Probleme nach einer Blasenspiegelung?

Hallo,
gestern früh hatte ich eine Urethrozystoskopie, und seitdem pinkle ich mit Blut und starken Schmerzen. Befor hatte ich noch nie Blut beim Wasserlassen. Und auch so ein Gefühl beim Wasserlassen, als ob da in der Harnröhre ein Thrombus entstanden wäre und ich beim Wasserlassen ihn ausstoße. Manchmal harne ich beim Pinkeln sogar ein Blutklümpchen aus. Die Zystoskopie selbst war auch sehr schmerzhaft. Um 22 Uhr bin ich in den nächsten Krankenhaus losgegangen. Da wurde bei mir Blut abgenommen und eine Urinprobe. Aufgerufen wurde ich von einem jungen Urologen erst nach 3 Stunden. Er hat mich untersucht, bzw. einfach meine Genitalien mit dem bloßen Auge geguckt und gesagt, dass es ok aussieht. Abe ich habe Schmerzen innen! Er hat gesagt mehr zu trinken und Parazetomol einzunehmen, da die Schmerzen und Blut im Urin nach so einer Untersuchung völlig ok sind. Na ja, er hat noch überhaupt keine Erfahrung, alle erfahrene Ärzte schlafen natürlich zu dieser Uhrzeit. Ich hab gefragt, ob eine Blutung aus der Harnröhre nicht beim Wasserlassen normal ist und er hat gesagt „ja ja“.
Heute habe ich keine Verbesserung und ich will sowohl zu meinem behandelten Arzt gehen, als auch ins Krankenhaus, wo mir es gemacht wurde, aber ich führte, dass mir da dasselbe sagen würde, da man in dem Krankenhaus das gemacht hat und man möchte nicht anerkennen, dass man etwas falsch gemacht hat und mein behandelter Arzt ist der Bruder des Arztes, der mich im Krankenhaus gespiegelt hat.
Ich bitte um Ihre Tipps, wie ich mich da verhalten soll, bzw. ob ich um eine Einträufelung in die Harnröhre bitten soll, oder noch was. Antibiotika zu sich nehmen wäre nicht gut, da ich Gastritis und exocrine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz habe.

Danke im Voraus

Hallo, Pavelasd.
Sinnvoll kann man Ihre Fragen leider nicht beantworten, vor allem da Sie nicht verraten, warum die Untersuchung überhaupt durchgeführt wurde…
Der Arzt im Krankenhaus hat in seiner nächtlichen Behandlung lediglich die Bedingungen ausgeschlossen, unter denen eine dringliche therapeutische Konsequenz besteht (Harnverhalt, Hb-wirksame Blutung) & Sie mit einem Schmerzmittel entlassen. Genau das ist seine Aufgabe und daran gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Im übrigen sind 3h Wartezeit in einer Notaufnahme vollkommen akzeptabel, ein Notfall lag in Ihrem Fall, soweit anhand Ihrer Angaben beurteilbar, nicht vor!
In dieser Angelegenheit sind Sie bei Ihrem niedergelassenem Urologen an der richtigen Stelle.
Das ist der einzige vernünftige Tipp.
Gruß
C

hallo,
es ist schon möglich daß nach einer Blasensp. es zu Blut im Urin und Schmerzen kommen kann.Aber trotzdem
würde ich nochmal mit deinem beh. Arzt sprechen,ob es zu einer Verletzung ( was sein kann) sprechen.Die blase und die Harnleiter sind ja jetzt gereizt bzw.sind ja sehr sensible Organe.
wünsche dir alles Gute

Bernersenn