'Probleme' mit dem Tod!

Hallo,

ich poste hier, weil ich denke, dass es vielleicht noch andere Menschen gibt, denen es so ähnlich geht wie mir.
Ich hab ein Problem und zwar kann ich mit dem Thema „Tod“ glaub ich nicht umgehen. Ich weiß nicht, ob das richtig ausgedrückt ist, aber ich werd´s einfach mal schildern, was ich meine.(könnte länger werden…)

Ich war dabei als meine Uroma gestorben ist. Das war vor 7 Jahren und ich war 13!
Sie lag auf ihrem Bett, ich hatte sie mittags noch mit Pudding „gefüttert“ (sie war halbseitig gelähmt und schon seit 7 Jahren mehr oder weniger ans Bett gefesselt).
Dann ein paar Stunden nach dem Essen, find sie plötzlich an zu röcheln, so als wäre der Pudding in ihrer Luftröhre gelandet.
Meine Oma wusste, dass es ernst sein musste, also rief sie die ganzen Verwandten an.
Was ich so erstaunlich fand: Meine Uroma schien zu warten, bis alle da waren, dann hörte sie auf zu atmen (ich seh gerade das Bild vor mir, wie sie daliegt und schon wieder hab ich nasse Augen, obwohl das schon so lange her ist).
ICh war nicht direkt dabei, sondern meine Mutter schickte mich ein paar Minuten davor aus dem Zimmer zu einer Bekannten, die dort saß.

Ich weiß nicht so genau, aber ich glaub, damit (nicht mit dem Raus-schicken, sondern mit ihrem Tod) bin ich bis heute nicht richtig fertig geworden, obwohl ich mit meiner Mutter drüber gesprochen hab.
Meine Oma, meine Mutter sagten damals alle, dass es besser für sie gewesen ist, das weiß ich jetzt auch, aber trotzdem´: Das ist immer so leicht gesagt.
Wenn ich dran denke, dass meine Großeltern, meine Eltern, meine Geschwister vielleicht alle vor mir gehen werden, fang ich (wie auf Knopfdruck) an zu heulen.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen (oder will es nicht), dass die Menschen, die ich so lieb hat, irgendwann nicht mehr da sein werden und auch nie mehr wiederkommen.
Als vor Kurzem der Bruder meines Opas gestorben ist, saß ich bei meinen Großeltern (noch ziemlich jung) und hab mich mit ihnen darüber unterhalten. Ich war schon ein bisserl fertig und sie meinten: „ja, mein kind, dagegen kann man nichts machen, jeden trifft´s früher oder später.“ Und dann halt noch, dass sie eben auch irgendwann an der Reihe sind. Und da war´s natürlich ganz aus.
Ich meinte dann nur, dass ich es lieber hätte, wenn ich vor allen ginge, weil mir dann der Schmerz erspart bleiben würde. Das meinte ich natürlich nicht so ernst, als das ich es wirklich tun würde, aber in solchen Momenten doch irgendwie. Ich weiß halt nicht. Ich weiß nicht, wie ich das, was ich denke und fühle, wenn ich an den Tod anderer die mir am Herzen liegen denke, ausdrücken soll.

Aber ich halte das eben für nicht normal. Dass man so empfindklich ist, dass man sich als 20-jährige schon so arg mit diesem Thema beschäftigt. Dass es mir bei bestimmten Situationen nicht mehr aus dem Kopf geht (und ist da auch die größte und geilste Party im Gange)!
Meinem Freund hab ich das letztens erzählt. Er nahm mich in den Arm und sagte, dass ich mir darüber doch keine Gedanken machen soll. Er meinte es ja nur lieb, aber richtig geholfen hat er mir dadurch natürlich auch nicht.

Glaubt ihr, dass das immer noch mit dem Tod meiner Uroma zusammenhängt?
Oder was kann der Auslöser sein? Soll ich mich mal an nen Experten wenden, oder ist das einfach nur normal? (Wovon ich nicht überzeugt bin…)

Wär lieb, wenn mir jemand ein paar liebe Ratschläge geben könnte!

Danke

Liebe Grüße
anke :wink:

PS: Ich hoffe, ihr hattet den Durchblick, bei diesem Wirr-warr!

