Hallo,
jemand wohnt seit August 2008 in einer Mietwohnung, welche sich in einem Haus mit drei Wohnparteien befindet. Er wohnt in der Mitte - unter und über ihm die Räume werden privat vom Eigentümer benutzt, an das Haus grenzt noch ein weiteres Haus mit drei Mietwohnungen an.
Die Vermieter sind Türken, strenge Muslime. Damals beim EInzug hat sie extra noch mal nachgefragt, ob sie mit einer alleinstehenden, westlich geprägten Frau unter 30 klarkommen und sie haben versichert, dass sie weltoffen seien und das kein Problem darstellen würde.
Nach nicht mal 2 Monaten gab es schon die ersten Probleme wegen schweinefleischresten im Restmüll, der nicht zu tolerieren sei. Gut - seither wickelt sie die Fleischreste gut ein oder entsorgt sie beim Hund auf dem Reiterhof. Dann kamen diverse Familienfeste und das Problem, dass ihr Parkplatz permanent von deren Besuch verstellt ist.
Sie wollte keinen Stess und auch nicht kleinbürgerlich wirken und hatte nie etwas gesagt.
Nun hat sie wieder einen Freund, der sie ab und an auch mal besucht. Seit dem geht der Terror los. Jedes Lachen und jede Bewegung in ihrer Wohnung wird mit Klopfen und gegen die Tür schlagen quittiert. Sie wird als Schlampe betietelt und findet ab und an Müll und Bioabfälle vor ihrer Tür. Wenn man sie dann auch die Beweggründe anspricht, dann behaupten die Vermieter, dass sie die permanenten Sexgeräusche nicht mehr aushalten. Ohne hier ins Detail gehen zu wollen, aber es kann weder von permanent noch von laut die Rede sein
Allein schon deshalb, weil ihr Freund in Köln wohnt.
Nun sind ihre Autospiegel regelmäßig umgeklappt, sie hat eine unerklärbare Delle auf der Motorhaube, in ihrer Waschmaschine riecht es komisch und viele andere Dinge sollen ihr wohl klarmachen, dass sie nicht mehr erwünscht ist. Das ganze gipfelte dann in einem Gespräch mit ihrer Mutter, die aus Hannover zu Besuch kam, der man dann eine Liste aller Autos und Kennzeichen zeigte, die sie besucht haben (alles Männer versteht sich). Sie kann weder zu der Liste noch zu dem Wahrheitsgehalt etwas sagen, da sie diese Liste nie gesehen hat. Weiterhin erzählten sie ihrer Mutter, sie würde regelmäßig vom Gerichtsvollzieher besucht werden (was auch richtig ist - ist ein Bekannter von ihr) und die Polizei würde sie suchen (stimmt auch, wegen eines Strafzettels, den sie nicht zahlt).
Fakt ist, dass das niemanden etwas angeht.
Nun hat sie die Kündigung wegen Eigenbedarf bekommen. Parallel hatte ihre Mutter (testweise) gesagt, dass sie gern in die Wohnung ziehen möchte und man teilte ihr mit, dass der Familienrat darüber nachdenkt. So viel zum Eigenbedarf …
Zweifels ohne will sie auch aus dieser Wohnung raus und hat nun eine neue Wohnung gefunden. Aber ihre Nachbarn und ein Vormieter sagten alle, dass kein Mieter vor ihr mit der Kaution wieder aus der Wohnung gegangen ist. Sie wollte nun einen Kontoauszug sehen, auf dem nachgewiesen werden kann, dass die Kaution noch existent ist - das haben sie ihr verweigert. Die Vermieter sind oft knapp bei Kasse, deren Auto ist dauernd kaputt und der Vermieter bat sie schon 2x darum, ihm die Miete früher zu geben, was sie auch anstandslos getan hat.
Nun hat sie den Monat April mal noch nicht bezahlt, d.h. 470 Euro + 75 Euro NK sind offen. SIe möchte eigentlich auch den Mai nicht zahlen, denn so bliebe nur noch knapp eine Kaltmiete offen und die Vermieter könnten die offenen Beträge mit der Kaution verrechnen. Da sie bei Auszug auch nicht renovieren muss, ist das Risiko relativ gering.
Aber nun wird sie mittlerweile massiv bedroht und jeden Tag im Hausflur abgefangen, beschimpft und unter Druck gesetzt.Man unterstellt ihr, dass sie die Türkenfrauen bedrohe und alle in der Familie seien Zeuge. Scheinbar wollen sie ihr damit zeigen, dass sie sie in der Hand haben oder so.
Sie hält das echt nicht mehr aus, aber was kann sie denn nun tun? Wenn sie die Miete zahlt ist die Kaution erst mal weg und in der neuen WOhnung muss sie ebenfalls 3 MM hinterlegen. Wenn sie die nicht bekommt, dann hat sie das Geld auch einfach nicht. Wenn sie nicht zahlt, dann hat sie demnächst wohl ein Messer im Rücken
oder was weiß ich. Die Schäden an Auto, Waschmaschine usw. können sehr teuer werden.
Hat irgendwer eine Idee, wie sie sich strategisch sinnvoll verhalten soll? Ihr ist schon klar, dass die eigentlich Anspruch auf die Miete haben.
lg,
Baghira
