Probleme mit neuer Lesebrille

Hallo zusammen,

ich habe eine kleines? Problem mit meiner neuen Lesebrille.

Nach 4 Jahren habe ich mir eine neue Lesebrille vom Optiker anfertigen lassen (natürlich nach vorheriger Bestimmung der Sehstärke).
Nachdem ich einiger Tage später immer noch so ein schwammiges Gefühl beim Lesen hatte, bin ich wieder hin. Bei der nochmaligen Prüfung von Sehstärke und neuer Brille kam heraus, dass alles richtig sei. Zu meinem Hinweis, dass ich mit dem rechten Auge, wenn ich das Linke zukneife alles scharf sehe, aber es umgekehrt mit dem Linken etwas unscharf ist, sagte der Optiker, dass das nicht relevant sei, denn ich würde ja mit beiden Augen lesen und ich sollte es noch einige Tage testen.
Ich bin auf dem Gebiet absoluter Laie, aber seine Aussage kommt mir etwas ‚spanisch‘ vor.
Kann mir jemand dazu etwas sagen/schreiben?

Peter

Hallo Peter,

hilfreich wäre es Deine früheren und aktuellen Brillenwerte zu wissen.

Wenn Du das linke oder das rechte Auge zukneifst, sagst Du, dass Du links nicht scharf siehst.

Es handelt sich um eine Lesebrille, hast Du mal den Leseabstand verändert? Wenn ja um wieviele cm bis Du scharf siehst?

Mehr weiß ich jetzt auf die Schnelle nicht zu sagen oder zu vermuten, da ja eine Nachkontrolle erfolgte.

Gruß Volker

Hallo,

ich (kurzsichtig) habe mir vor einigen Wochen eine Lesebrille anfertigen lassen. Mein Problem war ebenfalls, dass ich auf einem Auge geringfügig besser sehen konnte als auf dem anderen, was zu ziemlichen Problemen führte.

Es wurde nochmal genau nachgemessen, heraus kam, dass die Korrektur für das schelchte Auge in meinem Fall zu hoch war. Laut Aussage der Optikerin kommt das bei reinen Lesebrillen für Kurzsichtige schon mal vor. Man muss sehr sorgfältig messen und auch ausprobieren. Die Optiker haben neben dem Messgerät ja auch noch diese komischen Brillengestelle, in die sie die ermittelten Linsen einsetzen können. Das sollte man unbedingt ausprobieren und mit diesem Teil mal die Handlungen durchführen, für die man die Brille später auch braucht.

Bestehe nochmal auf ein Ausmessen der Augen.

LG Barbara

Hallo Barbara,

mit „Messgerät“ meinst Du vermtl. die Autorefraktometer, also die „Dinger“ in die man nur reinschaut und dann kommt ein Zettelchen mit den Werten.

Ich bin nicht auf dem neuesten STand, vlt. hat sich die Zuverlässigkeit ja gebessert, aber ich kenne es so, dass jeder seriöse Optiker diese Werte nur als „erste Näherung“ nimmt, um schneller an die „richtigen“ Werte zu kommen.

Die Feinabstimmung wird dann per Hand gemacht.

Diese manuelle Refraktion hat auch den Vorteil, dass der Optiker auf Reaktionen des Probanden achten kann. Es ist nämlich nicht immer die physikalisch/optische perfekte Anpassung, die die für den späteren Nutzer die beste ist.

Oft wird eine leichte „Fehlanpassung“ als angehmer empfunden!

Gruß Volker

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Hallo Barbara,

mit „Messgerät“ meinst Du vermtl. die Autorefraktometer, also
die „Dinger“ in die man nur reinschaut und dann kommt ein
Zettelchen mit den Werten.

Jain, das Trumm, welches an der Wand hängt. Allerdings haben die Optiker, die ich bisher in Anspriuch genommen haben, immer mit mir zusammen hin- und herprobiert, bis ich optimal gesehen habe. Es was also keine automatische (passive) Messung der Sehsärke

Diese manuelle Refraktion

Wenn damit das Brillengestell gemeint ist, in das die Linsen reingeschoben werden, dann sind wir überein. Das kam eigentlich immer ergänzend dazu, damit ich die im Gerät als optimal empfundenenen Linsen sozusagen im Alltag mal ausprobieren konnte. Also Buch in die Hand und Leseversuch, oder Fernblick auf’S gegenüberliegende Hausdach, ob ich die Flechten auf den Dachschindeln erkenne.

Egal, wie auch immer: Wenn’s mit der Brille auch nach einer gewissen Umegwöhnungszeit, die schon mal dauern kann, gar nicht klappen will, muss nochmal gemessen werden. Oder mal zu einem anderen Optiker gehen und schauen, auf welche Werte der kommt.

LG Barbara

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Kommentare.

Zu den Stärken der Gläser kann ich leider nichts sagen. Ich habe zwar einen Brillenpass, aber ohne Angabe irgendwelcher Werte. Aber da ich dem Optiker eh einen Besuch abstatten werde, frage ich da mal nach.

Ich habe mir die Brille mal genau angesehen und festgestellt, dass das Gestell (randlos), wenn man von vorne draufsieht, ‚verschoben‘ ist. Das linke Glas ist um gut 5mm niedriger als das rechte Glas.

Am Samstag besuche ich den Optiker wieder und dann… schau’n wir mal.

Eigentlich waren wir mit dem Optiker sehr zufrieden. Meine Frau hat dort schon die dritte Brille mit Gleitsichtgläsern gekauft und alles war ok. Und nun komme ich mit einer 08/15 Lesebrille und nix passt.

Gruß, Peter