…und Thrombosen …
Ist das auch so, wenn man nicht raucht? - Ich dachte immer,
das wäre nur bei Raucherinnen der Fall.
So gaaaaaanz genau für jede einzelne Pille kann ich es nicht beantworten, für die neuen Pillen der dritten Generation ist es aber erwiesen:
http://www.arznei-telegramm.de/html/2006_10/0610094_…
http://www.arznei-telegramm.de/html/2003_05/0305056_…
http://www.medizin-aspekte.de/2009/11/kontrazeption_…
Das Rauchen erhöht das Risiko dann noch einmal (siehe dritter Link), hat aber eigentlich mit der Pille nichts zu tun.
Die Vermutung bezüglich Brustkrebs liegt bei den Östogen-haltigen Produkten nahe, da sich vor einiger Zeit in Studien herausgstellt hat, dass die Hormonersatztherapie in den Wechseljahren zu einem (stark) erhöhten Brustkrebsrisiko führt und diese jetzt nicht mehr empfohlen wird. Bei anderen ist es noch nicht genügend erforscht. Auffallend ist, dass Brustkrebs in den letzen Jahrzehnten enorm zugenommen hat. (Gebärmutterhaltkrebs ebenfalls).
Meine Tochter (17) hatte mich gefragt, was ich von der Pille
halte. Sie hat auch immer Probleme bei den ‚Tagen‘, aber
hauptsächlich körperlicher Art, also Bauchschmerzen. Mehrere
ihrer Klassenkameradinnen haben ihr wohl erzählt, seit sie die
Pille nehmen, hätten sie selber keine Beschwerden mehr.
Das ist wohl auch oft so, muss aber nicht sein. Ich kenne einige junge Frauen, die trotz Pille heftige Schmerzen hatten.
Ich habe ihr im Moment geraten, zumindestens eine gute
Frauenärztin zu suchen, die die Pille nicht einfach so
verschreibt, sondern erst einen Hormonspiegel macht (erscheint
mir äußerst sinnvoll, ist es das auch wirklich?).
Die Schmerzen können leider nicht immer mit den Hormonen direkt in Zusammenhang gebracht werden. Aber es schadet natürlich auch nichts. Die Entscheidung muss sie aber selbst treffen. Frauenärtze betonen die Vorteile meist sehr stark (nicht alle, aber viele).
Aber das Folgende gibt mir auch sehr zu denken:
Die Pille ist ein künstlicher Eingriff in den (noch relativ schlecht erforschten) Hormonhaushalt.:
Naja, das ist natürlich eine leicht subjektive Aussage meinerseits. Aber für mich drängt es sich auf: Die Hormone, das weiss eigentlich jede Frau aus eigener Erfahrung, beeinflussen meine Stimmung, meinen Körper - eben das große Ganze. Die Medizin erforscht aber nur die körperlichen Wirkungen. Und selbst da hat sie im Hormon-Bereich laut Aussage einer befreundeten Biochemikerin noch viel Arbeit vor sich. Deshalb kann es auch passieren, dass Frauen jahrelang in den Wechseljahren Östrogene einnehmen und sich dann herausstellt, dass das Krebs verursacht…
Also versuche ich möglichst wenig mit Hormonen „herumzuspielen“.
Bei einer 17-jährigen steht dem natürlich das große Thema ungewollte Schwangerschaft entgegen. Ich weiss nicht, ob ich meiner Tochter nicht auch die Pille empfehlen würde… Schwere Entscheidung. Wenn es „nur“ um die Schmerzen geht empfehle ich wie gesagt eine homöopathische (klassisch, konstitutionell!!) Behandlung.
Es gibt recht gute nicht-hormonelle Verhütungsmethoden, Computer und Kondome, Portiokappe, etc. Ist aber alles nicht so bequem und z.T. auch nicht so sicher wie die Pille.
Ganz liebe Grüße, Andra