Problem mit Rechnungsnummer

Hallo,
also ich hab da ein Probleb, ich hab mich anfang des Jahres
Selbstständig gemacht, mit einem Dienstleistungsunternehm.
So nun zahlen die meisten Kunden immer bar.
Ihc hab eine Kundin , die möchte immer eine Rechnung haben, da ich
aber noch nie eine Geschrieben hab, wusste ich nicht, das die
Rechungsnummer immer fortlaufent sein muss.
Ich habe als 1. Rechnungsnummer die 23 genommen, und weil es einige
zeit gedauert hat, das die Kundin wieder kam, und ich so gedacht hab,
das es doof aussehen würde wenn ich nun Rechnungsnummer 24 nehme,weil
schon sehr viel zeit vergangen war, hab ich einfach Rechnungsnummer
46 genommen.
Nun hat ein Kolege zu mir gesagt, das es so nicht gehen würde und das
Finanzamt fragen würde, was mit den Rechnungsnummer dazwischen wäre.

Nun meine Frage, wie kann ich das missgeschehen wieder
ändern/berichtigen???

Lg Frank

Hey,
hast du den anderen keine Rechnung ausgestellt?

Hallo, nein hab ich nicht, da die Kunden zu 99% bar bezahlen…

Hallo

du musst aber doch einen Beleg haben, für dich und den Kunden.
Eine Rechnung musst du schon schreiben, bei Barzahlung quittierst du den Empfang auf dem Original und der Kopie - einmal für dich - einmal für deinen Kunden.

Wie willst du denn sonst deine Einnahmen dem FA gegenüber darstellen?

Gruß

Servus,

Wie willst du denn sonst deine Einnahmen dem FA gegenüber
darstellen?

Mit einem Kassenbericht. So macht das z.B. der Discounter bei Dir ums Eck. Wenn der jedem, der durch die Kasse geht, eine Rechnung ausstellen würde, bräuchte er ungefähr 175 Kassen.

Schöne Grüße

MM

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— Lösung des Numerierungsproblems!!!
Ich kenne das Problemchen mit dieser dummen fortlaufenden-Nummer-Regelung :frowning: Ich empfinde sowas sehr diskriminierend für Kleinunternehmen, da der Kunde mehr oder weniger genau weiß, daß Du wenig Auftraggeber/Kunden hast.

Ich habe das Problem immer so gelöst, wenn man nicht täglich Kundenaufträge hat, was auch bei Dienstleistungen oft vorkommt:

**1. Kunde am 10. März 2009: 090310-1

  1. Kunde am 15. Juni 2009: 090615-2

  2. Kunde am 15. Juni 2009: 090615-3

  3. Kunde am 17. August 2009: 090917-4**

Das hat drei Vorteile:

  • Es besteht eine „fortlaufende Numerierung“ (-1 -2 -3 -4 -5)
  • Du hast beim Speichern von Word-Dokumenten unter der Re-Nr. (z. B. 090615-2) alles sofort nach Datum sortiert im Ordner liegen und findest alles schnell wieder
  • Dein Kunde geht davon aus, daß er jetzt GERADE MOMENTAN der 2. oder 3. Kunde DES TAGES ist… und irgendwann bei Re-Nr. 091228-36 der 36. Kunde AN DIESEM TAG ist ----- das macht vielleicht auch noch den Eindruck, daß Dein Laden gut läuft und er Dir vertraut, weil Du soviel Kundschaft und viele Aufträge hast.

Also ich hatte keine Probleme mit dem Finanzamt bzgl. der Rechnungsnummern. Eine legale Möglichkeit, den Kunden in die Irre zu führen, weil es Dir doch egal sein kann, was er unter der Datumsangabe versteht :smile:

aber man bekommt doch auch bei einem discounter eine rechnung/quittung.

Servus,

Du hast vielleicht schon beobachtet, dass z.B. in Baumärkten, wenn um eine Rechnung gebeten wird, der Kassenzettel an ein Rechnungsformular zum Selbstausfüllen getackert wird.

Adresse abfragen - Adresse eingeben - Rechnung ausdrucken dauert irgendwieviel Sekunden, die in den Preisen nicht einkalkuliert sind. Außerdem ist dafür Hardware und Peripherie notwendig, die sich von einer Registrierkasse deutlich unterscheidet. Auch die Kosten hierfür sind nicht in den Preisen drinne.

Unabhängig davon wird von den Kassen in die FiBu nur die Tageslosung übergeben, nur für Controlling, CRM etc., keinesfalls für die FiBu, eventuell nach Warengruppen oder Artikelnummern gegliedert, eventuell mit Angaben zu den Treuekarten- (oder Payback oder sonstwas)inhabern angereichert.

Das interessiert aber den Fiskus gar nicht.

Ein Kassenbericht ist für die Erfassung von Bareinnahmen vollkommen ausreichend, falls er den GoB entspricht.

Schöne Grüße

MM

Hallo, das Problem ist ja nur, das ich erst 2 Rechnungen verschickt hab und die die nummern 23 und 46 haben.
ich möchte das nur irgendwie korigieren. bloß wie???

Natürlich hab ich ein Auftragsbuch, wo wenn ein Kunde kommt, dann alles eingetragen wird.

Nur halt Rechnungen per post hab ich noch nie verschickt.

Servus,

Du brauchst das gar nicht zu korrigieren. Wenn Du im Fall des Falles zeigen kannst, was da schief gelaufen ist und warum, und außerdem, dass Du den Irrtum korrigiert hast und später fortlaufende Rechnungsnummern vergeben hast, und darüber hinaus noch das Auftragseingangsbuch vorlegen kannst, passiert Dir überhaupt nichts.

Wegen drei Phantasierechnungsnummern eine Zuschätzung vorzunehmen, wäre ein Verstoß gegen das Willkürverbot, der spätestens vor dem Finanzgerich mit Pauken und Trompeten durchfiele.

Schöne Grüße

MM