Ich denke schon das das noch mit dem Tod deiner Oma zu tun hat. Ich glaube du hast große Angst vor dem allein sein. Du hast Angst das Menschen die dir wichtig sind irgendwann nicht mehr für dich da sind.Das du nicht mehr mit ihnen reden und lachen kannst. Du solltest versuchen dir mehr Lebensfreude aufzubauen. Du hast einen Freund der dich sehr lieb hat(nehme ich mal an) und sicher noch andere Menschen an deiner Seite denen du was bedeutest. Wenn jetzt einer dieser Menschen sterben sollte wird die Lücke von der Natur durch einen neuen Menschen ersetzt. Du wirst immer wieder neue Leute kennen und lieben lernen. Mein Lieblingsopa ist letzte Woche gestorben. Ich war so traurig aber ich konnte nicht weinen! Es ging einfach nicht. Am Grab hat dann mein Onkel gesagt: Lege deine Hand an den Pflug und schaue nicht zurück, den der der zurück schaut ist Gottes nicht würdig. Ich habe mit Gott nun wirklich nicht`s am Hut. Aber für mich bedeutete das auch. Das Leben geht weiter. Es ist schön Erinnerungen zu haben aber man sollte sich auch der zukunft öffnen. Mit 20 sollte das Leben nicht schon vorbei sein. Mein Motto ist: Genieße dein Leben ständig, denn du bist länger tot als Lebendig. Es wird immer Leute geben die noch nicht tot sind die du lieb haben kannst und die dich lieb haben! Verlier nicht den Mut!Es kann sein das du es noch nicht ganz verarbeitet hast weil du dem Tod nicht offen gegenüber stehst!Du hast Angst davor, doch er sit völlig normal.Aber vielleicht brauchst du auch einen Menschen der dich richtig versteht und mit dir intensiv darüber redet. Vielleicht solltest du wenn du gar nicht damit klar kommst eine Therapie machen. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen! Melanie

Hallo Anke,

wie ich ein kleines Stückchen weiter unten ja schon geschrieben habe (Antwort auf „Faszination Suizid“), habe ich auch mit 13 Jahren das erste Mal „Bekanntschaft“ mit dem Tod gemacht, als ich meine Mutter verloren habe. Ich kann verstehen, wie Du Dich fühlst, auch wenn es bei mir nicht mehr so schlimm ist. Manchmal wache ich aber morgens auf und fange hemmungslos an zu weinen, weil ich vielleicht von meiner Mutter geträumt habe und alles wieder hochkommt. Und wenn ich mir vorstelle, daß mein Freund mal sterben muß, ist alles zu spät…

Ich denke, solche Reaktionen sind in einem gewissen Ausmaß ganz normal, Du solltest aber versuchen, nicht Dein ganzes Leben davon bestimmen zu lassen. Es ist gut, daß Du um Deine Uroma trauerst, aber, wie man immer so schön sagt, „das Leben muß weiter gehen“. Das heißt ja nicht, daß man die vergessen soll, die man verloren hat!

Wenn es Dich mal wieder packt, versuch daran zu denken, daß Du nicht nur geliebte Menschen verlieren wirst, sondern auch welche dazukommen. Du lernst neue Freunde kennen, und irgendwann wirst Du vielleicht auch Kinder haben, die den Kreislauf weiterführen. Wenn es keinen Herbst gibt, kann es auch keinen Frühling geben! Das hilft Dir im Moment vielleicht nicht weiter, aber versuch mal darüber nachzudenken, wie schön es sein muß, Kindern das Leben zu schenken und sie aufwachsen zu sehen. Genauso kann es vielleicht guttun, zu wissen, daß jemand „bis zuletzt“ geliebt wurde und nicht alleingelassen wurde.

