vor ein paar Jahren wurde dieses Thema schon mal von einer anderen Person (Sarah Mor, sie ist aber schon abgemeldet) beschrieben, leider gab es keine hilfreiche Antwort. Vielleicht ist es jetzt anders, ich hoffe es!
Meine Hand stockt, wenn ich 3 und B schreiben will. Manchmal auch bei der Unterschrift, da stockt es allerdings nicht, sondern die Hand macht was sie will. Mir ist auch aufgefallen, dass ich zum größtenTeil nur noch schnell schreiben kann…
Hat jemand eine Idee, was das sein und wie man dagegen angehen könnte?
Hallo,
hast Du seit dem Erlernen der ersten Schreibschrift wesentliches an Deiner Handschrift ändern müssen (zB berufsbedingt oder durch eine Erkrankung der Schreibhand oder des entsprechenden Arms)?
Manche kennen dieses Phänomen dadurch, dass zB berufsbedingt eine bestimmte Schreibtechnik erlernt wurde (hier insbesondere Normschrift) und diese dann durch bestimmte Einflüsse nicht mehr zur erforderlichen Schreibgeschwindigkeit ausreichte (zB durchs schnelle Mitschreiben im Studium oder durch vorgenannte Erkrankungen).
Es kann natürlich auch sein, dass psychische Stressoren dazu führen, dass die angelernte Schreibweise vermeintlich „zu langsam“ oder zu unsicher erscheint.
Ein ganz guter Tipp für die Praxis war da bei einigen mir bekannten, bewusst ein Schreibgerät zu verwenden, das eine langsame und geführte Schreibhand benötigt, wie zB einen Federfüllhalter. Andere berichteten davon, dass Kalligraphie-Kurse bzw. Zeichnen mit Tuschefedern eine entsprechende „Beruhigung“ brachten.
danke für Deine ausführliche Antwort.
Nein,ich musste nichts ändern. Irgendwann hat es angefangen, es liegt schon Jahre zurück. Zu dieser Zeit war ich vielleicht ein bisschen im Stress ( Studium, Arbeit, KInd), aber ich war glücklich zu dieser Zeit.
Wenn Du von Deinen Bekannten sprichst, haben die auch von 3 und B, bzw. den Unterschriften gesprochen?
Ich werde auf jeden Fall mal meinen Füller mit ins Büro nehmen Danke für den Tipp
Hallo,
ja, bei den Unterschriften ist das ein bekanntes Problem, weil gerade da häufig mehrere der genannten Stressoren aufeinander treffen (ungewohnter Bruch zwischen „normaler Schreibschrift“ und „Handschrift“, der möglichen Erfordernis einer vermeintlich „einmaligen“ Paraffe, Stress/Zeitdruck, mögliches Bewusstsein über die Verantwortung usw.).
Das Phänomen einzelner Buchstaben ist mir persönlich in guter Erinnerung geblieben Allerdings aus der besagten „Schreibecke“: das „B“ wurde in „alter“ Schablonenschrift regelrecht gemalt, Ziffern wie die 3 in der Regel dann schnell mal irgendwie hingekritzelt, daher kam mir das so bekannt vor Das ist aber wirklich „technisch“ bedingt.
Weil die Steuerung der Hand durch die Nerven geschieht. Wenn da etwas auffällig ist und nicht ganz so läuft, wie es soll, wäre es klug, zumindest auszuschließen, dass es eine Nervenschädigung gibt.
Und der dafür zuständige Facharzt ist der Neurologe.
herzlichen Dank, ich habe es etwas probiert und zumindest die 3 geht leichter von der Hand Werde weiter üben!!
Es ist nur das große B, die 3 und manchmal das scharfe ß, also immer diese „3 er-Bewegung“. Es wurde nichts umtrainiert.
Bezgl. der Unterschrift werde ich inzwischen nervös, wenn ich wichtige Dinge mehrfach unterschreiben muss, wahrscheinlich mache ich mir da selbst Druck. Nur, warum das Ganze überhaupt so gekommen ist, verstehe ich nicht!?
Wie bist Du auf das Thema mit der liegenden 8 gekommen?
googel mal unter Dysdiadochokinese. Es kann durchaus, muss aber nicht, eine neurologische Ursache haben.
Und keine Angst, selbst wenn das so wäre, ist es nicht zwangsläufig schlimm.
die liegende Acht hilft die beiden Gehirnhälften miteinander zu verknüpfen, wirkt sich positiv auf die Motorik aus und schult die Hand Augen Koordination, Links Rechts Wahrnehmung usw.