Probleme mit Lampen

Hallo,

so langsam sind wir am verzweifeln mit der beleuchtung im Wohnzimmer.
Wir haben jetzt die dritte Lampe und es funktioniert immer noch nicht. Die erste lampe war eine Lampe mit 4 Glühbirnen, die aber in kurzen abständen max. innerhalb von 5 tagen alle bis auf eine sich mit einem Knall verabschiedeten. Wir haben wirklich alle marken und Gluehbirnenfabrikate durchprobiert und immer wieder das selbe. Irgendwann waren wir es leid und tauschten die Lampe dann aus, dabei bemerkten wir das die Fassungen (plasterand dunkerl angeschmort war).
Die zweite Lampe war ein halogenstrahler mit 5 Birnen, aber auch diese ließ sich nach dem Anbau nur 1-2 mal ein und ausschalten,denn danach brannte jedesmal die Sicherung im Trafo der Lampe durch. Nach mehrmaligen auswechseln der Sicherung trennten wir uns auch von dieser lampe und holten und jetzt eine Lampe mit nur einer Gluehbirne und auch bei dieser wieder das gleiche Problem wieder geht sie max. 2-3 ein und auszuschalten und dann geht nichts mehr,obwohl die Glühbirne noch intakt ist und auch Strom an die Lampe von den Leitungen aus der Decke kommt. Ich hatte auch schon wegen dem staenigen Birnen durchknallen 2 mal einen Elektriker hier um die Leitungen zu überprüfen lassen. Der konnte,aber beide male keinen Fehler finden und sagte das es wohl die alten DDR-Leitungen sein koennten.
Wer kennt sich mit sowas aus und kann mir vielleicht helfen?

Danke und Gruß
Kamile

Was hat denn der Elektriker gemacht?
Vielleicht sollte man mal über längere Zeit die Spannung messen/aufzeichnen.
Vielleicht wird irgend eine Fremdspannung induziert.

Nur so ein paar Ideen:
Ist eine große Fabrik in der Nähe, die viel Strom braucht Aluwerk o.ä.?
Wohnst du neben der Bahnstrecke oder Straßenbahn?
Hast du selbst große Stromverbraucher, die evtl. auf die Leitung zurückwirken?

In der normalen Lampe wird der Fehler wohl nicht zu finden sein.
Was geht denn sonst noch alles an elektrischen Geräten kaputt? - Im ganzen Haus oder nur an diesem Stromkreis.
Ich denke, da hilft nur messen und beobachten.

Helfen kann vermutlich nur jemand vor Ort.

Grüße Rainer

Hallo,

so langsam sind wir am verzweifeln mit der beleuchtung im
Wohnzimmer.

Passiert das nur bei dieser Lampe, oder in dem ganzen Stromkreis?

LG
Stuffi

hallo,
es ist nur an dieser lampe also leitung sonst ist alles in ordnung. ich wohne in der naehe von einer u-bahn station und außerdem hat meine nachbarin unter mir auch das gleiche problem an der selben leitung.
die elektriker haben mit so einem kleinen geraet an den leitungen gemessen sonst nichts.

Grüße kamile

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Hi!

Schon seltsam.
Die Nachbarin kann ja nicht am selben Stromkreis hängen - oder ist das auch nur einen Sicherung und ein Zähler?
So müßte man den Fehler vielleicht im Bezug auf die Örtlichkeit (übereinanderliegende Wohnungen) suchen.

Aus der Ferne ist das halt schwierig zu beurteilen.
Ich würde mal beim E-Werk nachfragen.
Die haben bestimmt Techniker, deren Wissen über das von Elektrikern hinausgeht.

Grüße Rainer

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Hallo Kamile,

Hört sich alles in Richtung Überspannung an.

Eine Möglichkeit wäre, dass die Gesamtlast sehr ungleichmässig auf die drei Aussenleiter verteilt ist, deine Leuchte wäre dann an dem Aussenleiter mit der geringsten Last angeschlossen. Normalerweise sollte das kein Problem sein aber wenn die Leitungsquerschnitte knapp bemessen sind oder irgendwo eine Klemme schlechten Kontakt hat…

Eine andere Möglichkeit wäre ein nicht entstörter Induktiver Verbraucher, in der unmittelbaren Nachbarschaft, welcher öfters geschalten wird und dadurch Überspannungs-Spitzen im Netz erzeugt.

Wenn grosse Lasten geschaltet werden, kann das auch zu Spannungsspitzen in der Trafo-Unterstation erzeugen. Allerdings erzeugt das solche Probleme nur dann, wenn sich die Trafostation unmittelbar in deiner Nähe befindet. Zudem treten die Spannungsspitzen dann auf allen drei Aussenleitern auf.

