ist, was er Dir und dem Kind geben kann.
Bisher konnte er nichts geben, nur fordern. und Wunschvorstellungen habe ich schon lange nicht mehr - außer vielleicht, dass er mich nicht weiterhin so unter Druck setzt. Und nicht leugnet, dass ich Deutsche bin. Denn sowas tut dann acuh weh. Und nciht leugnet, dass das Kind ein halber Deutscher ist. Denn das tut vielleciht irgendwann dem Kind weh.
Mag sein, dass es auch Stolz ist. Doch vermutlich stecken noch
andere Gründe dahinter. Und vielleicht beginnt das Kind für
ihn auch mit dem Namen erst. Versuche ihn und seine Kultur,
seine Denkweise besser zu verstehen. Unterhalte Dich auch mal
mit seiner Schwester oder anderen Menschen aus der Türkei
kommend.
Warum? Ich war da schon sehr oft, auch mit ihm zusammen. Es hat auch ncihts mit Türkei zu tun. Bei nem Franzosen, Spanier, Kroaten, Schweden wäre das genauso. Ich kenne seine Kultur und verstehe sie. Wahrscheinlich besser als er selbst! Ich war auch 1 Jahr lang mit einem Türken zusammen. So what?
Nee, nur Neurose.
Du hast um Meinungen gebeten und ich
habe davon eine abgegeben. Sie passt Dir nicht und nun ist
mein Ruminterpretieren peinlich? Auch gut. Doch dann frage
bitte nicht bzw. schreibe nicht, dass Du Antwort von mir haben
möchtest.
Mir gefällt einfach nciht, wenn man ständig Sachen schreibt, die nicht stimmen. Z.B: ich wäre gegen einen türkischen Namen etc… Stänsig muß ich das revidieren. ich glaube langsam, Du willst mir was einreden. Das paßt mir nicht, ja.
Naja, Jugendamt weiß auch nicht immer alles und hat Zeit sich
beide Seiten anzuhören. Da sitzen auch nur Menschen.
Okay - entspricht natürlich nciht Deiner Ansicht - also schlecht, oder? Ich war sehr lange dort, das kannst Du mir glauben…
Und was
soll bitte heißen, dass Du auf keinen Fall drauf eingehen
sollst? Worauf auf keinen Fall? Auf den zweiten Namen? Dachte
der ist beschlossene Sache. Verstehe nicht. Tja, dass er das
Kind mit einer dritten Person sehen darf, mag bei manchen
Menschen sicherlich seine Berechtigung haben. Wie das bei dem
Kindsvater hier ist, ob er seinen Sohn beispielsweise
entführen würde, weiß ich nicht. Ich kann mir nur vorstellen,
dass je weniger ihr einem gemeinsamen Nenner findet, umso
weniger könnte er sich überhaupt interessieren für’s Kind oder
umso mehr könnte der Gedanke in ihm wachsen, dass das Kind als
Türke in der Türkei aufwachsen soll. Von daher bitte ich Dich
nochmal in Deinem eigenen Interesse und vor allem auch im
Interesse des Kindes, besucht mal gemeinsam eine
Beratungsstelle.
Ich soll ihm seinen Willen geben, damit er nicht vielleicht irgendwann das Kind entführt? Ja, geht’s denn noch?
Ciao.
M.
Ciao,
Romana