Vielleicht hilft es Dir weiter, wenn Du versuchst, daran zu denken, daß Deine Uroma ein langes Leben gehabt hat und daß sie offenbar eine Familie hatte, die zu ihr stand, daß sie auch nicht alleingelassen wurde, als sie starb. Wenn Du daran denkst, daß Deine Eltern, Deine Großeltern und Deine Geschwister vielleicht vor Dir gehen werden, versuch auch daran zu denken, daß sie ja alle noch da sind und es wahrscheinlich auch noch lange sein werden. Laß Dich nicht von den Gedanken an das unterkriegen, was später kommt, sondern versuche das Beste aus der Zeit machen, die Ihr gemeinsam verbringt. Wenn Du weißt, daß Deine Familienmitglieder (und Freunde) mit ihrem Leben glücklich sind, ist es vielleicht auch leichter sich vorzustellen, daß sie einmal gehen müssen.

Du hast recht, wenn Du sagst, manches ist leicht gesagt. Daß es für Deine Uroma besser war, zu sterben, heißt ja nicht, daß Du nicht trotzdem darüber traurig sein darfst! Das hat auch nichts mit Deinem Alter zu tun. Mach Dir keine Vorwürfe für das, was Du empfindest, Gefühle sind nichts falsches, auch wenn es einem manchmal so vorkommt (oder eingeredet wird). Es gibt kein Alter, in dem man damit „fertigwerden“ muß, und es gibt auch keine Regel, wann man trauern soll und wann nicht. Das ist ganz Dir überlassen. Daß Du Dich so intensiv damit beschäftigst, zeigt nicht, daß Du unnormal bist, sondern daß Du ein fühlender Mensch bist, dem es nicht egal ist, was mit seinen Angehörigen geschieht. Das ist doch etwas gutes!

Versuche, Deinen Gedanken etwas positives abzugewinnen, statt Dich im Kreis zu drehen. Es ist richtig, daß Du nichts gegen den Tod ausrichten kannst, aber Du kannst im Leben etwas bewirken!
Und wenn Du das Gefühl hast, daß Dir ein Psychologe oder jemand anderes helfen kann, dann nutze das! Je mehr Unterstützung Du bekommst, desto besser ist es!

Alles Gute
Sylvia

Du solltest versuchen dir mehr Lebensfreude
aufzubauen.

Ich glaub, da ist was falsch rübergekommen: es ist ja nicht so, dass ich ständig dran denke, nur wenn es da ist, bekomm ich diesen Gedanken nimmer so schnell weg.
Lebensfreude hab ich mehr als genug.

Genieße dein Leben ständig, denn du bist länger tot als Lebendig.

Den Spruch hab ich in deine VIKA gelesen - supergut!

Es kann sein das du es noch nicht ganz verarbeitet hast weil du dem Tod nicht offen gegenüber stehst!Du hast Angst davor, doch das sit völlig normal.

Gut, das beruhigt schonmal.

Aber vielleicht brauchst du auch einen Menschen

der dich richtig versteht und mit dir intensiv darüber redet.
Vielleicht solltest du wenn du gar nicht damit klar kommst
eine Therapie machen.

Das hört sich so negativ an für mich. Verbinde mit „Therapie“ immer ne Krankheit. Find ich furchtbar. Obwohl ich natürlich auch schon manchmal daran gedacht hab.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!

Ja, ´konntest du wirklich!
Danke

Melanie

anke :wink:

Hallo,

du hast sozusagen ein Problem mit dem Problem selbst, gar nicht ein wirkliches Problem mit dem Sterben, meine ich. Dass du darüber nachdenkst, ist aber eigentlich gar kein Manko - wie du glaubst -, sondern eher ein Vorteil gegenüber anderen. Das ist nicht unbedingt „Empfindlichkeit“, sondern vielleicht eher so etwas wie „Sensibilität“. Das klingt doch schon viel besser. Dein Innerstes weigert sich eben, die gesellschaftliche Kälte mitzutragen. Das, finde ich, ist etwas Positives. Du „kümmerst“ dich um deine Großmutter noch sieben Jahre nach ihrem Tod? Auch das finde ich positiv, denn es zeigt ein inniges Verhältnis, eine Liebesfähigkeit. Der Tod selbst be endet nicht nur unser Leben, er voll endet es auch. Der Tod macht das Leben sozusagen „ganz“. Und durch deine Trauer zeigst du deiner Großmutter, dass sie dir so wichtig war, dass niemand sie ersetzen konnte und kann. Könnte sie das erleben, würde sie das möglicherweise sehr glücklich machen. Mit „normal“ oder „unnormal“ hat das nichts zu tun. Es ist eine positive Ausnahme.

