Es geht nicht darum, daß ich Menschen in Schubladen stecke.
Ich möchte die Herangehensweise anhand von Beispielen
zeigen… damit sich jeder wieder erkennen kann. Aber wenn das
hier in diesem Brett schon zu Missverständnis führt, lass ich
es vielleicht auch lieber…
Ich habe es auch nicht als Schubladisierung empfunden.
Und warum sein lassen? Würde ich nicht.
Nein, das habe ich auch nicht so empfunden 
Du hast die Alternative vergessen:
Erna, 65, Hausfrau, passiv
Frida, 38, freiwillige Mitarbeiterin des R.K., aktiv
Horst, 45 Arbeiter, reaktiv

Insgesamt war die Ausbeute sehr hilfreich… und ich bekomme hoffentlich ein vernünftiges Studium hin… vielen lieben Dank
Viele Grüße,
Nina
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Ich bin mir nach einiger deiner Antworten noch nicht so ganz sicher, ob du verstanden hast, worauf ich hinaus wollte. Daher noch ein Versuch.
Du klammerst immer noch an zwei Dingen fest, die in meinen Augen für den Kern hinderlich sind: Einerseits stellst du nicht oder nicht ausreichend in den Vordergrund, dass es um Handlungsoptionen geht und nicht um Handelnde, die sich zwischen verschiedenen Handlungsoptionen unterscheiden können. Andererseits bist du m.E. noch zu sehr fixiert auf DIE richtige Handlungsoption, was verbunden damit, dass du die Person in den Vordergrund stellst letztlich darauf hinausläuft, dass es den Idealtyp des Reagierenden gibt, der immer nach einer Handlungsoption „agiert“.
Das ist aber nicht so. Grundsätzlich nicht und gerade auch dann nicht, wenn es um das Thema Burnout geht. Man sollte in Hinblick auf seinen Energiehaushalt flexibel in den Handlungsoptionen bleiben. Manchmal ist es besser, Probleme sofort anzupacken, manchmal kann man abwarten, beobachten und erst dann reagieren, ein anderes Mal ist es besser zu vermeiden.
Wenn du mit irgendwelchen Mustermanns spielen willst, dann nur so, dass du damit spielst, dass alle mal gut und mal böse da stehen.