Problem mit USB-HDD Erkennung

Hallo Experten,

habe an meinem NB Toshiba Satellite, XP Home, 30 GB HDD 3 USB Buchsen.
(Wobei diese unterschiedliche Qualität haben- nur an einer funktioniert DSL. Wahrscheinlich durch unterschiedliche Länge zum Motherboard Spannungsabfall?).

Eine neue USB-HDD (30 GB) wird nicht erkannt. (Gerätemanager erkennt sie unter „Laufwerke“— Datenträgerverwaltung sagt:„nicht initialisiert und nicht zugeordnet“).
Es hat auch nichts gebracht, daß ich bei der Boot Reihenfolge USB direkt hinter die HDD und vor CD/DVD gestellt habe.

Wenn ich den USB-Stecker an der HDD abziehe und wieder aufstecke, wird die USB-HDD erkannt.
Aber so möchte ich ja nicht arbeiten. Besonders da ich vor habe, von der USB-HDD zu booten.

Hat jemand einen Tipp?

Gruß Andy.

Moien

habe an meinem NB Toshiba Satellite, XP Home, 30 GB HDD 3 USB
Buchsen.
(Wobei diese unterschiedliche Qualität haben- nur an einer
funktioniert DSL. Wahrscheinlich durch unterschiedliche Länge
zum Motherboard Spannungsabfall?).

…generelle mangelhafte Stromversorgung…

Eine neue USB-HDD (30 GB) wird nicht erkannt.

Ist das eine USB-Platte ohne eigene Stromversorgung ? Dann vergiss es. Der USB-Anschluss müsste die Platte mit Strom versorgen. Da aus dem Anschlüssen an Toshibas nur sehr, sehr wenig Strom kommt braucht die Platte Ewig und 3 Tage um auf Touren zu kommen. Das past weder windows noch dem BIOS. Die erwarten beide nach xy Sekunden einen Bericht der Platte. Der Bericht kann aber erst kommen nachdem die Platte auf Touren ist. Deshalb gehen windows und BIOS von einem defekten Gerät aus.

Wenn ich den USB-Stecker an der HDD abziehe und wieder
aufstecke, wird die USB-HDD erkannt.

Ja, dann hat die Platte noch Schwung vom letzten Versuch und kommt rechtzeitig auf Touren. Und windows erkennt die Platte als was neues, wartet also nochmal xy Sekunden auf den Bericht.

Du kannst versuchen einen aktiven USB-Hub dazwischen zu hängen. (aktive = mit 230V Stecker). Der sollte mehr als genug Strom liefern können.

Hat jemand einen Tipp?

USB-Sticks brauchen weniger Strom.

cu

Hallo Pumpkin,

danke für Deine schnelle und interessante Antwort.
Folgendes noch zur Ergänzung:

Die USB-HDD hat keine eigene Netzversorgung und hängt an einem USB-Hub mit 230 V-Netzteil mit 500 mA - müßte eigentlich reichen?
Ist ein ext. Netzteil für die USB-HDD sinnvoll?
Oder ist es auch ein Problem der MBits/Sekunde?
Nämlich mit Drucker und Funkmaus habe ich keine Probleme am USB-Hub. Aber mit DSL (hat ca. 500 mA Stromaufnahme).

Ich wollte mindestens 10 GB für eine Linux-Insatallation. Die USB-Sticks gehen aber nur bis etwa 2 GB.

Gruß Andy.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moien

Die USB-HDD hat keine eigene Netzversorgung und hängt an einem
USB-Hub mit 230 V-Netzteil mit 500 mA - müßte eigentlich
reichen?

500mA ist zwar Standard aber bei manchen Platten doch ein bisschen knapp. Man könnte aber den USB-Hub vom Laptop trennen, die Platte an den Hub hängen, 30 Sekunden warten und den Hub wieder mit dem Laptop verbinden. Dann sollte di ePlatte auch „da“ sein.

Ist ein ext. Netzteil für die USB-HDD sinnvoll?

Für kleine 2.5 Zoll USB-HDs reicht eigentlich ein gut versorgter USB-Port aus. Der Haken ist das „gut versorgt“. Das ist bei vielen Notebooks nicht der Fall.

Bei 3.5 Zoll Platten muss eine eigene Stromversorung her.

Oder ist es auch ein Problem der MBits/Sekunde?

Nee. Das Problem ist das hochdrehen der Platte. Wenn das abgeschlossen ist hat man keine weiteren Probleme.

Nämlich mit Drucker und Funkmaus habe ich keine Probleme am
USB-Hub. Aber mit DSL (hat ca. 500 mA Stromaufnahme).

Laut Typenschild hat sogar meine Maus 500mA. Real zeiht die aber weniger als 100mA. Eine 2.5 Zoll Platte zieht im normalen Betrieb weniger als 300mA, beim Hochdrehen aber locker über 1000mA. Bekommt sie weniger dauert das Hochdrehen entsprechend länger.

Ich wollte mindestens 10 GB für eine Linux-Insatallation. Die
USB-Sticks gehen aber nur bis etwa 2 GB.

