Arme Lehrer …
Sie haben zuviel Urlaub, kümmern sich nicht, sollen
andererseits aber Pisa ausbügeln (also die Studie, nicht die
Stadt!), sollen den Kids Benimmregeln beibringen und dabei
(zwangsläufig) aber auf Klassenausflüge verzichten und im
Gegenzug Klassen mit bis zu 35 Schülern hinnehmen.
Hallo Vince
Als ich deine Einleitung gelesen hatte war ich mir nicht sicher ob du es ernst oder nicht meinst aber anscheinend fühlst du doch stark mit den Lehrern mit.
So heilig sind sie nun wirklich nicht wie du sie hinstellst. Mal abgesehen von der positiven Ausnahme die ihren Lehrauftrag noch umsetzen und sich mit Ihrem Job auch identifizieren können, vermittelt die Mehrzahl doch eher den Eindruck einer auf hohem Niveau klagenden Gemeinschaft.
Wie kann es angehen das Eltern Vorfälle wie oben beschrieben wahrnehmen und die Initiative ergreifen müssen. Lehrer können ja nicht alle nur blind sein und ihr heil in dem Konferenzraum suchen. Vielmehr sollten sich Lehrer mal darüber klar werden, dass kaum noch jemand soviel Zeit mit den Kindern verbringt wie Sie und dadurch auch die Anforderungen gestiegen sind bzw. sich permanent ändern.
Früher gingen die Kinder Vormittags in die Schule und wurden danach von der Mutter betreut, welche heute meistens doppelt (Beruf + Haushalt) belastet ist. Auch die Väter heute haben neben Ihrem Job und den wirtschaftlichen Anforderungen (Bereitschaft zu Mehrarbeit, flexible Arbeitszeiten, verlängerte Wegstrecken zur Arbeit) noch diverse häusliche Pflichten, so dass es einfach zu Verschiebungen gekommen ist.
Ich für meinen Teil habe das Gefühl, das viele Lehrer sich der neuen Situation nicht bewusst sind oder den Konflikten absichtlich aus dem Weg gehen. Anders kann ich es mir nicht erklären wie sie ansonsten ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen.
Würden viele Lehrer (die ich privat kenne) in der freien Wirtschaft arbeiten und Ihren Leistungsgrad beibehalten wären sie bald Arbeitsuchende oder könnten ihre Wände mit Abmahnungen tapezieren.
Solche Vorfälle müssten meiner Meinung nach ohne grossen Eingreifen von aussen (sozusagen innerbetrieblich) geregelt werden bzw. mit den Eltern der lieben Stenckerer.
Viele Grüsse und nichts für ungut
MeToo
Für deinen zweiten Absetzt gibt`s natürlich einen Stern.