Problem mit PC-Direktverbindung

Ich habe zwei PC’s (1 mit Windows 98 und einer mit Windows 95). Die beiden habe ich mit einem parallelen Nullmodemkabel verbunden und möchte vom 95er auf den 98er zugreifen. Dazu habe ich auf beiden PC’s die betriebssystemeigene PC-Direktverbindung (unter Zubehör) aktiviert. Nach anfänglichen Problemen mit Protokollen kam ich dann soweit, daß ich zwar eine Verbindung herstellen kann, aber der 95er PC findet die Ordner auf dem 98er PC nicht. Ich habe das LW C: für Lese- und Schreibzugriff freigegeben. Die Ordner darunter haben alle den Status „nicht freigegeben“. Warum findet der 95er nicht zumindest das Root-Dir von LW C: des 98er’s? Gibts eine andere Möglichkeit, um alle LW und Ordner generell freizugeben? Mache ich irgendwas falsch???

Vielen Dank für jede Hilfe
Ewald

vergiß es
Das haben schon andere versucht und sind kläglich gescheitert (warum auch immer). Is mir selbst ein Rätsel. Ich hab’s sogar mal zwischen zwei Win98-Rechnern versucht. Gar nix ging .-( Aber EINMAL hatt ich’s gschafft!!! Von nem Win98- auf nen Win95 zugegriffen!! Warum’s plötzlich ging, weiß ich allerdings bis heut net. Jemand anderer vielleicht?

Tschüß

Michael

Hallo Ewald
wie hiess das noch in dem Lied: das find ich Sch…, so richtig Sch…
Ich habs einmal geschafft, man muss NetBEUI als Protokoll installieren.
Viel besser geht es mit pcanywhere von Symantec, schönes Programm, 30 Tage Testversion gibt es hier
http://shop.symantec.com/cgi-bin/trialware/Core/Core…

Gruss
Rainer

Für alle, die das Problem auch haben: Ich habe eine interessante Alternative gefunden:

Quote
Jeder, der schon einmal versucht hat eine PC-Direktverbindung mittels Parallelkabel
zwischen zwei Windows 95/98 - PC’s herzustellen weiß sicher, daß dieses Vorhaben
schnell zum Alptraum werden kann. Das DFÜ-Netzwerk will installiert werden, man muß
sich mit der Konfiguration eines Netzwerkclients und Protokollbindungen herumschlagen.
Der reinste Overkill, wenn man nur schnell einige Dateien austauschen will ohne
Diskjockey spielen zu müssen.

Deshalb sind die vom guten alten DOS 6.22 her bekannten Tools InterSvr und InterLnk
eigentlich völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten, bieten sie doch eine wesentlich
einfachere Möglichkeit der PC-Direktverbindung. Übrigens braucht man jetzt nicht die
alten DOS-Disketten wieder herauskramen, die beiden benötigten Programme
intersvr.exe und interlnk.exe befinden sich bei einer Update-Version von Windows 95
auf der CD im Verzeichnis \OTHER\OLDMSDOS. Besitzer von OEM- oder
Diskettenversionen von Windows 95 oder Windows 98 können sich die Tools im Paket mit einigen anderen „alten“
DOS-Utilities als selbstentpackendes Archiv vom Microsoft-Server herunterladen. Am Besten kopieren Sie die
Programme in das Verzeichnis \WINDOWS\COMMAND.

Das Prinzip ist etwas anders als das der PC-Direktverbindung: Ein Rechner fungiert als Server, der andere als Client. Der
Server stellt dann ein bis mehrere seiner Laufwerke dem Client über normale Laufwerksbuchstaben zur Verfügung. Auch
Druckerports des Servers können vom Client genutzt werden.

Folgende Schritte sind notwendig:

Genau wie bei der PC-Direktverbindung benötigen Sie ein spezielles Parallelport-Kabel („LapLink-Kabel“, ca. 20
Mark im Fachhandel), einfache Druckerkabel funktionieren nicht. Verbinden Sie die Druckerports der Rechner
damit.

Auf dem Rechner, der als Server agieren soll, muß nun intersvr.exe gestartet werden. Vor dem erstmaligen Aufruf
des Programmes muß in einer DOS-Box einmal der Befehl

SETVER INTERSVR.EXE 6.22

ausgeführt und der Rechner neu gestartet werden. InterSvr läuft nur im MS-DOS-Modus, der Rechner wird ggf. in
den MS-DOS-Modus heruntergefahren. Über Parameter können Sie angeben, auf welche Laufwerke des Servers
der Client zugreifen soll.

INTERSVR.EXE D:

stellt z.B. das Laufwerk D: des Servers für den Clientzugriff bereit. Wundern Sie sich nicht, wenn InterSvr bei
FAT32-Laufwerken eine falsche Größe anzeigt, das ist normal.

Um nun vom anderen Rechner (Client) auf den Server zugreifen zu können, müssen Sie interlnk.exe in dessen
CONFIG.SYS einbinden. Verwenden Sie dazu am Besten den Befehl

DEVICE=C:\WINDOWS\COMMAND\INTERLNK.EXE /AUTO /NOPRINTER

Der Parameter /AUTO bewirkt, daß der Treiber nur geladen wird, wenn eine Verbindung hergestellt werden kann. So
kann der Aufruf des Treibers problemlos in der CONFIG.SYS verbleiben, auch wenn die Direktverbindung nicht
benötigt wird.

Starten Sie den Client-Rechner nun neu. Wenn alles geklappt hat, steht das Serverlaufwerk nun im Arbeitsplatz als
„Wechseldatenträger“ unter einem neuen Laufwerksbuchstaben bereit. Windows betreibt dieses Laufwerk zwar im
Kompatibilitätsmodus, das ist aber bei der geringen Geschwindigkeit über den Parallelport nicht relevant. Sie
können das Laufwerk nun ganz normal inklusive langer Dateinamen etc. verwenden.

Achtung: auf FAT32-Laufwerke des Servers können Sie mit dem Client nur zugreifen, solange Windows läuft. Im
MS-DOS-Modus ist das Laufwerk nicht ansprechbar.

Interessant ist, daß hier keine Netzwerkverbindung, sondern direkter Zugriff auf das Serverlaufwerk besteht. Norton Disk
Doctor und Norton Speed Disk lassen sich z.B. problemlos auf das Serverlaufwerk ansetzen (ScanDisk und Defrag leider
nicht). Man kann sozusagen eine „Remote-Reparatur“ der Server-Laufwerke durchführen. Hintergrund: InterLnk ist kein
„Network-Redirector“ sondern ein sogenanntes „Block Device“ und erlaubt somit den direkten Datenträgerzugriff.

Detaillierte Hilfe zu den Programmen erhalten Sie über das Programm help.com im Verzeichnis \OTHER\OLDMSDOS
einer jeden Windows-CD. Wählen Sie hier INTERLNK.EXE bzw. INTERSVR.EXE als Hilfethema.

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