Bis 4GB hab ich shcon gesehen. Aber wozu brauchst du 10GB ? Knoppix (ein komplettes Linux mit Office, Bildbearbeitung, …) past auf eine 700MB CD. OK, ist komprimiert, wird entpackt etwa 1.4GB brauchen.

cu

Hallo Pumpkin,

nochmals Dank für die Antwort.
Anmerkungen s.u.

Gruß Andy.

Moien

Die USB-HDD hat keine eigene Netzversorgung und hängt an einem
USB-Hub mit 230 V-Netzteil mit 500 mA - müßte eigentlich
reichen?

500mA ist zwar Standard aber bei manchen Platten doch ein
bisschen knapp. Man könnte aber den USB-Hub vom Laptop
trennen, die Platte an den Hub hängen, 30 Sekunden warten und
den Hub wieder mit dem Laptop verbinden. Dann sollte di
ePlatte auch „da“ sein.

Ist ein ext. Netzteil für die USB-HDD sinnvoll?

Für kleine 2.5 Zoll USB-HDs reicht eigentlich ein gut
versorgter USB-Port aus. Der Haken ist das „gut versorgt“. Das
ist bei vielen Notebooks nicht der Fall.

Bei 3.5 Zoll Platten muss eine eigene Stromversorung her.

Oder ist es auch ein Problem der MBits/Sekunde?

Nee. Das Problem ist das hochdrehen der Platte. Wenn das
abgeschlossen ist hat man keine weiteren Probleme.

Nämlich mit Drucker und Funkmaus habe ich keine Probleme am
USB-Hub. Aber mit DSL (hat ca. 500 mA Stromaufnahme).

Laut Typenschild hat sogar meine Maus 500mA. Real zeiht die
aber weniger als 100mA. Eine 2.5 Zoll Platte zieht im normalen
Betrieb weniger als 300mA, beim Hochdrehen aber locker über
1000mA. Bekommt sie weniger dauert das Hochdrehen entsprechend
länger.

Bei 1000 mA werde ich es wohl mit einem separaten Netzteil versuchen- das Abhängen des USB-Hubs ist mir zu umständlich.

Ich wollte mindestens 10 GB für eine Linux-Insatallation. Die
USB-Sticks gehen aber nur bis etwa 2 GB.

Bis 4GB hab ich shcon gesehen. Aber wozu brauchst du 10GB ?
Knoppix (ein komplettes Linux mit Office, Bildbearbeitung,
…) past auf eine 700MB CD. OK, ist komprimiert, wird
entpackt etwa 1.4GB brauchen.

Lt. c’t vom 27.11.2006 wird empfohlen: "…mind. 512 MB für die Swap-Partition und mind. 2 GB, besser 5-10 GB (plus Platz für eigene Daten) für die Root-Partition.
Zugegeben meistens wird das oft hoch angesetzt, aber eine kleinere USB-HDD habe ich nicht gefunden und selbst 4 GB bei USB-Stick wäre knapp und auch teurer?

cu

Hi,

Nee. Das Problem ist das hochdrehen der Platte. Wenn das
abgeschlossen ist hat man keine weiteren Probleme.

Das kenne ich anders. Eine meiner 2,5-Zoll-Platten dreht ohne Netzteil am Notebook-USB-Anschluss ganz normal hoch, wird erkannt, Verzeichnis kann angezeigt werden usw., sobald ich aber schreibend darauf zugreife, bremst die Platte hörbar ab, und es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Mit externem Netzteil läuft sie einwandfrei, und am „großen“ PC läuft sie auch ohne Netzteil sauber.

Eine Lösung ist auch noch ein Y-Kabel, das zwei USB-Ports für die Stromversorgung nutzt.

[USB-Sticks]

Bis 4GB hab ich shcon gesehen.

TrekStor bis 8 GB, wird aber beim Schreiben sehr großer Datenmengen recht heiß.

Grüße
Sebastian

Moien

Lt. c’t vom 27.11.2006 wird empfohlen: "…mind. 512 MB für
die Swap-Partition und mind. 2 GB, besser 5-10 GB (plus Platz
für eigene Daten) für die Root-Partition.
Zugegeben meistens wird das oft hoch angesetzt, aber eine
kleinere USB-HDD habe ich nicht gefunden und selbst 4 GB bei
USB-Stick wäre knapp und auch teurer?

Das was du vor hast (Linux auf USB-Platte, Booten von USB) ist nicht ganz ohne. Wenn das durchziehst wirst du wahrscheinlich immer wieder auf Ecken und Kanten stossen die nur mit Unixwissen zu umschiffen sind. Es hängt von der Qualität des BIOS ab und in dem Punkt hab ich bei Toshs schon so einiges gesehen.

Knoppix auf einen Stick knallen ist dagegen eine einfache Fingerübung. Oder halt Knoppix ganz normal auf CD/DVD nutzen und den Stick zum speichern missbrauchen.

Für eine reguläre Install passen die Grössen ganz gut.

cu