hi sanny,
ich persönlich glaube nicht, das es sich beim sog. kopfmenschen um einen menschen handelt, der nur vom kopf her entscheidet. ich glaube, es ist eine rein emotionale entscheidung jedes mal erneut, die eigenen gefühle zu ignorieren oder zu unterdrücken.
das kostet viel kraft und auch wenn es im laufe der jahre ein muster gibt, wird es zu lasten anderer bereiche gehen immer wieder diesen
selbstschutz aktiv zu halten.
ob es auch andere arten der kopfmenschen gibt, weiss ich nicht.
ich komme letztlich immer wieder zu diesem schluss bisher.
du schreibs ja auch etwas von selbstschutz. - zum einen glaube ich, dass es wichtig ist sich über die gründe hierfür und auch die eigentliche ursache klar zu werden, will man langfristig etwas ändern.
es ist ja keine kleinigkeit und ich halte es für schwierig änderungen
vorzunehmen, wenn man sich nicht über die gründe im klaren ist.
die gefahr, das man sich unbewusst blockiert, weil z.b die alten ängste noch in gleicher weise bestehen bleiben ist ja nicht gering. ich denke,
es gilt also das vertrauen in sich selbst und die eigene gefühls- wahrnehmung zu stärken und im laufe der zeit auch zu spüren, dass man mit eigenen negativen gefühlen umgehen kann. also vertrauen in die eigene stärke zu entwickeln und sicher auch zu verinnerlichen, das z.b
frust oder ängste/enttäuschung und vieles mehr zum leben dazugehören.
z.b thema enttäuschung - für mich bedeutet es weniger von anderen getäuscht worden zu sein als sich selbst getäuscht zu haben, weil man nicht richtig hingesehen/hingefühlt hat um sich selbst ein bild zu
erhalten, welches so nicht vorhanden war.
wenn das nun halbwegs stimmt, gilt es im zuge dessen zu lernen an anderen „dingen“ wie bisher zu sehen/fühlen und entscheidungen für sich
selbst zu fällen. - nur so als ein beispiel.
des weiteren denke ich ist es u.U. ein langer weg, weil man erstmal einen zugang finden muss zu jener ebene die man ja vorher gemieden hat.
es sind ja so viele ebenenen, das lässt sich sicher nicht pauschal beheben.
ich glaube, man sollte sich auf mehreren ebenen bewegen um eine änderung wirklich lostreten zu können - ob es nun übungen im alltag sind, bei denen man lernt in sich zu hören und auch lernt, mit dem ge-
fühlten umzugehen oder auch z.b über bewegungen. die VHS bietet z.b
feldenkrais an. bestimmte kurse werden von den krankenkassen unter-
stützt.
http://www.mvhs.de/3.1/mvhs.de/index.php?StoryID=187…
letztlich aber führen so viele wege nach rom, so dass du dir selbst in
ruhe überlegen solltest, welche zu dir passen könnten.
das sind so meine gedanken dazu 
LG
nina