Summa: Denk positiv über deine Trauer (auch wenn es schwer fällt), sie ist ein hohes Gut.

Alles Liebe

Thomas Miller

Ich weiss…

Das hört sich so negativ an für mich. Verbinde mit „Therapie“
immer ne Krankheit. Find ich furchtbar. Obwohl ich natürlich
auch schon manchmal daran gedacht hab.

Ich weiss ich wollte Therapie eigentlich auch nicht hinschreiben weil es sich immer gleich nach"Ich bin bekloppt" anhört. Nur manchmal hilft es wirklich wenn man mit jemanden darüber redet der zu deinem Leben sonst keinen Bezug hat.So eben auch die Leute in diesem Forum, weil man ja doch relativ anonym bleibt. Aber du hast geschrieben, das du viel Lebensfreude hast, dann wirst du das auch hinkriegen. Und ab und zu darüber nachzudenken und auch zu weinen ist o.K. du kannst deinen Schmerz wenigstens abbauen.(Wenigstens ein bißchen).-Eigentlich wollte ich gerade Viel Glück noch schreiben, aber wozu? Man muss im Leben nur bestehen. Mit Glück allein kommt man nicht weiter. Also mach`s gut!!! Melanie :smile:

Hallo Anke,

ich hatte das Problem mit dem Tod im Familienkreise persönlich schon öfter und ich war damals nicht viel älter als Du heute bist.

Ich denke einmal, nur die wenigsten Menschendenken gern daran. Der Tod eines nahe stenden menschen hinterläßt einfach eine Lücke, da hilft, glaube ich, auch keine Beschwichtung mit irgendwelchen Floskeln darüber hinweg. Ich glaube auch nicht, daß man selber gern stirbt. Dazu war ich persönlich schon zu dicht dran und ich hatte absolut keine Lust dazu abzutreten.

Trotzdem, wir werden alle sterben müssen, das ist eins der Dinge, mit denen wir uns notgedrungen einfach abfinden müssen. Und das Leben geht auch weiter, wenn uns ein uns nahestehender Mensch verlassen hat. Er lebt ja trotzdem weiter, in uns, in unserer Erinnerung. Deine Uroma, sie ist doch gar nicht weg, sie ist in Dir. Und vieleicht denkst Du manchmal auch, „Was würde sie sagen, wenn…“ Es wäre schlimm, wenn jemand ginge, ohne eine Lücke zu hinterlassen, ohne das irgendetwas von ihm bliebe. Dann hätte er umsonst gelebt.
Wir sind alle nur kleine Sandkörner im Getriebe der Ewigkeit, auch wenn wir uns für die Größten halten. Und das Einzige, was wir erwarten können ist, eventuell noch ein wenig im Gedächtnis der Menschen weiterzuleben.

Gernot Geyer

Hallo Anke,

ich hab jetzt nur mal Deinen Beitrag gelesen, die Antworten der anderen noch nicht, da ich unbeeinflußt an dein Posting rangehen wollte.
Ich selbst ( heute 31 ) bin seit etwa 2 Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Hospiz meiner Stadt. Ich habe mich also auch sehr früh mit dem Thema schon beschäftig und es hat dann nochmal Jahre gedauert, bis ich mich dazu entschlossen habe, das Thema bewußt anzugehen.
Ich hab nämlich gemerkt, daß es SEHR viele Menschen gibt, die mit dem Thema Tod nicht oder nur schwer umgehen könne. Besonders dann, wenn es innerhalb der Familie ist.
Auch ich bin der Meinung der Tod gehört zum Leben dazu. Es gibt keinen der ewig hierbleiben kann ( Gott sei dank ).

Ich denke weiterhin, daß Dein „Problem“ NICHT mit dem Tod Deiner Uroma in Verbindung zu bringen ist und das es auch keinen „Auslöser“ gibt in dem Sinn für Deine Gedanken.
Jeder Mensch beschäftigt sich irgendnwann mit diesem Thema. Der eine früher der andere später. Auch ich habe früh angefangen damit ( mein Opa starb, da war ich auch 7 und es war ähnlich wie bei Dir ).

