Probleme Raumwahrnehmung- welche Wahrnehm.stör

Schönen guten Abend!

Ich bin neu hier und finde dieses Forum klasse!! Ich möchte euch hiermit alle sehr herzlich begrüßen, und habe auch schon eine Frage!

Also bei meinem Neffen wurden Wahrnehmungsstörungen diagnostifiziert. Er hat jetzt auch eine Integrationsfachkraft im Kindergarten erhalten. Allerdings weiß niemand so recht, wie der Junge am Besten gefördert werden soll. Der Junge scheint Probleme vor allem in der Raumwahrnehmung zu haben, z.B. steht er im Kindergarten vom Maltisch auf um die Toilette aufzusuchen, doch als er wieder kommt, weiß er meistens nicht mehr, wo er vorher gesessen ist; oder er macht z.B. eine Übung in einem aufgeschlagenen Buch, auf der rechten Seite… Spricht man währenddessen kurz mit ihm, so dass der Junge den Kopf vom Buch weg dreht, so weiß er anschließend nicht mehr auf welcher Seite des Buches er die Übung machte, und auch nciht, wo er stehen geblieben ist mit der Übung… Auch findet er oft seinen Garderobenplatz nicht wieder…

Wenn ich Raumwahrnehmung google, so kommt dieser Begriff oft mit Legasthenie in Verbindung vor… Doch eigentlich sind Probleme in der Raumwahrnehmung doch den Wahrnehmungsstörungen unterzuordnen, oder? Und zu welcher Wahrnehmungsstörung kann man solche Raumwahrnehmungsprobleme am Besten unterordnen? Visuelle, auditive Wahrnehmungsstörung?

Ich hoffe, ihr könnt mir da ein wenig auf die Sprünge helfen!!

vielen Dank schon mal, schönen Abend,
Semina!

Neurologie / Störung der Raumorientierung
Hallo Semina,

ist der Junge schon mal einem Neurologen vorgestellt worden?

Viele Grüße
Diana

Hallo Diana!

Nein, das wurde der Junge noch nicht. Eine Psychologin hat ein Gutachten bzw. seine Funktionsdiagnose geschrieben, das sich auf „Wahrnehmungsstörung und verminderte intellektuelle Leistungsfähigkeit“ bezieht…

Doch dem Jungen merkt man bis auf diese Probleme in der Raumwahrnehmung gar nichts an, von wegen verminderte intellekt. Lest.fäh. , und ich glaube, dass sein Problem nicht wirklich was mit einer Wahrnehmungsstörung zu tun hat, sondern woanders die Ursache bzw. Diagnose liegt!

Alles Liebe, Semina!

hallo

Also bei meinem Neffen wurden Wahrnehmungsstörungen
diagnostifiziert. Er hat jetzt auch eine Integrationsfachkraft
im Kindergarten erhalten. Allerdings weiß niemand so recht,
wie der Junge am Besten gefördert werden soll.

wer hat die diagnose gestellt?
wenn ein kinderarzt bzw. SPZ (sozialpädiatrisches zentrum)diese störung diagnostiziert, wird i.d.R. eine empfehlung/verordnung für eine therapie gegeben.
solch eine therapie - sensorische integration - wird von entsprechend fortgebildeten Ergotherapeuten durchgeführt.
auch therapie „nach Bobath“ enthält elemente der sensorischen integration (meist Pysiotherapeuten)

eine integrationskraft steht meines wissens dem kind in der gruppe im alltag zur seite…als hilfestellung.es beinhaltet keine therapie (wie du sagst: keiner weiss so recht…)

scheint Probleme vor allem in der Raumwahrnehmung zu haben,

selten erscheint ein wahrnehmungsproblem isoliert.
wie du sagst…visuell, auditiv, optisch…kinästhetisch…
alles greift ineinander.

Wenn ich Raumwahrnehmung google

google einfach „wahrnehmung“…
z.B.
http://www.emmel-world.de/wahrnehmung.htm

(hab ich jetzt willkürlich herausgegeriffen…es gibt zig einträge)

was über „sensorische integration“

http://www.fruehbehandlung.de/ian_sens.htm

gruß
dots

Hallo Semina,

was Du beschriebst könnte auf eine neurologische Ursache hindeuten, evtl. eine Art Agnosie?

Ich würde den Jungen einem Neurologen vorstellen, um das abzuklären.

Viele Grüße
Diana

hallo

Eine Psychologin hat ein
Gutachten bzw. seine Funktionsdiagnose geschrieben, das sich
auf „Wahrnehmungsstörung und verminderte intellektuelle
Leistungsfähigkeit“ bezieht…

der begriff der wahrnehmungsstörung ist sehr schwammig.
dahinter können andere störungen stehen,(von verhalten, seh-hörstörung bis…ADS/ADHS), die den eindruck einer gestörten wahrnehmung geben.

Doch dem Jungen merkt man bis auf diese Probleme in der
Raumwahrnehmung gar nichts an,

„diagnostizierst“ du das? :wink:

gruß
dots

Schönen guten Morgen! Danke erstamals für deinen Beitrag!

wer hat die diagnose gestellt?

Also die Diagnose wurde von einer Psychologin erstellt, allerdings hat sie selbst gesagt, dass sie „so einen Fall“ noch nie hatte… Also die Unsicherheiten ihrerseits kann man dem Attest entnehmen… Sie gibt sich auch nicht wahnsinnig mühe kommt mir vor…

wenn ein kinderarzt bzw. SPZ (sozialpädiatrisches
zentrum)diese störung diagnostiziert, wird i.d.R. eine
empfehlung/verordnung für eine therapie gegeben.

Der Junge wartet schon einige Zeit vergeblich auf sämtliche Theras, aufgrund von Platzmangel… Doch angesetzt wurde eine Therapie schon, allerdings soweit ich informiert bin nur im Bereich Ergotherapie…

Viele liebe Grüsse,
Semina!

Hallo, schönen guten Morgen!!

Doch dem Jungen merkt man bis auf diese Probleme in der
Raumwahrnehmung gar nichts an,

„diagnostizierst“ du das? :wink:

Also ich selbst kenne den Jungen gut, hab im Vorhinein schon vielfältig geübt mit ihm, um auf irgendwas spezifischeres zu kommen… Ich bin in der ARbeit mit Kindern tätig, allerdings nicht in der Einrichtung von meinem Neffen… Kenne allerdings seine Erzieherin besonders gut, deshalb reden wir uns oft ab… Und auch sie sagt, dass ausschließlich das bereits beschriebene Verhalten (Raumorientierung usw…) auffallen, sonst allerdings zeigt er einen normalen ENtwicklungsverlauf…

Liebe Grüße,
Semina!