Allerdings kenne ich nur die westlichen Standards. In der DDR musst ja oft gebastelt werden, weil das richtige Material nicht vorhanden war. Man wird also auf „Lösungen“ stossen, welche noch nie ein Westler in seinem Leben gesehen hat. :wink:
Zudem haben sich die Normen, und deren Einhaltung, mehr am Parteibuch orientiert als an der Technik.

MfG Peter(TOO)

Vielleicht sollte man mal über längere Zeit die Spannung
messen/aufzeichnen.

Der Energieversorger sollte diese Spannungsschreibung evtl. aufbauen. Wenn die da Geld für haben wollen, ist es günstiger sich ein Meßgerät mit Computerschnittstelle und Software zu kaufen und die Schreibung selbst zu machen!

Vielleicht wird irgend eine Fremdspannung induziert.

Ist eine große Fabrik in der Nähe, die viel Strom braucht
Aluwerk o.ä.?

Die werden über Hochspannungsleitungen versorgt und/ oder haben eigene Trafostationen.

Wohnst du neben der Bahnstrecke oder Straßenbahn?

Bahnstrecke und Straßenbahn fällt auch aus! Die Bahn fährt mit Bahnstrom (16,7 Hz) und wird über ihr eigenes Netz versorgt. Wenn werden durch die Frequenz höchstens Monitore oder Fernseher gestört. Sonst hätten wir nur noch damit zu tun, Glühlampen zu tauschen :smile:.
Die Straßenbahn wird über eigene Trafos versorgt > 400V.

HC

Hallo,

… Irgendwann waren wir es leid und
tauschten die Lampe dann aus, dabei bemerkten wir das die
Fassungen (plasterand dunkerl angeschmort war).

Wenn die Fassungen angeschmort sind, dann ist zuviel elektrische Leistung an dem Ort. Entweder sind die Fassungen fuer weniger Watt vorgesehen und zuviel wurde eingeschraubt, oder die Netzspannung ist hoeher als die 240 Volt. Kurzzeitige Spannungsspitzen duerften das Verschmoren nicht bewirken.

Die zweite Lampe war ein halogenstrahler mit 5 Birnen, aber
auch diese ließ sich nach dem Anbau nur 1-2 mal ein und
ausschalten,denn danach brannte jedesmal die Sicherung im
Trafo der Lampe durch.

Auch hier kann die Wattzahl der Birnen hoeher gewesen sein als zulaessig in der verwendeten Lampe / fuer den Trafo, oder die Netzspannng zu hoch.

…Ich hatte auch schon… 2 mal einen Elektriker hier um
die Leitungen zu überprüfen lassen. Der konnte,aber beide male
keinen Fehler finden und sagte das es wohl die alten
DDR-Leitungen sein koennten.

Wenn es dauernd mehr als 240 V sein sollten oder mal fuer einige Minuten, kann doch mal ein Voltmeter angeschlossen und beobachtet werden. Vielleicht ergibt sich irgendein Zusammenhang mit einem anderen Verbraucher, immer wenn der Herd…der Nachbar…der Durchlauferhitzer…??

Wer kennt sich mit sowas aus und kann mir vielleicht helfen?

DDR-Elektriker ? Denn sie wissen doch noch was sie tun, aeh taten?
Oder aus dem Forschungslabor einen Datenlogger oder ein Digitaloszilloskop zur Aufzeichnung der Netzspannung :smile:

Gruss Helmut

…oder die Netzspannung ist hoeher als die 240 Volt. Kurzzeitige
Spannungsspitzen duerften das Verschmoren nicht bewirken.

Warum eigentlich 240 Volt? 230V ±10% ?

Gruß
HC

Hi HC,

Warum eigentlich 240 Volt? 230V ±10% ?

Ab 2009, richtig. Zur Zeit: 230V +6% / -10%.
Wobei momentan trotzdem gern mal 245V anliegen.

Gruss Jakob

hallo,
ich beddanke mich fuer eure antworten, das problem haben wir wohl selber geloest. da das problem immer auftrat wenn eine lampe angeschlossen war ( egal welche lampe u7nd was fuer gluehbirnen), und jetzt auch immer wieder auftrat wenn wir die kabeln und luesterklemme in den topf versteckt hatten (vor dem verstecken funktionirte die lampe mit flackern und danach gar nicht,obwohl strom aus den leitungen kam). es war wohl ein kabelbruch in den alu-leitungen die jetzt gebrochen sein durften,weil jetzt gar kein strom mehr durchkommt.
nun warten wir wieder mal auf die elektriker und hoffen das der schaden endlich behoben werden kann.

danke und grueße

kamile