Ich begleite Sterbende und auch ihre Angehörigen wie gesagt und es macht sehr viel „Spaß“ wenn ich das so sagen darf.
Es gibt mir wahnsinnig viel und ich helfe einfach nur dadurch da zu sein.
Niemand braucht Angst zu haben vor dem Tod. Iss meine Meinung.

Ich glaube jedenfalls nicht, daß Du den Rat eines Experten brauchst, ich denke, Du solltest Dir nicht ZU viele Gedanken machen darüber. Eigentlich ( und das mußt Du ja zugeben ) ist es der normale Verlauf des Lebens, daß z.B. Deine Eltern vor Dir gehen werden.
Ich z.B. wäre froh, wenn ich als letztes aus meiner Familie sterben dürfte, dann müßte niemand um mich weinen. Das täte mir sehr leid, verstehst Du?
Hoffe ich trete Dir nicht zu nahe, wenn ich Deine Gedanken als etwas egoistisch einstufe. Meine das was Du sagst, Du willst als erstes gehen, damit Du nicht um die Anderen trauen mußt. Dieser Gedanke würde mir nie kommen…

Nun denn. Ich wünsche Dir, daß Du den richtigen Weg für Dich findest und ich würde Dir gern nahelegen, Dich doch auch mal solch einer Hospizgruppe anzuschließen. Es ist wirklich ganz leicht, Du mußt den Tod nur als Teil Deines Lebens akzeptieren lernen. Er gehört dazu wie die Geburt.
Und irgendwo ist es natürlich auch eine Frage des Glaubens, davon hast Du in Deinem Beitrag garnicht geredet :smile:
Aber ich glaube, darauf einzugehen wäre jetzt zuviel.

Kopf hoch, der Tod ist nicht das Ende!
Gruß
funracer

hi anke

nun auch ich habe mir ein paar gedanken darüber gemacht da ich auch erst vor kurzem einen besonderen menschen in meinem leben
*verloren*habe es war mein großvater der eigentlich eher wie ein vaterersatz zum teil für mich war da ich meine kindheit und jugend viel mit ihm zusammen war und mein vater wegen arbeit nicht oft zuhause war er war immer und wird immer im meinem herzen sein deswegen habe ich auch das verloren unter die sterne gesetzt denn auch ich habe zu dem ganzem eine eigene meinung die dir hoffentlich weiterhelfen wird

mein großvater hatte eine schlimme krankheit *krebs im endstadium* und wurde so denke ich jetzt entlich von seinen qualen erlößt

sicher ist es schmerzhaft das der mensch den wir so geliebt haben nicht mehr bei uns ist aber moment ist er nicht vielleicht doch bei und ???
keiner weiß so richtig was mit einem passiert wenn man stirbt wohin wir gehen und ob wir überhaupt in eine andere welt gehen meine vorstellung und die ist bei jedem sicher anders das man danach ein schöneres leben lebt da man keine schmerzen mehr hat und nicht mehr leiden muß das man einfach in ein paradies kommt
jeder mensch stellt sich jedoch das paradies anders vor ich stelle es mir so vor das man seine leute wieder trifft mit denen man sich spitzenmäßig im leben verstanden hat und man wieder spaß mit ihnen haben kann auch dass man weiterhin wie ein schutzengel bei seiner familie sein kann man wird zwarnicht gesehen bekommt aber alles mit hee momentmal ist das nicht toll ??? lauschen ohne dabei erwischt zuwerden *g*

du merkst warscheinlich schon das ich eher ein lustiger mensch bin und daher auch meine vorstellungskraft sehr gut ist *g*
das ist aber nicht böß gemeint nicht das ich mich darüber lustig machen will deswegen sag ich jeder mensch empfindet da anders

