Problem mit Lastschriftverfahren

Hallo ExpertInnen,

ich erwerbe mehrmals wöchentlich einen Onlinefahrschein bei der Bahn
und habe als Zahlungsvariante das Lastschriftverfahren gewählt.
Neulich ist für kurze Zeit (wenige Tage) mein Konto nicht gedeckt
gewesen (bin Student :frowning: ). Das hatte zur Folge, dass drei Buchungen
fehl geschlagen sind - also der Einzug der Bahn wieder rückgängig
gemacht wurde. Als mir die Bank dies mitteilte sorgte ich umgehend
für die Deckung des Kontos und teilte der Bahn mit, dass die Buchung
nun von statten gehen könne. Mit dem Ergebnis, dass ein viel zu hoher
Betrag abgebucht wurde. Ich habe alle Kontoauszüge gecheckt und bin
mir dessen wirklich sicher. (Es wurden so 3 Fahrscheine quasi doppelt
gezahlt). Die von der Bahn sehen das anders. Aber ich habe ja über
alle Buchungen seperat Nachricht von der Bank bekommen und zusätzlich
eben die Auszüge. Wie sollte ich nun verfahren, kann ich die Buchung
irgendwie rückgängig machen?
Danke für eure Hilfe.

Gruß
Michael

hallo,
das zuviel abgebuchte geld kannst du innerhalb von 6 wochen von der bank zurückbuchen lassen
gruss

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Hallo,

Wie sollte ich nun verfahren, kann ich die
Buchung
irgendwie rückgängig machen?

und hier die Korrektur zu meinem Vorredner: Die Rückgabe von Lastschriften ist nicht bis sechs Wochen nach Buchung, sondern bis sechs Wochen nach dem auf die Abbuchung folgenden Rechnungsabschluß möglich. Für die Rückgabe reicht ein schriftlicher Auftrag an das Kreditinstitut.

Aber: Die Rückbuchung als solche löst ja Dein Problem nicht. Die Bahn wird weiterhin der Ansicht sein, daß die Buchung zu recht erfolgte und die Forderung weiter eintreiben wollen. Die Folge wird sein, daß sich der eingeforderte Betrag immer weiter erhöht und der Streß immer größer wird.

Insofern sollte das Mittel der Wahl die nochmalige Kontaktaufnahme mit der Bahn sein, um zu klären, wo die unterschiedliche Auffassung über die Sachlage ihre Ursache hat, um diese dann auszuräumen.

Gruß,
Christian

hallo,
da möchte ich aber ´´mäuschen spielen´´,wenn du vorschlägst,mit der behörde DB zu verhandeln—das wird interessant und kostet viel zeit.
gruss

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Hallo,

da möchte ich aber ´´mäuschen spielen´´,wenn du
vorschlägst,mit der behörde DB zu verhandeln—das wird
interessant und kostet viel zeit.

hm, Du gehst davon aus, daß man nicht mit der Bahn verhandeln kann, bist aber der Ansicht, daß es irgendetwas positives zum Ausgang der Angelegenheit beiträgt, wenn der Kollege die Latschrift einfach zurückgibt. Das erscheint mir ein klitzekleinesbißchen schizophren zu sein. Die Lastschriftrückgabe setzt einen Prozeß in Gang, der im Zweifel mit einem gerichtlichen Mahnbescheid noch nicht beendet sein wird. Sollte am Standpunkt der Bahn nur irgendetwas dran sein, wird es mit dieser Methode mit hoher Wahrscheinlickeit auf jeden teurer für den Kunden.

Gruß,
Christian

Hallo Michael,

hast Du mal dran gedacht, dass die Mehrkosten eventuell die auf Dich umgelegten Kosten der Bahn sind, die durch die Rückgabe der Lastschriften verursacht wurden und die natürlich von Dir zu tragen sind? Denn jede nicht eingelöste Lastschrift stellt die Bank ja in Rechnung, was dann die Bahn widerum Dir in Rechnung stellt, ausserdem könnten auch noch sowas wie Mahnkosten dazu gekommen sein. Musst Du vielleicht mal gucken in die AGB?

Grüsse

Icequeen