außerdem kommt es sich drauf an wie man den tod erlebt ob es ein junger oder ein alter mensch ist ob es nach krankheit oder plötzlich das ist immer wieder eine neue erfahrung ich habe jetzt schon viele menschen verloren bzw sie sind gestorben darunter auch meine freundin die eher eine schwester für mich war und sie war erst 23 sie starb bei einem autounfall nun ich fand es damals nicht gerecht ich dachte auch warum gerade sie ? aber es ist halt so man geht wenn die zeit da ist man kann da nichts drann drehen schau dir mal die menschen die sich umbringen wollten und es einfach nicht geschafft haben weil ihre zeit noch nicht gekommen war wievile leben mit einer kugel im kopf weiter oder trotz schwerer krankheit es sind genug und deswegen denke ich jeder hat seine persönlich zeituhr wenns soweit ist ist es soweit aber sich zu wünschen das man vor den anderen geht nein so weit sollte man nicht gehen du weißt ja nicht was in deinem leben noch passiert es wird dir immer wieder weh tun doch eines kann die niemand nehmen die errinerung an diesen menschen man kann tun was man will wenn einer nach dem tot noch an einem denkt ist das das schönste was einem passieren kann denken zurück an deine kindheit was hast nicht alles über die helden von damals gelernt und an was erinnerst du dich heute noch ? eben !!! *g* aber wenn du an die menschen denkst mit denen du zusammen etwas erlebt hast das geht dann ganz einfach und meistens ists auch noch lustiger oder schöner als das was man gelernt hat nimm diese möglichkeit niemandem weg dich besser kennen zu lernen oder sich an die tollen tage mit dir zu erinnern oder deinen kindern und deinen enkelkindern ich werde meinen großvater nie vergessen und auch meine kleine nicht denn ich werde ihr viel von ihm erzählen halte das in deinem herzen fest was du liebst und hast und das was du verlieren könntest denn unsere großeltern haben noch schrecklicheres zum teil erlebt und sich sicher oft gewunschen es nicht tun zu müssen dennoch sind sie so alt geworden und haben noch sehr schöne jahre erlebt du weißt ja auch nicht was die zukunft bringt nimm dir das nicht weg lass einfach los und sei neugierig auf das leben und nicht auf den tot das leben ist das was wirklich kurz ist genieße es auch wenns mal nicht so schön ist aber es geht immer wieder mal bergauf

nun ich wünsch dir alles herzengute und wenn du mal reden willst bin ich gern da sorry das meine antwort lang geworden ist aber manchmal dauert es länger etwas zu sagen oder zu verstehen
alles liebe und liebe grüße frielo

Hallo Anke,

also mir ist gerade ein Lesetip aufgefallen.
In der Publik-Forum (http://www.publik-forum.de) äussern sich auf den Jugendseiten (‚provo‘ genannt) mehrere Leute ausführlich zu ihren Gefühlen bei dem Verlust von nahestehenden Menschen.
Auf der Homepage kannst Du ein Probeexemplar anfordern, allerdings musst du darauf hinweisen, das du wg. des Themas unbedingt das Heft vom 6. April 2001 brauchst.

Tschuess Marco.

P.S.: Die Zeitschrift trägt zwar den Untertitel ‚für kritische Christen‘, die empfohlenen Artikel sind absolut nicht missionierend, kommen ohne Pfarrer und Bibelsprüche aus.
(Es gibt auch keine Happy-Ends a la jetzt bin ich immer froh und munter, weil ich …)

Hi Anke,

die Gedanken und Gefühle die Du beschreibst kann ich sehr gut nachvollziehen! Es gibt ein paar sehr lesenswerte Bücher zu diesem Thema von Elisabeth Kübler Ross „Vom Umgang mit Sterbenden, dem Tod, etc…“ Gibt’s in jeder größeren Buchhandlung oder Bibliothek. Desweiteren gibt es eine interessante Sendung zu diesem Thema: Bayrisches Fernsehen: Alpha-Sichtweisen Thema Tod. (Link nachfolgend)

http://www.br-online.de/unterhaltung/alpha/themen.ht…

Dort findest Du auch Namen von Experten. Übrigens auch zu anderen Themen eine äußerst gute Sendung.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du alleine mit Deinen Gedanken nicht klar kommst, ziehe einen Experten zu rate und trage das nicht mit Dir selbst rum „reiss-dich-zusammen-mäßig“ (das macht es nämlich nur schlimmer). Übrigens hat das überhaupt nichts mit bekloppt sein zu tun! So ein Gespräch kann ungemein helfen.

Liebe Grüße und alles Gute!

Janick

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